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Sebastian hatte mich noch immer im Arm als ich aufwachte. Ich drehte mich zu ihm und beobachtete ihn. Seb öffnete seine Augen "Guten Morgen." lächelte er. Es klopfte an der Tür. Seb sprang auf und ging sie aufmachen. Es war Jeremy. "lässt du mich zu ihr?" Seb trat zur Seite um ihn durch zulassen. "Hey kleine. Torsten hat mich gerade angerufen und mir erzählt was gestern Abend passiert ist. Geht es dir gut?" "Ja, dank Stan." Ich war mittlerweile wie eine Tochter für Jeremy, weshalb er sich so um mich sorgte. "Woher wusstest du das sie bei mir ist?" "ich war bei Chris und er sagte mir das sie hier ist." "hat er dir sonst noch was gesagt?" fragte ich. Jeremy nickte aber sagte nichts weiter dazu. "Lizi ich muss gleich zum Dreh, kommst du klar?" fragte Seb. "Ich komm klar." "Du Weisst wo du uns findest." warf Jer ein. Sebastian zog sich an und die beiden gingen.
In meinem Kopf waren ständig Chris Worte. Aber ich konnte noch nicht mit ihm reden. Mittags raffte ich mich auf und ging in meinen trailer um zu duschen und mich umzuziehen. Dann ging ich nochmal zu Seb's trailer und schnappte mir seine Lederjacke. Ich schloss ab. Mit den Händen in den Jackentaschen lief ich zum Set von Sebastian. Sie waren gerade dabei die Helikopterszene zudrehen. Es fiel ihm sichtlich leicht den emotionslosen zuspielen Chris gegenüber aber ich wusste das er meinetwegen sauer auf seinen besten Freund war. Ich stand abseits bis sie eine Pause machten. "Hey Schmollmops." Sebastian kam auf mich zu und hob mich hoch. "Meine Jacke steht dir." er versuchte mich zum lächeln zu bringen was auch etwas klappte. Chris sah uns aber behielt Abstand. "Kann ich heute Abend wieder bei dir bleiben?" "jederzeit Lizi." er umarmte mich nochmal. Als sie wieder mit dem drehen begonnen ging ich zum See, wo ich auf Jeremy traf. Wir sahen beide auf das Wasser "Ich Weiss ich muss mit ihm reden." "Er sieht immer nur das Gute im Menschen und kann kaum zwischen den Zeilen lesen." "Es tat nur einfach so weh. Ich hatte das Gefühl er versteht mich nicht." "Du hast Angst. Aber denk immer dran egal wie das mit dir und Chris weiter geht, das ich immer für dich da bin." er drehte sich zu mir. "Ich bin dir so unendlich dankbar." Ich drückte ihn fest und ging wieder zu meinem Trailer um ein paar Sachen zuholen bevor ich wieder in Sebastians ging.
Neben einem Schrank lehnte eine Gitarre, ich schnappte mir diese setzte mich aufs Bett und spielte ein wenig. Dabei kam mir die Idee zu einem neuen Song. Ich ließ meinen Gefühlen freien Lauf und sang. Mackie und Sebastian standen draußen vor dem Trailer. "Sie ist schon etwas Besonderes." "Ja ist sie." Sebastian verkniff sich sein Lächeln. Sie verabschiedeten sich und Seb ging rein. Ich hörte auf und stellte die Gitarre vor das Bett. "Pizza?" er hielt mir den Karton vor die Nase. Stan setzte sich neben mich und schaltete den Fernseher an. Er schaffte es mich zum Lachen zu bringen und das ich für einen Moment alles vergaß. Ich lag mit meinem Kopf in seinem Schoß, er Strich mir sanft durch die Haare. "Spiel für mich. Nur für mich." flüsterte er. Ich nahm die Gitarre und setzte mich vor ihn. Dann spielte ich ihm vor was mir vorhin durch den Kopf ging.

'Oh, oh
Oh, oh, oh
Oh, oh
Oh, oh, oh

Baby, this love, I'll never let it die
Can't be touched by no one
I'd like to see 'em try
I'm a mad man for your touch, girl, I've lost control
I'm gonna make this last forever, don't tell me it's impossible

'Cause I love you for infinity
(Oh, oh, oh)
I love you for infinity
(Oh, oh, oh)
'Cause I love you for infinity
(Oh, oh, oh)
I love you for infinity
(Oh, oh, oh)'

Er beugte sich zögernd zu mir und küsst mich.
"Stan, ich..." "Entschuldige das war falsch." "nein... Es ist... Ich.." "Du musst nichts sagen." er legte die Gitarre neben das Bett. "lass uns schlafen gehen." sagte er bevor er sich auszog. Ich angelte mir sein Tshirt und zog mich um, dann legte ich mich zu ihm. Wir lagen zueinander gedreht und sahen uns in die Augen. Diesmal küsste ich ihn. "Es ist nicht einfach, Gefühle für zwei Menschen zu haben." versuchte ich Ihm zu erklären. Indem Moment gestand ich mir ein das ich denselben Fehler machte, weshalb ich Chris so an geschrien habe. "Ich muss es Chris sagen." "Nein, wir sagen es ihm. Zusammen." selbst jetzt blieb er an meiner Seite. Sebastian wartete bis ich eingeschlafen war, bevor er sich wieder anzog und zu Chris ging.
"Evans mach die Tür auf." er haute regelrecht gegen die Tür. "Seb, was ist denn?" "Wir müssen reden." er trat ein. Chris setzte sich auf die Sitzbank. "Ich red nicht lang herum. Ich habe Gefühle für Liz." "Ich Weiss. Wieso solltest du sonst so reagieren wie gestern." "Sie liebt dich, Chris. Aber sie fühlt auch etwas für mich." "Auf was willst du hinaus?" "Was wenn sie sich nicht entscheiden muss und glücklich sein kann so wie sie es will. Wie sie es braucht?" "Seb du bist mein bester Freund." "Ja ebendrum." Chris stand auf und lief grübelnd auf und ab. "Schön, wenn sie damit einverstanden ist. Dann gucken wir wie das funktioniert. Ich will nur das Beste für sie." sagte er ernst. Sebastian war sichtlich erleichtert das Chris seiner idiotischen und verkorksten Idee zustimmte.
Er schlich wieder zurück zu mir ins bett.

happy ever after Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt