Ich müsste irgendwann eingeschlafen sein, denn als ich aufwachte war es schon dunkel.
Neue Tränen bildeten sich in meinem Auge, als ich mich an die letzten Stunden erinnerte. Es war so viel passiert.
Mir war kalt und Harry war anscheinend nicht Zuhause, da man nichts hören konnte. Oder er war eingeschlafen. Ich würde es niemals wissen.
Wie konnte es sein das er so nett und süß zu mir war und dann von einem zum anderen Moment so viel wir auf mich hat?
Eine Gänsehaut bildete sich und mir lief ein Schauer über den Rücken als ich einen leichten Luftzug spürte. Vorsichtig legte ich meine Arme um meine aufgeschürften Knie und versuchte mich aufzuwärmen, vergebens. Meine Haut war eiskalt und auch durch reiben würde sie nicht Wärmer.
Mir blieb nichts anderes übrig als darauf zu hoffen das Harry mich hier bald raus lies. Ich war seine gefangene.
Harry P.O.V
Eilig lief ich die engen Straßen Londons entlang.
Ich nahm die leuchtenden Buchstaben eines Clubs war und verschwand in ihm. Ich spürte wie sich die Blicke der weiblichen Besucher auf mich richteten, doch beachtete sie nicht. Aggressiv knallte ich einen Schein auf die Bar Theke und bestellte brummend ein starkes Getränk was auch sofort schon ausgetrunken war. Immer wieder und wieder tat ich das selbe, bis ich keine Scheine mehr in meinem Geldbeutel fand.
Erst als ich aufstand fiel mir auf wie betrunken ich war. Ich konnte mich nur schwer auf den Beinen halten und stolperte aus dem Club und stoppte nicht als mich Mädchen ansprachen. Ich wollte nichts von ihnen, änderst als sonst. Ich wollte Sie. Nur Sie.
Ich wusste ich wäre nicht dazu Fähig Auto zu fahren doch es war mir egal. Innerlich hoffte ich das ich nicht schon wieder die falsche Strecke fuhr und auf ein anderes Auto knallte, wie damals vor fast einer Woche.
Ich brauchte eine Weile bis ich mein Auto geöffnet hatte und stieg dann ein. Mit meinem Fuß tastete ich nach dem Gaspedal und fuhr dann los. Ich beachtete die Ampeln nicht. Das einzigste woran ich dachte, war Sie.
Nachdem ich mich ein paar mal verfahren hatte war ich angekommen und steig aus meinem Auto. In schnellen Schritten lief ich auf das Gebäude zu und stolperte die Treppen zu meiner Wohnung hinauf.
Als mir wieder einfiel das ich sie in Gemmas alten Zimmer eingesperrt hatte, was ich lange nicht mehr betreten hatte, rannte ich darauf zu. Wie konnte ich das nur tun?
Ich riss es auf und sah wie Claire, vor Kälte zitternd, auf dem Boden lag. Allerdings kam es mir durch den ganzen Alkohol sind kalt vor.
"Stell dich nicht so an und hör gefälligst auf zu zittern" befehlte ich und sie schreckte auf. Ängstlich schaute sie mit ihrem kleinen, aber doch so wunderschönen Augen zu mir hoch.
"Komm jetzt." Meine Stimme klang kühler als ich es wollte.
Mit wackeligen Knien stand sie auf und kam auf mich zu. Sanft packte ich sie an der Hand und führte sie in mein Zimmer. Ihre Hand war so zart und weich.
Claire P.O.V.
Seine Hand war kalt und hart, genau so wie er selbst.
Er führte mich durch die Wohnung in ein Zimmer, welches sich als seines rausstellte.
Durch die starke Alkohol Fahne kräuselte ich meine Nase und verzog mein Gesicht. Man merkte das er sehr betrunken war, da er nichteinmal mehr gerade laufen konnte. Trotzdem lief ich ihm still hinterher, da ich ihn nicht verärgern wollte.
"Leg dich in mein Bett" sprach er rau und lallte ein wenig. Ich tat was er verlangte und beobachtete wir er sich neben mich gesellte.
"Und jetzt zieh dich aus."
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Stay strong || H. S.
Fanfiction"Harry!" wisperte ich. "Tu das nicht!" Wie konnte ich jemals etwas für diese Person emfinden? Tränen strömten über mein Gesicht und plötzlich hörte ich einen Schuss. Ich spürte einen starken Schmerz und gleitete davon, während ich auf das rote Bl...