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Ich war soweit fertig Andy's Wunden zuversorgen, gab ihm noch ein Antibiotika und etwas zum Schlafen. Es ging ihm zwar schon besser aber er hatte leichtes Fieber bekommen, was kein Wunder war.
"Wie geht's ihm?" "Er schläft wieder." Seb nickte und holte sein Bettzeug aus dem Schlafzimmer. Etwas wehleidig sah ich ihm dabei zu, ich wollte wohl das er bei mir war.
Ich ging in die Küche und fing an zu kochen, das lenkte mich von der ganzen Situation ein bisschen ab. Mac & cheese ging relativ schnell, ich nahm 2 Schüsseln aus dem Schrank und machte jedem eine Portion fertig. Mit den Schüsseln ging ich dann wieder ins Wohnzimmer. "Du hast bestimmt auch Hunger." hielt ich Sebastian die Schüssel hin der diese dankend annahm. Plötzlich ging die Tür auf und ich fuhr in mir zusammen. Sebastian sprang auf. "Gott sei Dank Chris." Ich rannte ihm in die Arme. "Wo warst du?" "Ich habe ein paar Sachen aus der Wohnung geholt." am liebsten wollte ich Chris nicht mehr aus meinen Armen lassen. Schnell ging ich noch eine weitere Schüssel holen und wir drei setzten uns auf die Couch. kuschelnd saßen Chris und ich auf der einen Seite, auf der anderen Seb. Wir sahen uns nebenbei noch einen Film an. Diese drückende Stille war nicht auszuhalten, nach dem Kuss war alles nur noch komplizierter. "Ich geh dann ins Bett." entgegnete ich ihnen. Sebastian sah nur auf den Fernseher und nickte. Gedankenverloren ging ich ins Schlafzimmer und zog mir sein Shirt, das ich auch schon letzte Nacht oder vielmehr heute morgen anhatte zum schlafen an. Ich lag noch eine Stunde wach und starrte an die Decke, Chris war inzwischen auch schon zu mir ins bett gefallen und brauchte keine 5 Minuten um einzuschlafen. Es reichte mir. Leise stand ich auf und ging zurück ins Wohnzimmer, Sebastian lag bereits auf der Couch und alles war dunkel. Als ich näher kam sah ich das er auch noch wach war. Ohne ein Wort richtete er sich auf und sah mich an. Sein Blick war nicht zu deuten. "Kannst du nicht schlafen?" ich schüttelte den Kopf und setzte mich neben ihm auf die Couch. Er kam näher und umschlang mich mit seinen Armen. Ich schmiegt meinen Kopf an seine Brust und schloss die Augen. "Was machst du nur mit mir?" flüsterte er während er mir sanft über den Kopf strich. "Dasselbe wie du mit mir... Es ist alles so verdammt kompliziert." sagte ich leise und öffnete meine Augen wieder. Er hielt mich fest im Arm "Lizi, ich liebe dich." doch ich konnte nichts darauf antworten auch wenn ich genauso empfand hatte sich mein Mund strickt geweigert es auszusprechen. "Küss mich.." flüsterte Ich leise, nur so laut das er es hören konnte. Seb lehnte sich über mich, ich legte meine Hand an seine Wange dessen Berührung er inne hielt bevor er sich hinunter beugte und mich innig küsste. Für einen kurzen Moment war ich in diesem Augenblick gefangen. "Wir müssen einen Weg finden. Der uns alle glücklich macht." sagte er und löste sich von mir. "Den gibt es nicht.. Am Ende wird immer jemandem das Herz gebrochen." antwortete ich gedrückt. Ich legte mich zu ihm und ließ mich ohne weiter darüber nach zudenken von ihm streicheln.

Als ich am Morgen wach wurde, war ich wieder im Schlafzimmer. Er musste mich zu Chris gebracht haben nachdem ich schlief. Noch halb verschlafen tapste ich ins Wohnzimmer. "Aaron."

Ich sprang ihm in die Arme und war so froh das es ihm gut ging

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Ich sprang ihm in die Arme und war so froh das es ihm gut ging. "Ich habe mir solche Sorgen gemacht." "Es ist alles gut Liebste." Aaron hielt mich immer noch fest und küsste meine Wange. Ich spürte jedoch Sebastians zerreißenden Blick auf mir.  Er war wieder da, das hieße Seb hätte keine Chance mehr mir wieder näher kommen zu können. Keine Chance mir seine Liebe zu beweisen. Chris schien ihn nicht zu zuhindern, obwohl er sein bester Freund war. Jedoch Aaron schon, möglicherweise hatte es etwas mit seinem Hintergrund zu tun aber das spekulierte ich. "Woher wusstest du das wir hier sind?" er ließ mich wieder runter und erklärte mir alles. Mittlerweile war auch Andy zu uns gekommen. "Dir geht's ja schon besser." "Ja Dank deiner Fürsorge Schwesterchen." er umarmte mich sanft.
Ich ging ins Gästezimmer um es noch sauber zu machen bevor wir wieder zurück nachhause gingen.

"Ich schulde dir was Sebastian." "Nein tust du nicht. Wir sind quitt." entgegnete er Aaron ernst.
"Ich hab alles, wir können los." rief ich aus dem Flur und zog meine Jacke über. Die Männer kamen auch schon. Ich sah Seb nur an und verließ mit Aaron an meiner Seite seine Wohnung.
Im Auto war ich still und sah nachdenklich zum Fenster raus, Andy bemerkte es aber sagte nichts. Ich musste hier raus. Das einzige an was ich im Moment denken konnte war die unbeschwerte Zeit mit Chris damals. Das Leben was ich mit ihm hatte war so normal und so glücklich. Ich wollte diese Zeit wieder. Nicht ständig irgendwelche verkorksten Familiengeschichten, Gefühle oder Gedanken. Warum habe ich es mir nur so kaputt gemacht, am Ende war ich doch an meiner Misere selbst schuld, oder nicht?!

Aaron war bereits seid Stunden mit Andy weg, vermutlich in der Bar. Wer weiß das schon. Auch Chris musste etwas erledigen von dem er nichts erzählt. Draußen regnete es in strömen und ich saß auf meinem Bett. Das prasseln der Regentropfen auf den riesigen Fenstern hatte etwas beruhigendes, die Melodie und die leichten Klänge des zupfen der Gitarre durchflutete den Raum. Für den Moment ertrank ich darin. Eine Hand fuhr mir über den Rücken und erschrak mich, so tief war ich weg gewesen. "Hey.. Hey.. Ich bins." ich sah in Aaron's weiches Gesicht. Er zog mich an sich. "Leg dich hin Shy." er stand auf und stellte die Gitarre zur Seite. Dann legte er sich neben mich, strich mir über die Wange und sah mich einfach nur an. "Du bist so wunderschön mein Herz." flüsterte er. Ich spürte seine aufrichtige und wahre Liebe zu mir, doch konnte ich sie nicht erwidern und dessen war sich Aaron von Anfang an bewusst. Langsam fuhr ich mit meiner Hand über seine Brust, ich schmiegte mich an ihn und versank in Gedanken. Nach einer Weile schliefen wir in den Armen des anderen ein. Schlaf war wohl das was wir alle am dringendsten brauchten und das einzige an dem mein Kopf ruhig war.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Jul 03, 2021 ⏰

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