Kapitel 3: Ein kleiner Schritt

408 14 14
                                    

Zur gleichen Zeit bei den Uchiha's

Itachi POV:

Nachdem die Haruno's nach hause gefahren sind, entschloss ich mich dazu, meinen kleinen Bruder einen Besuch abzustatten. Schon vom weiten konnte ich hören, wie Sasuke den Fernseher an hatte.

'Was er wohl diesmal guckt?'

Ich klopfte leicht an seiner Tür.

"Itachi wenn du es bist, bleib draußen, ich will meine Ruhe haben", vernahm ich seine genervte Stimme.

Ich rollte kurz die Augen. "Ist mir egal was du willst, ich komme jetzt rein"

Ich schaute Sasuke an, der seinen Blick weiter auf den Fernseher gerichtet hatte. Ich schaute auf dden Fernseher, um zu sehen, was er diesmal für einen Quatsch guckt.

"Jimmy Neutron? Bist du nicht ein bisschen zu alt dafür?", ich zog eine Augenbraue hoch.

"Ach halt doch die Klappe, du nervst", Sasuke schmiss einen kleinen Dinosaurier nach mir, den er nach seinem Unfall auf der Kirmes gewonnen hatte.

Seit seinem Unfall hat sich einiges geändert. Sasuke guck lieber irgendwelche Kinderserien statt seine heißgeliebten Action-Filme. Und zusätzlich hat er sich ein paar Kuscheltiere angeschafft. Sein Verhalten macht mir manchmal Angst. Er war so erwachsen, selbstbewusst und naiv und jetzt? Jetzt führt er sich auf wie ein Kleinkind im Alter von fünf Jahren. Anfangs hatte ich das Gefühl, dass er uns nur verarschen wollte, aber mit jedem Tag der verging, wurde mir klar, dass er nicht so tat.

Ich stellte mich vor den Fernseher, so das Sasuke nichts mehr sehen konnte.

"Itachi, du steht im weg. Ich sehe nichts mehr"

"Gut erkannt kleiner Bruder", lachte ich.

Sasuke seufzte genervt auf. "Was willst du?"

"Was ich will, hm?", ich runzelte die Stirn. "Mal überlegen..."

"Wenn du nichts zu sagen hast, davorne ist die Tür", Sasuke zeigte genervt Richtung seiner Zimmertür.

"Mutter und Vater wollen mit dir sprechen"

"Ach? Und worüber?", Sasuke schaute mich nun noch genervter an.

"Wie soll ich es sagen... Über das Haus, in welches du bald einziehen wirst?"

"Ich bekomme ein Haus? Für mich ganz alleine?", Sasuke's Augen leuchteten auf. Er war gerade dabei aus seinen Zimmer Richtung Wohnzimmer zu flitzen, als ich ihn am Ärmel packte.

"Nicht so schnell, kleiner Bruder"

Sasuke stöhnte genervt auf. "Was willst du noch? Ich will jetzt wissen, wann ich mein Haus bekomme!", Sasuke stampfte genervt mit seinem rechten Fuß wie ein Kleinkind auf den Boden, welches bockig ist, weil es keine Süßigkeiten bekommt.

"Du wirst dort nicht alleine wohnen", fügte ich hinzu.

"Was soll das heißen, nicht alleine?"

"Sakura, deine Verlobte wird mit dir dort einziehen"

"Das werden wir noch sehen"

Ich seufzte genervt. "Und schon ist er über alle Berge" Ich schaute mich in seinem Zimmer nochmal um, bevor ich mich ebenfalls auf den Weg zu meinen Eltern machte.

Unten angekommen, sah ich, wie Sasuke bereits neben unserer Mutter saß, die ihn ein paar Bilder von Häusern zeigte. Mein Vater stand am Fenster und telefonierte offenbar wieder einmal mit ein paar Geschäftsleuten, allerdings war sein Gesichtsausdruck weniger angespannt.

Lost behaviorWo Geschichten leben. Entdecke jetzt