"Hast du irgendwas verstanden, was der Professer gesprochen hat?", wollte Jongho wissen und sah verzweifelt auf seine Aufzeichnungen, die mehr wie die Zeichnungen eines Kindergartenkindes aussahen, als Notizen eines über 20 jährigen Studenten.
"Nein, ich hab mir nicht einmal mehr die Mühe gemacht mitzuschreiben", entgegnete ich und lief raus über den Campus.
"Kommst du heute noch mit ins Café? Wir haben schon so lange nichts mehr zusammen gemacht", flehte Wooyoung und ich konnte diesmal einfach nicht Nein sagen.
Es stimmte, dass wir schon lange nichts mehr gemeinsam unternommen hatten und wir wollten schon lange das neue Café neben dem Starbucks ausprobieren.
Also willigte ich ein und zu dritt betraten wir nach nur etwa 10 Minuten Fußweg das kleine, aber gemütlich eingerichtete Lokal.
Es gefiel mir sofort hier. Die Atmosphäre war total entspannend und angenehm. Außerdem roch es unglaublich lecker nach Kaffee und Kuchen.
Wir setzten uns an einen der hinteren Tische und kurz darauf kam auch schon eine Kellnerin, die unsere Bestellungen aufnahm.
Jongho bestellte einen Cappuccino und einen Schokoladenmuffin, Wooyoung nahm einen Eiskaffee und eine Waffel mit Vanileeis und für mich gab es eine heiße Schokolade mit Apfelkuchen.
Es tat wirklich gut wieder etwas mit meinen besten Freunden zu machen. Wir redeten über Gott und die Welt und lachten viel. Und das Essen war wirklich lecker.
Der Nachmittag verging wie im Flug. Eine Stunde kam mir vor, wie 5 Minuten, dennoch musste ich irgendwann gehen.
Leider merkte ich zu spät, dass ich heute wirklich spät dran war, weshalb ich nur noch Zeit für eine halbherzige Verabschiedung hatte, während ich aus dem Café rannte. Die überraschten Blicke meiner Freunde taten mir schon etwas leid. Da machten wir nach Wochen endlich wieder etwas gemeinsam und dann ließ ich sie so stehen.
Aber ich hatte keine Zeit für ein schlechtes Gewissen. Ich musste mich beeilen.
Doch während ich an den Leuten vorbeirannte, die in der Stadt unterwegs waren, achtete ich nicht weiter auf meine Umgebung und rannte direkt in jemanden rein.
Dabei wäre ich fast zu Boden gefallen, hätte mein Gegenüber nicht sofort gepackt und an sich gezogen, sodass ich mit meinem Gesicht nun direkt an seinem Hals klebte.
"Kann es sein, dass wir dazu bestimmt sind uns immer in ungewöhnlichen Situationen zu begegnen?", kam es von der Person.
Das war doch jetzt aber ein schlechter Scherz, oder?
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My study, my work as a whore & LOVE
Fanfictionstudent am tag, hure in der nacht. ⚠️ trigger warning ⚠️ • a lot of smut • violence • boys love (seongsang & side shippings) • bad language • maybe homophobic scenes 》ateez ff 》 maybe mentioning of other groups/idols 》 german THIS FF HAS NOTHING T...