Mittlerweile waren wieder ein paar Tage vergangen und ich hatte endlich mal wieder etwas Zeit, um was mit Wooyoung und Jongho zu unternehmen.
Gerade waren wir in der Stadt bummeln und tranken einen Bubble Tea. Das Wetter war ganz schön - nicht zu warm, nicht zu kalt - und wir genossen es einfach mal wieder über andere Dinge als die Uni zu sprechen.
"Habt ihr eigentlich schon gehört, dass Jackson Wang nächstes Wochenende eine riesige Party schmeißt? Jeder, der möchte kann kommen, solange er 18 und älter ist", erzählte Wooyoung begeistert. Jackson Wang war wohl der bekannteste Student unserer Uni. Er war steinreich und arbeitete bereits als zweiter CEO in der Firma seines Vaters. Und seine Partys waren legendär.
Ich wollte gerade antworten, da wurde ich unterbrochen: "du bist die dreckige Schlampe, die mich vor ein paar Wochen angemacht hat!".
Ich sah verwirrt zu dem Mann, der das gerufen hatte und mit dem Finger auf mich zeigte. Entsetzt musste ich feststellen, dass er derjenige war, der mich damals vor Mingis Club verprügelt hatte. Ich schluckte.
"Yah! Wie redest du mit meinem besten Freund!", mischte sich Jongho ein, doch wurde gleich unsanft zur Seite geschubst. Ich stand dort, wie angewurzelt und konnte mich nicht verteidigen, während der Typ mich wüst beschimpfte.
"Ich hätte dich umbringen sollen! Du kleiner Bastard! Hast du gedacht, ich würde mir von einer Schwuchtel den Schwanz lutschen lassen und dann auch noch Geld dafür bezahlen?! Huren, wie du, sollten die Todesstrafe bekommen!", schrie er und wollte erneut auf mich losgehen, wurde jedoch von Passanten aufgehalten, die ihn an den Armen packten.
Noch immer stand ich da und kämpfte mit den Tränen? Wieso musste ausgerechnet mir so etwas passieren? Und dann auch noch mit Jongho und Wooyoung. Bestimmt hassten sie mich jetzt.
Als die Situation sich beruhigt hatte, kamen meine beiden besten Freunde zu mir und sahen mich an.
"Ist alles in Ordnung, Hyung..?", fragte Wooyoung vorsichtig. Ich nickte nur stumm und spürte, wie meine Hände zitterten.
"Was meinte der Mann... wieso hat er sowas gesagt..?", fragte Jongho leise und ich wusste, dass jetzt der Zeitpunkt war, an dem ich es nicht mehr verheimlichen konnte.
"Es stimmt..", fing ich an und spürte wie die Tränen meine Wangen runterliefen, "der Grund, wieso ich euch immer ausweiche, wenn es um meine Arbeit geht, ist der, dass ich kein Barkeeper bin.. und ich arbeite nicht in einem Club, sondern vor einem... als Hure".
Als die Worte endlich draußen waren, konnte ich nicht mehr. Ich wollte nicht wissen, was sie zu sagen hatten und ich konnte ihnen auch nicht in die Augen sehen. Das einzige was ich tat, war mich durch sie zu drängen und wegzurennen.
Weg von meinen besten Freunden.
Weg vor ihrer Reaktion.
Weg vor der Wahrheit.
Einfach nur weg.

DU LIEST GERADE
My study, my work as a whore & LOVE
Fanfictionstudent am tag, hure in der nacht. ⚠️ trigger warning ⚠️ • a lot of smut • violence • boys love (seongsang & side shippings) • bad language • maybe homophobic scenes 》ateez ff 》 maybe mentioning of other groups/idols 》 german THIS FF HAS NOTHING T...