Ich habe zu dem Schluss von dem letzten Kapitel etwas hinzugefügt, falls sich jemand jetzt nicht auskennt schaut er bitte nach! (es sind nur 3 Sätze)
Der Nebel hat sich bald über die ganze Lichtung verbreitet und ich kann nichts mehr von Amon erkennen. Als ich mich wieder in einen Menschen verwandeln will, taucht auch bei mir ein merkwürdiger Nebel auf aber kurz darauf verschwindet der Nebel von mir wieder und ich stehe als Mensch wieder auf der Lichtung. Diesmal bin ich froh das dieser unheimlich Nebel noch hier ist, denn durch die Verwandlung ist meine Kleidung verschwunden und ich habe nur noch meine Unterwäsche an. Ich schnipse mit dem Finger und schon habe ich eine schwarze Jean und ein schwarzes Top an.
Plötzlich merke ich wie sich der Nebel langsam auflöst und blicke sofort in die Richtung, wo Amon sein sollte. Doch ich sehe nicht die Umrisse eines Drachen, sondern eines Menschen. Wie ist das möglich? Kann es sein das sich Drachen in Menschen verwandeln können und er deshalb wusste was ich tun musste?
Also ich hätte nie davon gehört, aber es kann möglich sein. Die Drachen haben mir nie richtig vertraut.
Aber das ist doch unglaublich! So könnten sich die Drachen unter die Menschen mischen ohne aufzufallen. Sie könnten sich sogar unter die Drachenreiter mischen!
Vergiss nicht, es ist anscheinend ein Geheimnis der Drachen und nicht der Drachenreiter, das bedeutet das du wahrscheinlich die einzige bist die kein Drache ist und trotzdem das Geheimnis kennt.
Ja du hast recht. Ich muss das für mich behalten.
Ich breche den Kontakt zu Lilli ab und blicke Amon an. Nun ist der Nebel komplett verschwunden und ich sehe das Amon ebenfalls nur seine Unterwäsche anhat. Er sieht mich leicht peinlich berührt an und ich lächle. Nach einem kurzen Fingerschnipsen meinerseits hat er eine blaue Jean an und ein weißes T- Shirt. Er blickt mich dankbar an und kommt zu mir. Ich setze mich im Schneidersitz auf den Boden und blicke Amon auffordernd an, bevor er sich ebenfalls neben mir niederlässt. Amon hat schwarze Haare und hat ein Six-Pack, was vorhin deutlich zu sehen war. Er hat außerdem graue Augen und sieht aus als wäre er erst 19 oder ein wenig älter. Ich blicke ihn an und frage neugierig: "Warum könnt ihr euch in Menschen verwandeln? Warum hat mir Sennar nichts davon erzählt? Weiß er es überhaupt?" Amon lacht und antwortet: "Eins nach dem anderen! Erstens wir können uns in Menschen verwandeln weil wir sonst damals nicht überlebt hätten, in dem großen Krieg. Zweitens niemand von den Drachenreitern kennt unser Geheimnis da es unter allen Umständen geheim bleiben muss. Das ist die einzige Möglichkeit zu überleben, wenn jemals wieder ein Krieg ausbrechen sollte. Ich bitte dich es wirklich für dich zu behalten." Er sieht mir tief in die Augen und ich nicke entschlossen. "Erzähl mir von diesem Krieg", bitte ich ihn.
Nach einer Weile in der er einfach in die Ferne gesehen hat wendet er sich wieder zu mir und beginnt: "Es war vor über 100 000 Jahren, wir waren erst seit kurzen auf diesen Inseln. Die unterschiedlichen Wesen wollten alle viel Platz. Die Werwölfe und Vampire begannen einen Krieg, dem schlossen sich die Phönixe an und nach und nach immer mehr Völker. Die schwächeren Völker wie die Feen oder magischen Tiere wurden in diesem Krieg fast komplett abgeschlachtet. Sie flohen wieder und versteckten sich bei den Menschen. So haben sie überlebt. Wir Drachen waren natürlich sehr mächtig durch unsere Flamme, gegen die niemand immun ist außer die Götter. Doch die anderen haben Waffen entwickelt die uns einen nach dem anderen vom Himmel holten. Eines Tages tauchten die Mischlinge auf, von Elben und Elfen. Sie haben uns beschützt und deswegen sind sie jetzt unsere Drachenreiter." Ich nicke, fasziniert von dieser Geschichte und überlege laut: "Gibt es keine Möglichkeit den Krieg aufzuhalten?" Er legt den Kopf zur Seite und seufzt: "Die Möglichkeit gäbe es durchaus, aber es würde dir nicht gefallen."
Nach einer Weile wo wir beide geschwiegen haben, ergreife ich das Wort und frage: "Welche Möglichkeit gäbe es? Einen Versuch wäre es wert." Er blickt mich aus seinen grauen, weisen Augen an und ich habe das Gefühl, dass er meine Seele sieht. Und obwohl ich es eigentlich nicht müsste, da ich seinem Blick mit Leichtigkeit standhalten würde, wende ich meinen Blick ab und blicke auf das Gras, das meine Hände kitzelt. Ich lasse mich nach hinten fallen und strecke meine Hände aus. Ich fühle mich frei, losgelöst von meinen ganzen Aufgaben und meinen Pflichten als Alpha, einfach frei. Ich frage mich, wie mein Leben wohl aussieht, wenn ich dann als Göttin hier lebe. Meinetwegen kann Zeus weiterhin den Göttervater spielen solange er weiß das ich hier bin. Ich schüttle den Kopf um meine Gedanken zu ordnen und blicke im liegen zu Amon. Er blickt mich an und lächelt. "Du müsstest vorerst zu den Meerjungfrauen reisen und den übrigen magischen Wesen. Du müsstest die Kräfte erlernen und dich als Göttin zu erkennen geben. Oder, du versuchst so sie aufzuhalten, aber das könnte gefährlich werden", meint Amon. "Ich werde es mir überlegen", antworte ich und frage ihn gleich, "können wir eine Runde fliegen?"
Plötzlich grinst er verschmitzt und meint: "Ich bin zwar selbst ein Drache, aber ich bin noch nie auf einem anderen geflogen, also..." "Ja klar, welche Farbe soll ich annehmen?", unterbreche ich ihn. Er lacht: "Nimm eine weiße Farbe an." Ich schließe die Augen und stelle mir ein strahlendes weiß vor mit goldenen Rändern an den Schuppen. Als ich die Augen wieder öffne, taucht bereits der Nebel auf und Amon blickt mich mit einem unergründlichen Blick an. Als der Nebel komplett dicht ist, beginnt sich mein Körper zu verformen und ich merke wie ich wachse. Ich habe mir meinen Drachen so vorgestellt, dass er genauso groß ist wie Amon in seiner Drachengestalt. Als ich die passende Größe erreicht habe, färben sich meine, bis eben durchsichtigen Schuppen weiß mit dem goldenen Rändern. Als die Verwandlung abgeschlossen ist, beginnt der Nebel sich wieder zu lichten und ich blicke gespannt in Amons Richtung um seine Reaktion zu sehen.
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Die Akademie der Phönixe {{2}}
FantasyMan sollte zuerst den ersten Teil „Die Phönixakademie" gelesen haben! Violet hat fast ihre beste Freundin verloren, hat erfahren wer sie wirklich ist und hat sich dabei aber auch Feinde gemacht mit denen nicht zu Spaßen ist. Was ist wenn einer ihr...