Ich wartete den ganzen Tag auf meinen Vater.
Ich lag die ganze Zeit nur herum und fragte mich ob ich nicht vielleicht mal nach draußen gehen sollte. Doch dann kamen mir seine Worte in den Kopf das ich auf ihn warten solle.
Ich will nicht noch mehr stress mit ihm bekommen deshalb blieb ich lieber Zuhause.
Auch am Abend kam er nicht. Ich dachte das er wahrscheinlich wieder mit seinem Glücksspiel beschäftigt ist, also ging ich schlafen.Heute wachte ich ganz normal auf ich hatte keine Schmerzen oder sonst was. Das bedeutet das er heute mal wieder gewonnen hat. Ich stand auf und ging in die Küche um ihm zu gratulieren. Doch ich sah weder ihn noch ein Zettel.Ich rannte durchs ganze Haus und rief nach ihm. Keine Spur von ihm.
Ich machte mir einer seits Sorgen aber anderer seits war ich sauer auf ihn. Hatte er mich hier wirklich alleine gelassen? War ich wirklich so eine schlimme Tochter? Kann er mir verzeihen?Geht es ihm gut?
Ich hatte so viele Fragen,doch ich merkte das es nichts bringt mir unnötig stress zu machen.
Ich ging raus auf die Straße und ging auf und ab. Ich wusste nicht was ich tuen sollte.Dann kam mir aber eine gute Idee.Ich geh einfach zum Kleinhändler. Auch wenn es riskant wäre da ich ja bei ihm das Hemd geklaut hatte. Aber das war mir in dem Moment egal. Ich rannte los und war schon halb auf dem Weg als ich schon wieder diese Geräusche hörte. Ich schaute direkt nach oben doch dort war nichts. Also rannte ich weiter bis ich beim Kleinhändler ankam.
„Entschuldigen sie bitte,
sie Spielen doch immer mit meinem Vater zusammen Spiele in der Bar oder?"
Er nickte nur und sah mich streng an.
Ich war ein wenig verwundet da er mich eigentlich nicht erkennen sollte. Als ich ihn beklaut hatte hatte mich keiner gesehen ich habe ganz genau an diesem Tag aufgepasst.
„War er Gestern auch bei euch oder vielleicht hier um etwas zu kaufen?"
„Nein dein Vater war Gestern nicht bei mir und auch nicht in der Bar tut mir leid ich kann dir nicht weiterhelfen."
Ich bedankte mich und ging wieder nach Hause. Ich ging den längeren Weg doch dieser War viel sicherer als der den ich gegangen war als die Männer mich belästigt haben.
Nun stand ich wieder mit gesenkten Kopf vor meinem hässlichen Haus.
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//The Underground Children//(levixreader)
AcakY/N 16 lebt mit ihrem Vater in der Untergrund Stadt.Die beiden versuchen sich im Untergrund am leben zu halten. Doch als eines Tages der Vater Essen holen ging und nicht mehr wiederkam war Y/N auf sich alleine gestellt.Einige Zeit später traf sie da...