Heyy^^,
mit diesem Kapitel startet die Lesenacht ^^. Ich hoffe, dass ihr Spaß haben werdet beim Lesen. Schreibt mir gerne in die Kommentare, zu welcher Uhrzeit ihr heute das nächste Kapitel lesen wollt.
Kleiner Hinweis: Wie im Prolog nachzulesen, habe ich in dieser Fanfiction eine Kleinigkeit am Canon verändert. Und zwar wurden Harrys Eltern Lily und James Potter in dieser Fanfiction erst 2 Jahre später ermordet. Im Canon ist Harry beim Tod seiner Eltern 1 Jahr alt, in dieser Geschichte 3 Jahre alt. Diese Veränderung hat keine großen Auswirkungen auf Harry (außer, dass er noch ein paar kleine Erinnerungen an seine Eltern hat), aber welche auf Alecto (sie ist nämlich fast 1 Jahr älter als Harry und kann sich deswegen noch recht gut noch an ihre Eltern erinnern). Ich hoffe, dass ich alle Verwirrungen beseitigen konnte! Sonst stellt mir gerne Fragen in den Kommentaren : )
~*~
"Es fühlt sich anders an. Ganz besonders."
Die Zeit schien für einen kurzen Moment still zu stehen. Tausende Gefühle ergriffen mich und noch viel mehr Gedanken drängten sich durch meinen Kopf. Jedes und jeder wollte erhört werden. Und dabei vergaß ich fast, auf mein Herz zu hören."Ja, es fühlt sich besonders an", stimmte ich zu und wurde mir in dem Moment bewusst, dass mein Herz immer die Option wählte, die meinem Vater am besten gefallen würde. Hatte ich überhaupt jemals auf mich selbst gehört? Jemals das getan, was ich für richtig hielt?
"Ich bin mir nicht sicher, warum es sich besonders anfühlt", gestand Harry. Nun sah er doch auch wieder aufgeregt aus.
"Ich denke", begann ich, "dass wir zwar noch nicht so lange befreundet sind, aber trotzdem schon jetzt das Gefühl haben, dass wir einfach gut ... zusammenpassen. Zumindest geht es mir so."
Harry nickte zustimmend. "Ja", sagte er, "ich denke, das hat auch damit zutun, dass wir wie ich schon gesagt habe, viele Gemeinsamkeiten haben."Wie schon öfter an diesem Abend, fiel es mir auch in diesem Moment sehr leicht, ein gutes Gesprächsthema zu finden. Ich schlug Harry ein Spiel vor: Jeder sollte abwechselnd etwas sagen, dass man sehr gerne mochte und der andere sollte dann erzählen, ob auch er diese Sache gerne mochte. "Dann können wir noch mehr Gemeinsamkeiten finden", meinte ich.
Harry schien die Idee zu gefallen, für ihn war es ein lustiges Spiel, um eine Freundin besser kennenzulernen. Für mich war es eine sehr wirksame Art und Weise, um Informationen über Harry zu sammeln, welche ich in vielen Situation später gebrauchen könnte.
"Ich beginne", beschloss Harry und setzte sich auf der Bank so nieder, dass wir uns in die Augen sehen konnten. "Ich mag Eulen."
"Ich auch, leider habe ich nur keine."
"Hättest du gerne ein Haustier?"
"Ja, sehr gerne. Ich habe schon öfter überlegt, mir von meiner Ziehmutter eine Eule schenken zu lassen, aber ich habe eigentlich keine Menschen, denen ich Briefe schicken könnte."Wie vorgesehen antwortete Harry: "Ich auch nicht wirklich. Tante Petunia, Onkel Vernon und Dudley würde ich niemals Briefe schicken und sonst habe ich keine Verwandten mehr."
Kurz hielt ich inne, weil ich schon häufiger bei Menschen beobachtet hatte, dass sie gerne kurz still waren, wenn ihnen etwas Trauriges erzählt worden war. Ich hoffte, dass dieses kurze Innehalten mich sympathisch wirken lassen würde. Anschließend meinte ich: "Ok, jetzt bin ich dran! Ich zeichne gerne."
"Oh ähm ich habe noch nie wirklich probiert, etwas zu zeichnen."
"Tatsächlich?", als wäre ich überrascht, zog ich eine Augenbraue in die Höhe, "was machst du dann, wenn dir im Unterricht mal langweilig ist?"
Harry begann zu grinsen. "Schlafen oder mit Ron quatschen."
Ich grinste zurück. "Okay ja, das ist auch eine gute Methode, die Zeit totzuschlagen."
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Die Tochter des dunklen Lords (Harry Potter Fanfiction)
FanfictionGrausam. Kalt. Herzlos. So würden die meisten Hexen und Zauberer den Mann beschreiben, der diskriminiert, tyrannisiert, foltert und mordet. So aber nicht seine Tochter. Der dunkle Lord hatte nämlich vier Jahre lang Zeit, seiner Tochter seine Ansicht...