♡Nach dem Blitz folgt die endlose Dunkelheit♡

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Momo POV

Ahhh!!!!
Ein Blitz!!!!
Gewitter????
Oh nein....
WELTUNTERGANG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
OMG Aiichi, bete zu den hohen Hirschkäfer Götter, wir werden alle sterben und das schlimmste ist, ich habe noch nicht mal ein Mädchen geküsst!😭

Nanu, das ist ja gar nicht mein Zimmer.

Durch mehrmaliges blinzeln, gelingt es mir die Umrisse der schlichten Möbel, welche ähnlich wie bei mir aufgestellt sind, dennoch keine fertrauten Gefühle in mir aufkommen lassen wollen, in den von der angsteinflößenden Dunkelheit umhüllten Raum zu erkennen.
Den Atem anhaltend achte ich auf die Geräusche um mich herum.
Nichts.
Nicht einmal eine Maus die über den Holzboden rennt, das plätschern des Regens, welcher normalerweise mit den Blitzen und Donnern im Melodie reichen einklang ist oder das aufgeweckte Rhythmus lose Zirpen einer Grille ist zu vernehmen.
Totenstille.

Doch weder meine Augen, die mit Mühe und Anstrengung sich einen groben Überblick von den mir noch unbekannten Zimmer gemacht haben, noch die hoffnungslose Suche nach irgendwelchen Geräuschen die ich in Verbindung mit den Raum setzen könnte gibt mir volle Gewissheit dass der Blitz nicht von innen sondern von außen kam.

Plötzlich jedoch steigt mir ein scharfer Rasierwasser Geruch in die Nase.
Trotz des darauf folgenden brennen beim Ausatmen, entspanne ich mich und mein pochendes Herz was viel zu lange das einzige Geräusch in dieser totennacht war beruhigt sich und schlägt wieder gleichmäßig weiter. Stimmt ich bin nach den Streit wieder in Sousukes Zimmer gegangen. Aber nur um meinen kleinen Aiichi zu helfen keine Angst mehr vor der Dunkelheit zu haben. Was für eine Ironie. Schließlich bin ich es der sich vor wenigen Sekunden fast... na gut ich habe mir in die Hose gemacht! So zufrieden? Sonst noch irgendwelche intime Wünsche?
Meine Gedanken wurden von einem metallischen Geruch abrupt unterbrochen. Der Geruch von heißen blut, welcher durch die Vermischung mit dem Rasierwasser Geruch erstickende Übelkeit in mir auslöst.

" S-Sou-su-ke-e??? Alles in Blu..,äh ich meine, Butter? "

Da schon wieder ein Blitz!
Nein... warte eher... das Licht eines Messers, was sich in den kalten mondstrahlen, die von den kleinen Fenster in der Ecke, herein Strahlen, reflektiert wird.
Das besagt Messer befindet sich in Sousukes festem Griff.
Seine Shiolette erkenne ich nun etwas deutlicher neben mir, aufrecht sitzend.

" Wwah "

Mit diesem kurzen aber deutlich zu verstehenden Wort, bin ich schon aufgesprungen, wodurch mir leicht schwindlig wird da ich imprinzip noch im Halbschlaf bin, zum Lichtschalter bei der schmalen Tür gerannt und drücke den Knopf.
Nachdem ich mich an das grelle blaue Licht gewöhnt habe bleib ich dennoch dort, leicht Zitternd, stehen und mustere ängstlich meinen Freund.
Bis auf der Sache mit dem Messer in der rechten Hand wirkt er recht Normal.
Doch irgendwie ... ich weiß es nicht es ist als wäre er nicht ... da.
Seine sonst so starke Aura vernehme ich, trotz dass ich ihn deutlich vor mir sehe, nur schwach.
Mein Blick schweift, nach dem meine Augen unabsichtlich etwas zu lange an Sousukes Oberkörper hängen, schließlich zu seinen beiden Augen.
Tot.
Diese trockene Bezeichnung würde ich seinen Augen in der jetzigen Verfassung geben.
Das von mir um alles geliebte türkis ist gänzlich verblasst und ein widerlicher graue Schleier benetzt Sousukes Augen.
Ich kann nicht wirklich deuten wohin sein Blick gerichtet ist, doch ich weiß bereits wo seine angewinkelte, mit dem Messer geschmückte, verkrampfte Hand hin will.

Mit einer Geschwindigkeit, die ich wahrscheinlich sonst nur im Wasser erreiche, renne ich zu ihn und schlung meine kleine Hand um sein breites, heißes, vom Schweiß benetztes Handgelenk, um dieses schließlich so gut wie möglich von ihm weg zu ziehe...

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Mit einer Geschwindigkeit, die ich wahrscheinlich sonst nur im Wasser erreiche, renne ich zu ihn und schlung meine kleine Hand um sein breites, heißes, vom Schweiß benetztes Handgelenk, um dieses schließlich so gut wie möglich von ihm weg zu ziehen, so dass seine muskulöse Schultern nur eine leichte Schnittwunde erlitt.
Mit einer ähnlichen Geschwindigkeit reiße ich mir einen Ärmel von meinem - obwohl eher seinem - Nachthemd ab, da ich nicht weiß wo sich das Verbandszeug befindet, und verbinde die Stelle schnell noch straff, damit die Blutung stoppt.
Nun widme ich mich Sousukes Gesicht.
Seine markantes Kinn, seine spitzen Wangenknochen, seine starken Wimpern, seine schmale Nase und STOP jetzt Momo!
Nachdem ein Freund fast Suizid begangen hat ist es so ziemlich scheißegal wie... oh mein Gott seine Haare so wuschelige!
Die sind ja noch besser wenn sie vom Schlafen abstehen!❤

" Haru "

" Hä? "

Wieso denn jetzt Haru?

" Mit dieser Schulter "

" Ja? "

Hake ich einerseits gereizt andererseits vurschbar gequält von schmerzender Ungeduld nach.

" Mit dieser Schulter werde ich niemals gegen Haru gewinnen oder besser Haru für mich gewinnen."

Sagt er mit ernster Miene.

" Ich wusste gar nicht das.. "

" Klappe "

Und schon war er über mich gebeugt mit dem kalten Messer an meiner Kehle gedrückt und mit der anderen Hand meine beiden Handgelenken fest zusammen über meinen Kopf gedrückt, so fest das ein unaushaltbarer Schmerz mich durschzuckt

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Und schon war er über mich gebeugt mit dem kalten Messer an meiner Kehle gedrückt und mit der anderen Hand meine beiden Handgelenken fest zusammen über meinen Kopf gedrückt, so fest das ein unaushaltbarer Schmerz mich durschzuckt.
Ich beobachte panisch wie sein vorher gleichgültiges Gesicht den Ausdruck von purem Wahnsinn annimmt.

" L-leg das Messer weg! "

" Er
erfüllt
uns
unseren
Wunsch
und sei- "

Urplötzlich schläft er mitten im Satz einfach auf mir ein.

" 17 Tage "

Höre ich noch bevor ich ungehemmt heulend zu den ebenfalls heulenden Aiichi renne.
Sousuke lasse ich schlafend zurück ohne den hauch von einen schlechten Gewissen doch disen Platz nimmt die Angst ein.
Angst vor meinem besten Freund.

Free Rinharu Makoharu It hurts please not againWo Geschichten leben. Entdecke jetzt