3.Kapitel

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Ich weiß nicht ob wann deswegen eine TW machen muss, aber in diesem Kapitel wird über Tod geschrieben.

Sicht Michelle:

Ich steige aus dem Auto aus und Lauf zu meiner Haustür. Falls er auf ein Danke wartet kann er noch Jahre da stehen bleiben, denn ich werde mich ganz sicher nicht bedanken. Wie kann eine Person nur so nervig sein wie er. Alles was ich wollte war nach Hause zu laufen, aber nein das Schicksal hat es mal anders gesehen. Jetzt habe ich diesen arroganten Cul (Cul=Arsch) als Nachbar.
,, Auch bitte und schönen Tag noch'', höre ich ihn hinterher rufen.
Ich drehe mich um und zeige ihn mein Mittelfinger. Das Lachen kann er sich nicht mehr verkneifen. Nachdem ich mich umgedreht habe und meine Schlüssel aus meiner Tasche genommen habe, schließe ich die Haustür auf und gehe rein.
,, Hallo bin da! Ist jemand zu Hause?", schreie ich durchs Haus. Wie ich es mir gedacht habe ist niemand zu Hause. Also gehe ich jetzt in die Küche und finde ein Zettel mit der einer Nachricht von meiner Mutter auf.

Hallo Chérie , (Chérie=Schatz auf Französisch) muss jetzt spontan arbeiten bin gegen 23 Uhr wieder zu Hause. Essen ist im Ofen. Hab dich lieb Mama

Super, meine Mutter muss wieder mal arbeiten und lässt mich alleine. Zumindest hat sie was zum essen für mich gemacht. Es soll nicht böse klingen, aber mich nervt es das sie fast nie zu Hause ist. Andauernd muss sie arbeiten seit mein Vater verstorben ist. Sie achtet noch nicht mal mehr wie es mir geht seit er weg ist. Als er starb ist etwas in mir zerbrochen. Ich war immer sein kleines Mädchen. Er war derjenige, der mich zum Lachen gebracht hat, wenn ich traurig war. Wenn ich mich verletzt habe, hat er mich verarztet. Er war mein lieblings Mensch. Er war immer da und jetzt ist er weg. Er wurde aus mein Leben gerissen. Es tut so sehr weh jeden Tag ohne ein Guten Morgen ma file oder wie war die Schule zu leben. Diese Fragen von ihm waren immer ernst gemeint nicht so wie bei meiner Mutter, sie fragt es nur, weil es höflich ist und nicht, weil es sie interessiert. Ihn hat es immer interessiert. Ich bemerke wie zwei Tränen über mein Gesicht laufen. Es ist immer das gleiche, ich denke an ihn und mir laufen Tränen über das Gesicht. Ich glaube ich geh heute zum Grab von mein Vater. Viele würden sagen ich mache zu viel Drama, weil mein Vater Tod ist. Niemand kann verstehen wie stark die Bindung zwischen ihn und mir war. Es war nicht diese Typische Tochter Vater Beziehung die nur oberflächlich war, es war anders er war mein bester Freund. Es klingt komisch, aber es war so.
Mit diesem Gedanke gehe ich in unsere Garage und öffne das Garagentor. Mit mein Fahrrad fahre ich von unseren Grundstück runter und mache mich auf den Weg zum Friedhof.

Sicht James:

Ich stehe gerade in der Küche als ich sehe wie Michelle mit ihrem Fahrrad aus der Garage fährt. Ich frag mich wo hin sie will. Sie fährt relativ schnell, dass ist der Grund warum sie meine Neugier geweckt hat. Soll ich ihr hinterher fahren und schauen wo sie hin fährt oder es lieber lassen. Ich entscheide mich für das hinterher fahren. Ich meine, ich bin neu hier und vielleicht lerne ich die Stadt bisschen besser kennen. Außerdem würde ich Sport machen und Sport ist gesund. Klar spiele ich Football und bin dardurch relativ spörtlich, aber extra Sport kann ja nicht schaden. Also laufe ich raus, nehme mir mein Fahrrad und fahre in die Richtung in welche sie gefahren ist. Nach paar Minuten sehe ich sie, scheinbar hat sie mich noch nicht bemerkt. Ich bleibe hinter ihr mit ein gewissen Abstand. Wenn ich ehrlich bin weiß ich noch nicht mal warum ich das hier mache. Noch kein Mädchen hat meine Interesse geweckt bis auf sie. Es kann davon kommen, dass jedes Mädchen egal auf welcher Schule ich war mir hinterher gelaufen ist. Sie ist andere dies Bezüglich. Sie schenkt noch nicht mal mir irgendwie ihre Aufmerksamkeit und macht auf hartes Mädchen. Ich möchte wirklich wissen was hinter ihrer Versade steckt. Nach 5 Minuten kamen wir an ein Friedhof an. Was will sie den hier. Sie stellt ihr Fahrrad ab und geht rein. Ich lege mein Fahrrad bei ein Baum ab und folge ihr.

Sicht Michelle:

Ich habe das Gefühl das ich verfolgt werde, aber ich bilde mir das ganz sicher nur ein. Ich gehe den Weg entlang zu dem Garb von mein Vater. Ich habe mir noch eine Kerze mitgenommen aus der Garage und ein Feuerzeug hatte ich auch zufällig dabei. Als ich am Grab war zünde ich die Kerze an und setze mich neben das Grab hin. Ich bemerke erst jetzt wie sehr ich ihn vermisse. Es klingt vielleicht einbisschen komisch wenn ich sage ich fühle mich bei sein Grab näher bei ihm. Als würde er neben mir sitzen und ich mit ihm ganz normal reden.

,, Hallo Papa, ich weiß ich war lange nicht mehr hier und es tut mir leid. Mama arbeiten noch immer so viel und ist fast nie zu Hause. Wenn sie zu Hause ist schläft sie oder ich bin in der Schule. Ich bin noch immer dein kleiner Streber in der Schule. Fußball läuft auch ganz gut. Ich bin wieder Kapitän und habe meine Rückennummer 4. Du weißt wie sehr ich die 4 mag. Ich kann mich noch erinnern, als wir so eine neue hatten und die meine Trikotnummer haben wollte und ich komplett ausgerastet bin. Du hast mich damit immer aufgezogen, aber es ist doch meine Nummer und die gebe ich nicht her! ", ich muss leicht lächeln und eine Träne läuft über mein Gesicht. Er war bei jeden Fußball Spiel. Meine Mutter war noch nicht mal bei irgendeinem. Anfangs hat es mich verletzt jetzt ist es mir egal. ,, Die Grey's sind ausgezogen, du hättest dich gefreut so wie du sie möchtest. Ich glaube du hättest gleich eine Party geschmissen, wen du es erfahren hättest. Die neuen Nachbarn sind, aber nicht viel besser. Zumindest der Sohn von denen er ist so ein Cul (Cul=Arsch). Er denkt das er der schönste, coolste, beste auf der Erde ist. Er ist so arrogant. Als ich nach Hause laufen wollte hat er mich gezwungen mit ihm mit zu fahren und hat dan noch das Auto abgeschlossen. Als würde ich aus dem Auto springen wenn er fährt. Er ist so nervig und arrogant davon könnte ich kotzen. Vanessa hat mich auf eine Party eingeladen am Sonntag. Ich weiß du würdest sagen geh hin und feier. Bloß ist mir nicht so danach, aber vielleicht geh ich doch noch hin. Ich muss jetzt wieder los. Es war schön wieder hier zu sein. Ich komme bald wider! Je t'aime papa (Je t'aime papa = Hab dich lieb Papa) ", mit diesen Worten stehe ich auf und laufe zum Eingang zurück. Mir ist gar nicht bewusst das ich scheinbar so viel geweint habe, denn mein T-Shirt ist sehr Nass. Als ich bei mein Fahrrad angekommen bin steige ich auf und mach mich auf den Weg nach Hause. Ich habe noch immer das Gefühl das jemand mich verfolgt, aber das ist jetzt egal. Ich möchte nur nach Hause.

Das war jetzt das 3. Kapitel was hält ihr davon. Ich hoffe ihr hattet ein schönen Samstag. Ich hoffe es hat euch gefallen :)

I guess everybody have nobodyWo Geschichten leben. Entdecke jetzt