Interessante Neuigkeiten

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Die nächsten Tage verbrachten die drei Fragezeichen vorwiegend in der Schule und in ihrer Zentrale auf dem Schrottplatz. Von Zeit zu Zeit hörte man Justus Tante Mathilda nach ihnen Rufen, doch die drei Freunde ignorierten sie wissentlich.

Obwohl der Wohnwagen der drei Fragezeichen bis zur Decke mit allerlei Zeug vollgestopft war, schaffte es Justus darin auf und ab zu gehen, was Peter fast zur Weißglut brachte.

„Kannst du dich nicht einfach einmal hinsetzen Justus?", erkundigte er sich bei ihm.

„Ich könnte schon, aber dann kann ich nicht so gut nachdenken", antwortete ihm Just und begann dazu noch, sich an seiner Unterlippe zu zupfen.

„Du siehst so nachdenklich aus", meinte Bob. „Was beschäftigt dich denn so sehr Just, dass du nicht einmal ruhig sitzen kannst?"

Justus antwortete ihm nicht sofort. Schließlich seufzte er und meinte: „Ich kann es einfach nicht glauben, dass es sich bei dieser Spukgestalt um ein echtes Gespenst handelt..."

„Was genau lässt dich denn an deinem Glauben daran zweifeln?", erkundigte sich Peter. „Wir haben doch darüber gesprochen und waren uns einig, dass wir die Existenz von Gespenstern wohl wirklich in Betracht ziehen müssen."

„Ja aber erinnerst du dich noch daran wie du die maskierte Person über den Haufen laufen wolltest und du einfach nichts gespürt hast?", fragte Justus seinen Freund.

„Ja das war doch der Punkt wo wir dann gemeint haben es handelt sich um ein echtes Gespenst", beharrte Peter auf seiner Meinung.

„Ja im ersten Moment erscheint das logisch, allerdings ist es seltsam das das blaue Gerippe überhaupt keine Notiz von dir genommen hat", meinte Justus nachdenklich. „Wenn es sich wirklich um ein Gespenst mit Gehirn gehandelt hätte, hätte es das bemerkt und sich nach dir umgesehen..."

„Und dann hat es das halt nicht getan", erwiderte Peter säuerlich. „Was soll uns das beweisen?"

„Ich vermute, dass", Justus machte eine Pause um die Spannung zu erhöhen, was ihm auch sofort gelang, „es sich bei dem Gespenst dem wir in dem Geheimgang begegnet sind um eine Projektion handelt."

„Aber wie soll das funktionieren?", mischte sich Bob an dieser Stelle ein. „Eine Projektion muss doch an eine Wand geworfen werden und in dem Gang stand diese Gestalt aber direkt vor uns. Da war keine Wand."

„Ja dafür habe ich noch keine Erklärung. Daran arbeite ich noch", meinte Justus nachdenklich.

Auch Peter und Bob versanken in Gedanken.

„Wie könnte das bloß funktionieren?", grübelte Bob vor sich hin. Nachdenklich begann Bob auf die Lehne seines abgenutzten Schreibtischsessels zu tippen. Es musste doch eine logische Erklärung für diese Erscheinung geben, wenn es sich nicht um ein Gespenst handelte.

Nach einigen Minuten hielt Peter es nicht mehr aus und meinte: „So mir wird das hier zu langweilig. Ich gehe kurz raus und hole uns mal eine Zeitung. Vielleicht hat die Polizei schon mehr über den Einbruch herausgefunden."

„Das ist eine ausgezeichnete Idee!", stimmte Justus zu. „Vielleicht finden wir dann einen Zusammenhang zwischen dem Einbruch und dem blauen Gerippe."

„Genau das war mein Gedanke Erster", erwiderte Peter und verschwand durch Tunnel 2 nach draußen.

„Dann müssen wir jetzt wohl warten, was für Neuigkeiten uns Peter mitbringt", meinte Bob zu Justus.

Just zuckte bloß die Schultern und meinte: „Das werden wir bald wissen also lassen wir uns überraschen."

Nach etwa zehn Minuten erklang das Vereinbarte Klopfzeichen und Peter drückte die Falltür auf. Mit einem amüsierten Lächeln erschien sein Kopf in der Öffnung und mit einer Zeitung im Gepäck kletterte der zweite Detektiv in den Wohnwagen.

Die drei Fragezeichen und das blaue GerippeWo Geschichten leben. Entdecke jetzt