Morton eilt zu Hilfe

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„Wieso grinst du so siegessicher?", fragte Peter Justus misstrauisch.

Kurz nachdem der Dieb durch den Geheimgang verschwunden war, hatte sich auf dem Gesicht des ersten Detektives ein breites Grinsen breit gemacht.

„Ich wüste nur zu gerne was es jetzt gerade für einen Grund gibt, um so zu grinsen", murrte Peter. „Immerhin ist uns dieser hinterhältige Hausmeister entwischt!"

„Nur die Ruhe Zweiter. Hab etwas Geduld. Ich bin mir sicher, dass wir bald mehr wissen werden", meinte Justus zuversichtlich.

„Ja deine Zuversicht hätte ich gerne. Mit wem hast du eigentlich telefoniert, bevor wir zum Museum sind?"

„Mit unserem lieben Freund und Helfer", antwortete ihm Justus schulterzuckend.

„Also mit der Polizei", mutmaßte Bob.

„Nicht ganz", widersprach Justus seinem Freund mit einem schmalen Lächeln auf den Lippen.

„Ja mit wem denn dann?", mischte sich der Museumsdirektor an dieser Stelle ein. Nach dem Telefonat mit der Polizeidienststelle hatte er sich wieder zu den drei Fragezeichen gesellt und musterte den ersten Detektiv interessiert.

„Keine Sorge, wenn alles nach Plan verlaufen ist werden wir in kürze verständigt werden", erwiderte Justus und zog ein kleines Walkie-Talkie aus seiner Hosentasche, welches seinen Freunden bisher nicht aufgefallen war.

Er schaltete es ein und lauschte. Ein leises Knacken war zu vernehmen und dann meldete sich eine vertraute Stimme.

„Wenn die Herrschaften jetzt bitte zu diesem Haus kommen wollen, ich habe hier ein kriminelles Individuum welches abholbereit wäre", meldete sich Morton.

Peter und Bob tauschten einen erstaunten Blick. Damit hätten sie jetzt nicht gerechnet.

„Kein Problem, wir kommen sofort", teilte Justus dem Chauffeur der drei Fragezeichen mit und meinte zu seinen Kollegen: „Kommt machen wir uns auf dem Weg, ich bin gespannt was uns der werte Herr noch so alles erzählen wird."

„Halst wo wollt ihr denn so schnell hin?", hakte sich der Museumsdirektor in die Unterhaltung der Detektive ein.

„Der mutmaßliche Täter ist geschnappt, jetzt müssen wir ihn nur noch überführen", meinte Justus knapp.

„Kannst du dich auch normal ausdrücken Junge?", wollte der Mann von ihm wissen. „Was bitteschön soll ich denn der Polizei sagen wenn sie eingetroffen sind?"

„Das ist ganz einfach", antwortete ihm Justus. „Wenn sie mir Stift und Papier geben schreibe ich ihnen die Adresse gerne auf."

Wenige Minuten später traten Justus, Peter und Bob auf die Straße.

„Woher wusstest du, dass der Hausmeister den Geheimgang benutzen würde?", wollte Bob von Justus wissen.

„Ich habe es nicht gewusst, es war vielmehr ein Gefühl", meinte Justus nachdenklich.

„Du wirkst aber trotzdem so, als würde dich noch irgendetwas beschäftigen?", meinte Bob kurze Zeit später.

„Ja mir ist nicht ganz klar wer diese zwei Menschen waren, denen wir in der Nacht im Museum begegnet sind, als wir den Geheimgang erkundet haben", gestand ihm Justus schmunzelnd. „Aber ich bin mir sicher, das kriegen wir auch noch raus."

„Es wäre doch auch interessant ob die Polizei den Stein schon gefunden hat", rätselte Peter. „Irgendwo muss der doch zu finden sein."

„Alles zu seiner Zeit, jetzt besuchen wir einmal unseren Hauptverdächtigen, der wird uns sicher mehr zu der ganzen Sache sagen können", meinte Justus beschwichtigend.

Die drei Fragezeichen und das blaue GerippeWo Geschichten leben. Entdecke jetzt