---Jake---
"Das haben sie gut gemacht Lea, ich darf ihnen beiden zu einem kleinen Mädchen gratulieren.", sagte Leas Ärztin, während meine Stirn an Leas lehnte und sie noch immer erschöpft keuchte. "Möchte der Vater die Nabelschnur durchtrennen?"
Der Vater? Ich?
Irritiert sah ich die Ärztin an und zeigte mit dem Finger auf mich."Ja natürlich sie!", nickte sie kichernd.
Mein Blick wanderte zu Lea die mich müde anlächelte. "Mach schon Schatz.", murmelte sie.
"Okay.", ich hauchte ihr einen zärtlichen Kuss auf die Lippen, ehe ich mich aus ihrer Hand löste und das Band zwischen Lea und unserer Tochter durchtrennte.
Kurz nachdem ich wieder an Leas Seite saß, kam die Hebamme und gab dieses kleine Wesen, das in einem rosa Handtuch eingewickelt war Lea auf den Arm. "Herzlichen Glückwunsch, hier ist ihre Tochter."
"Hallo kleine Prinzessin.", murmelte Lea und weinte Freudentränen, während sie zum ersten Mal unsere Tochter in ihren Armen hielt und nachdem ich zum ersten Mal in die großen Augen unseres Kleinen Wunders blickte, liefen auch mir die Tränen übers Gesicht.
"Sie ist wunderschön. Wie ihre Mama.", flüsterte ich und gab Lea einen liebevollen Kuss auf die Schläfe. Dann fasste ich vorsichtig nach diesem kleinen zarten Händchen, das zum ersten Mal meinen Finger umfasste.
Lea lächelte mich glücklich an und wir führten unsere Lippen gefühlvoll aneinander.
"Haben sie denn auch schon einen Namen für die Kleine?", fragte die Ärztin nachdem sie zu uns ans Bett trat.
Wir lächelten uns verliebt an, als Lea ihr stolz mit "Hailie." antwortete.
"Sehr schöner Name.", erwiderte die Ärztin lächelnd und ließ uns wieder für einen Moment allein.
Während die frischgebackene Mama sich ein wenig frisch machte, durfte ich unsere kleine Prinzessin im Arm halten. Die Ärztin hatte mir dann gesagt, dass wir wirklich Glück gehabt hätten.
Wäre Lea nicht so schnell ins Krankenhaus gekommen, hätte es für beide nicht gut ausgehen können. Für dieses zarte Wesen müssen die letzten Stunden ein enormer Kraftakt gewesen sein, Hailie hat die Stärke definitiv von ihrer Mutter abbekommen.
Und das aller wichtigste sie ist gesund, sie beide sind gesund.
Danach wurden die beiden zusammen auf unser Zimmer gebracht und ich machte mich auf den Weg in den Wartebereich um Johnny endlich zu erlösen.
Als ich im Wartebereich ankam schaute ich Johnny eine Weile schmunzelnd dabei zu, wie er nervös den Gang auf und ab lief und immer wieder auf seine Uhr starrte bis er mich, nach gefühlten fünf Minuten, endlich entdeckte.
"Jake!", er kam hastig auf mich zu gelaufen. "Wie geht es ihr? Ist mit dem Baby alles in Ordnung?"
"Sie sind beide wohl auf.", sagte ich lächelnd. "Danke Johnny, dass du so schnell zur Stelle warst, dass kann ich dir gar nicht wieder gut machen."
"Puuh. Gott sei Dank.", er ließ sich erleichtert in den Stuhl auf dem Gang fallen. "Bedank dich nicht Jake, das ist doch selbstverständlich. Darf Lea denn wieder mit nach Hause oder muss sie hier bleiben?"
"Wir drei werden wohl erstmal ein paar Wochen hier bleiben.", antwortete ich schmunzelnd, er schien es noch nicht begreifen zu wollen.
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Duskwood - breaking walls
FanfictionDiese Geschichte ist die Fortsetzung zu meiner Fanfiction "Duswood - the truth". Ich empfehle also zuerst mit dem ersten Teil zu beginnen. Lasst euch von der Anzahl der Teile nicht abschrecken, meine Kapitel sind wie in der ersten fanfiction relati...