Mein Blick wandert wieder zu Remus und ich bemerke, dass die Ringe unter seinen Augen dunkler werden. Ich stelle meine Füsse fest auf den Boden und kämpfe gegen den Drang an von meinem Platz aufzuspringen. Ich hatte, angenommen dass Lily sobald meine Eltern zu Bett gegangen sind ihnen folgen würde aber hier sitzt sie und starrt uns vier misstrauisch an. Sirius sieht mir in die Augen und ich kann sehen wie die Sorge an ihm nagt. Ich atme tief ein und versuche einen Plan zu entwerfen. Das Adrenalin hat bereits begonnen sich seinen Weg in meine Adern zu bahnen und meine Nerven scheinen zum Zerreissen. Remus schaut wieder zum Fenster, während Pete ängstlich auf seine Uhr schaut.
"Na Rotschopf gehst du ins Bett?", fragt Sirius und hält seine Stimme dabei so ruhig wie möglich.
"Ihr vier geht?", fragt sie und hebt fragend die Augenbrauen.
Wir alle nicken streng und ich füge hinzu: "Ja wie mein Vater gesagt hat, müssen wir uns für die Party morgen fertig machen." Meine Stimme klingt gezwungen und nicht wie ich selbst und ich verfluche mich im Stillen dafür, dass ich es nicht besser verbergen konnte.
Lily lässt ihre zusammengekniffenen Augen zu jedem einzelnen von uns wandern und mustert ihn genau. "Habt ihr etwas vor?
"Nein", antworten wir alle schnell. Ja, ich rolle innerlich mit den Augen, das klingt verdammt unverdächtig.
Lily zieht eine Augenbraue hoch. "Willst du mir sagen was hier los ist?" Mein Herz hämmert in meiner Brust.
"Nichts ist los Liebes wirklich. Wir gehen gleich ins Bett." Ich erzwinge ein Lächeln, von dem ich hoffe, dass es ein wenig wie Beruhigung aussieht.
"Okay. Wo schlaft ihr denn alle?", fragt sie und mustert mich weiter.
"Wurmschwanz ist in Tatzes Zimmer und Moony ist bei mir", antworte ich schnell. "Wir sind gleich den Flur runter.
"Okay", sagt sie und steht auf. Wir bleiben alle sitzen und beobachten Remus ängstlich. Er starrt auf den Holztisch sein Kopf beginnt sich langsam zu räkeln. "Wollt ihr nicht mitkommen?" Wir schrecken alle auf und schauen zu Lily die in der Tür steht.
"Was? Oh ja!", antwortet Sirius schnell. Wir erheben uns alle von unseren Sitzen; Remus lehnt sich an Sirius, der blass aussieht und die Augen zurückrollt.
"Komm Lily." Ich ergreife ihre Hand und tue mein Bestes, um ihre Aufmerksamkeit abzulenken. Ich werfe einen Blick zurück zu den Jungs und fordere sie leise auf Remus zu helfen. "Lenk sie ab" murmelt Sirius.
"Ich zeige dir das Gästezimmer." Ich ziehe an Lilys Hand und führe sie die Treppe hinauf. Ich ziehe sie durch den Flur und bleibe vor dem letzten Gästezimmer auf der linken Seite stehen.Ich öffne die Tür, ziehe sie hinein und schliesse die Tür hinter uns. Lily sieht sich leise im Zimmer um während ich meine Ohren nach den anderen dreien spitze. Es besteht kein Zweifel, dass sie Remus jetzt wahrscheinlich hinter sich herziehen. Ich richte meine Aufmerksamkeit wieder auf Lily die noch nichts gesagt hat.
"Ist das in Ordnung?", frage ich zögernd.
"Was? Ja natürlich." Sie dreht sich lächelnd zu mir um. Ich schliesse meine Arme um ihre Taille und ziehe sie an meine Brust. Ich gebe ihr einen Kuss auf den Scheitel. Wärme breitet sich in meiner Brust aus als sie ihre Arme um mich schlingt.
"Es tut mir leid was mit Petunia passiert ist, aber ich bin froh, dass du hier bist. Alles fühlt sich besser an, wenn du in der Nähe bist", sage ich und hoffe, dass die Häme nicht zu stark für den Namen ihrer Schwester rüberkommt.
"Ich bin auch froh, dass ich hier bin. Du hast mein Weihnachten viel besser gemacht." Sie stellt sich auf ihre Zehenspitzen und drückt mir einen Kuss auf die Lippen.
Ich drücke sie an mich und vertiefe den Kuss. Ich habe mich schon den ganzen Tag danach gesehnt sie zu küssen und jetzt scheint die perfekte Gelegenheit zu sein. Sie schlingt ihre Arme um meinen Hals und ich drücke sie fester an mich ohne, dass ich mir Sorgen machen muss, dass ich sie zu fest umarme. Ich bewege meine Hände zu ihrem Gesicht und ziehe sie näher an mich, während ich sie mit dem Rücken gegen die Wand drücke. Sie schiebt ihre Hände unter mein Hemd und fährt mit ihren Händen über meinen Bauch und meinen Rücken, wobei sie eine Spur aus Feuer hinterlässt. Ich drücke meine Lippen auf ihren Kiefer und wandere zu ihrem Hals, wo ich die empfindliche Haut kraule.
Als wir uns nach Stunden voneinander lösen kann ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen. "Was?", fragt sie.
"Lily Evans du bist sehr gut im Küssen." Ich zwinkere ihr zu.
"Ähm", antwortet sie spielerisch. Lachend presse ich meine Lippen auf ihre Stirn.
"Gute Nacht Lils. Frohe Weihnachten." Ich schlüpfe durch die Tür und scheisse fest hinein.
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Limerence | A James & Lily Story ( deutsche Übersetzung)
FanfictionIch nehme ihren Kopf in meine Hände und tue das, was ich schon so lange tun wollte, wie ich mich erinnern kann - ich presse meine Lippen auf ihre. Es ist besser, als ich es mir je hätte träumen lassen. Ihre Lippen sind weich und schmiegen sich perfe...