Chapter 10 - Fluchtversuch

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Am nächsten Morgen erwachte Aether in Childe's Armen. Der Harbinger hielt den Reisenden fest in seinen Armen und kuschelte sich an ihn. Aether schaute ihn an er sah so friedlich aus, als würde er nichts Böses wollen.
Er schaute ihn eine ganze Zeit lang an bis Childe langsam seine Augen öffnete.
"Wie hat mein Liebling geschlafen? Ich hoffe gut" sagte er während er sich aufsetzte und Aether sanft küsste. Langsam wurde Aether etwas rot und er erwiderte sanft seinen Kuss und danach langsam wieder abließ. Der Reisende schaute in die Augen des Harbingers und sagte sanft "Ich hoffe das mein Hengst heute nicht so lange weg muss. Ich vermisse deine Wärme jetzt schon."
Childe lächelte und küsste daraufhin seinen Hals "Keine Sorge. In zwei Tagen werde ich wieder hier sein und dann gehört das alles dir.", langsam gezwungenermaßen ließ er ab und stand auf um sich anzuziehen.
Aether schaute ihn lächelnd verführerisch zu während Childe sich komplett umzog und seinen Bogen nahm.
Bevor er ging küsste er nochmals Aether Stirn und umarmte ihn nochmal.
Zum Abschied sagte er "Ich bin Bald wieder da." so wie er es immer tat.

Wie viele Wochen sind vergangen? Wie lange war er schon hier? Der Bondhaarige wusste es gar nicht mehr richtig. Die Zeit schien so langsam zu vergehen bis sie irgendwann unübersichtlich wurde und in Vergessenheit geriet.
Aber heute würde sich alles ändern.

Childe winkte nochmal lächelnd Aether hinterher bevor er ging und die Tür ins Schloss fiel und abgesperrt wurde.
Mit einem Schlag änderte sich Aether's freundliche Lächeln zu einem kalten Blick. Er konnte diese Fassade nicht mehr länger aufrecht erhalten. Er wollte nicht mehr lächeln und so tuen als hätte er das alles gern getan. Nein er empfand es als regelrecht ekelhaft und schämte sich deshalb. Er hatte so lange auf diesen Moment gewartet das Childe länger weg sein würde und seiner Flucht nichts mehr im Wege stand.

Das erste das er als sinnvoll erachte war sich etwas anzuziehen. Als er allerdings sah wie eingesaut und klebrig seine eigentlich Kleidung war ließ er sie liegen und zog sich das Maid Kleid an was noch einigermaßen besser roch. Vermutlich käme er ohnehin leichter durch das Gebäude verkleidet. Denn Kleidung von seinem Peiniger wollte er nicht anziehen.

Danach wollte er sich seine Waffe holen. Denn an dem Abend an dem er Childe so verführt hatte, hatte er es tatsächlich geschafft ihm ein kleines Unscheinbares Messer zu entwenden und es so zu verstecken das er für den Raub nicht in Frage kam.
Deshalb stand Aether auf und quetschte sich unter den Schreibtisch und griff seitlich in eine Ecke hinter ein Bücherregal und holte das Messer nach mehreren Verrenkungen heraus.

Aether stand auf und betrachte sich im Spiegel um sich seinen Zopf neu zu pflechten. Er machte sich die Kleidung schön zu recht und begab sich zur Tür. Nun begab er sich daran diese zu knacken und nach einigen Stunden klappte es auch.
Jetzt stünde der Freiheit nichts mehr im Wege, aber es wäre unüberlegt einfach so raus zu gehen. Deshalb nahm er ein Tablett das noch im Zimmer stand und stellte die leeren Gläser von gestern darauf und atmete nochmal tief durch bevor er sie öffnete und heraus ging und die Tür leise ins Schloss fallen ließ.

Er war aus dem Zimmer draußen. Die Freiheit war so nah. So nah das er sie schon fast riechen konnte.
Aether setzte ein Lächeln auf und ging langsam den Gang entlang. Er wusste nicht wohin deshalb ging er ohne Ziel durch die Gänge und suchte nach dem leichtesten Ausgang.

Als er durch einen der vielen Gänge ging die alle gleich aussahen traf er auf Scaramouche.
Er wollte so unbemerkt wie möglich vorbei gehen aber ihre Blicke trafen sich und als Scaramouche anfing zu reden stoppte er.
"Ich glaube nicht das ich dich hier schon mal gesehen habe? Oder doch? Entweder kenne ich dich noch nicht oder du bist ein zu unbedeutendes Stück Dreck." sagte er kalt und mit einem unscheinbaren Lächeln auf dem Gesicht. "Also sprich!"
Unter leichter Gänsehaut sagte Aether lächelnd und mit seiner besten verstellten weiblichen Stimme "I-ich bin Luise. Ich war war gerade dabei diese Sachen in die Küche zu bringen. I-ich bin noch nicht so lange hier. Es freut mich sie kennenzulernen Scaramouche." er streckte freundlich eine Hand entgegen während er mit der anderen das Tablett festhielt.
Angewidert und mit einem verachten Blick schaute Scaramouche auf die Hand die Ihn entgegen gestreckt wurde.
"Ekelhaft." Sagte er und verschränkte seine Arme "Ich fass doch nicht deine dreckigen Hände an. Was fällt dir ein mich einfach so anzusprechen. Für dich heißt das entweder "ehrenwürdiger sechster Harbinger" oder "ehrenwürdiger Balladeer". Du kleine unwürdige Schlampe. Verhalte dich nochmal so und du bekommst die Tracht Prügel die du verdienst Weib. Und wenn du das nächste mal mir über den Weg läufst möchte ich etwas zum trinken so wie es mir zu steht. Dafür bist du doch hier nicht wahr?" er streckte seinen Kopf etwas entgegen und drehte sich um und ging.

Aether wusste nicht sofort was er sagen sollte und zeigte keine Angst und lächelte sanft. „verstanden." er versuchte das Zittern in seiner Stimme zu unterdrücken und dies geling ihn sehr gut. Er verbeugte sich mit dem Kopf nach vorne „Ich werde er mir merken." Danach drehte er sich um und ging weiter den Gang entlang.

Als Scaramouche das hörte blieb er stehen und schaute hinter her. Er schaute der Blondhaarigen Maid eine ganze Zeit lang hinterher.

Nicht lange aber etwas Zeit verging bis Aether den Ausgang sah. Er sah die Wachen und zögerte und blieb zögerlich und unaufmerksam stehen.

Mit einem Schlag fiel das Tablett aus seiner Hand und er wurde am Handgelenkt gepackt. Aus Reflex schlug er Nach der Person und wurde an der gepackten Hand, mit dem Rücken gegen die Wand fest gedrückt.
Childe es tut mir leid ich- ich wollte nur- .."
„Seh ich für dich aus wie dieser Versager?"

Mit einem Schlag überkam Aether die Angst und er bekam kein Wort mehr heraus. Es war nicht Childe der Ihn festhielt.

>> Too be Continued in Chapter 11<<

Genshin Impact Aether x Tartaglia ( x Scaramouche) Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt