POV. Schneckchen
Der Kuchen schmeckte nicht. Was hatte ich mir auch nur dabei gedacht nochmal zu backen, ich war einfach zu dumm dazu. Meine Küche sah aus als wäre dort eine Explosion losgegangen, nur um am Ende mit einem Stück trockenem Obstkuchen hier zu stehen. Ich konnte es vergessen, ich war einfach zu untalentiert dazu, genau wie bei allem anderen auch. Resigniert wollte ich anfangen aufzuräumen, als ich einen Klingelton vernahm. Ich holte mein Handy aus meiner Tasche, auf dem ein Anruf von Zombey angezeigt wurde, den ich natürlich sofort annahm.
"Hi?" "Hi, Dado", erklang eine die Stimme meines besten Freundes aus dem Handy, ein bisschen traurig und irgendwie schüchterner als sonst.
"Was ist denn los?" fragt eich freundlich, ich wunderte mich warum er so seltsam klang, das war eindeutig nicht normal für ihn. "Also die Sache ist die, ich wurde aus dem Krankenhaus entlassen, und stehe jetzt gerade vor meiner Haustür, aber..." seine Stimme brach ab und ich konnte sein leises Schluchzen hören "Hey, Zombey, alles wird gut, ich bin für dich da, was wolltest du mir denn sagen?", versuchte ich ihn so sanft zu beruhigen wie es mir möglich war. "Es ist mir ein bisschen peinlich", hörte ich ihn nach einigen Sekunden Stille antworten, "aber ich traue mich nicht in meine Wohnung. Da drinnen erinnert noch alles an Chessie und ich habe Angst, dass ich einen Nervenzusammenbruch bekomme, wenn ich da jetzt reingehe." "Halt durch., ich bin so schnell es geht bei dir"
Zumindest kam ich dieses Mal ohne einen Stau durch, Glück gehabt. Ich freute mich darauf, meinen Freund zu sehen, trotzdem tat er mir unglaublich Leid. Es musste wirklich schrecklich sein, an einen Ort zurückzukehren, wo alles an einen Menschen erinnerte, denn man so lange geliebt hatte. Seitdem ich aus dem Krankenhaus zurückgekommen war, hatten wir jeden Tag Kontakt gehabt, aber über Chessie hatten wir nie viel geredet und ich machte mir sorgen, dass er seinen Schmerz solange in sich vergraben würde, bis er irgendwann, ausgelöst durch irgendeine Kleinigkeit, herausbrechen würde, denn das gefährlich und würde ihm nur noch mehr wehtun. Er hatte so etwas nicht verdient, er war viel zu toll für diese Welt. Aber das meinte ich natürlich nur auf platonischer Ebene. Er war einfach mein Freund. Oder? Natürlich, mein Gehirn ging schon wieder mit mir durch. Ich sollte wirklich weniger Auto fahren wenn dann immer so etwas passierte...
Ich stieg aus dem Auto und bevor ich überhaupt sehen konnte, wo die Haustür war, fühlte ich zwei Arme um meinen Nacken und ein schweres Gewicht auf meiner Brust, das mich zurück auf den Autositz katapultierte. Zombey hielt sich an mir fest und sah nicht aus, als hätte er vor wieder loszulassen. Ich legte meine Arme um seinen Rücken und drückte ihn an mich. Keiner von uns sagte etwas, bis etwas Nasses auf meinen Nacken tropfte. "Alles wird gut", versucht ich ihn zu beruhigen, streichelte seinen Rücken. Der kleinere schluchzte nur und drückte sich näher an mich. Ich lehnte meinen Kopf an seinen und spendete ihm die Nähe die er brauchte. "Ich bin ja da"
Moin, bin wieder gesund. Hoffe das neue Kapitel ist nicht zu unübersichtlich geworden
Co-Autorin hier, ich hab ihr drei Wörter gegeben, die sie mit einbauen sollte, wenn ihr wollt könnt ihr sowas auch in die Kommentare schreiben, würde uns freuen.
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Zomdado - Kommst du mit mir?
FanfictionEine kleine Ff über Zomdado, geschrieben von Noobs, also bitte nicht gemein sein. Bei dieser Geschichte handelt es sich um frei erfundene Ereignisse, die genannten Personen haben nichts hiermit zu tun! Inhaltsangabe: Zombey und Maudado sind beste Fr...