Maudado part 7.2 (Lesenacht)

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POV. Lambodado

Ich spürte wie Sonnenlicht durch meine Augenlieder schien, entschied mich aber dagegen sie zu öffnen, da ich nicht unbedingt geblendet werden wollte. Ich wollte mich umdrehen, bemerkte aber das ich durch irgendetwas blockiert wurde. Nun öffnete ich doch die Augen sah neben mich und direkt in Zombeys schlafendes Gesicht. Ich hatte Mühe, nicht vor Schreck zu schreien, da ich ihn nicht wecken wollte. Auf genau diesem Grund würde ich mich  auch ersteinmal noch nicht aus seinerUmarmung lösen, er brauchte seinen Schlaf. Auch wenn ich nicht wusste was ich jetzt genau davon halten sollte, war mir der Körperkontakt mit ihm nicht unangenehm, damit umzugehen wusste ich aber auch nicht, so blieb ich einfach liegen, und versuchte die Situation fürs erste auszublenden. Ich schloss meine Augen wieder und während ich da lag, fiel mir wieder ein Traum der vergangenen Nacht ein...

„Hey, Monster!" Oh nein, nicht jetzt. Nicht heute! Ich war gerade auf dem Weg von der Schule nach Hause, musste mich beeilen, denn ich würde mich vor der Beerdigung noch umziehen müssen. Beerdigt wurde meine Mutter, sie war genauso wie ich ein Neko und da Nekos in der Gesellschaft zwar toleriert wurden, aber noch längst nicht dieselben Rechte hatten wie Menschen, war sie Neko-Jägern zum Opfer gefallen, empathielosen Menschen, die nur darauf aus waren aus reinem Rassismus und Hass Nekos umzubringen und das ganze sogar mehr oder weniger legal. Auch ich in der Schule war regelmäßig Hass ausgesetzt, die, die mich Momster nannten, das waren Claus und seine Freunde. Sie hatten sich seit ich in der dritten Klassen auf ihre Schule gewechselt war gegen mich verschworen, hänselten mich, und auch vor Handgreiflichkeiten war ich bei ihnen nie sicher. „Monster, na komm mal her, ich hab auch ein Wollknäuel für dich" rief Claus mit säuselnder Stimme und brach zugleich in Gelächter aus. Seufzend drehte ich um und ging in die Richtung meiner Peiniger. Erfahrungsgemäß hatte es keinen Sinn, zu versuchen einfach das Gebäude zu verlassen,  Claus hatte sicher wie üblich zwei oder drei seiner Kumpanen am Ausgang postiert, Flucht unmöglich. Dann konnte ich es auch gleich hinter mich bringen. 

Ich lag am Boden. Noch ein Tritt in den Bauch. Der nächste in den Rücken. Ich krümmte mich vor Schmerzen, ließ es aber einfach über mich ergehen, da es keinen Sinn gehabt hätte sich zur Wehr zu setzen, jeder einzelne der Gruppe war mindestens dreimal stärker als ich. Noch einige Tritte mehr. Ich spürte wie die erste Wunde aufriss und anfing zu bluten. Na toll. Claus packte mich am Kragen und zog mich hoch. Mit der einen Hand hielt er mich, ungefähr eine Armlänge von sich entfernt fest, die andere hatte er, wie immer einsatzbereit zur Faust geballt, drohend in Schlagrichtung auf meine Nase gerichtet. Sein Gesicht kam mir immer näher und mir fielen tausend Orte ein, an denen ich jetzt gerade lieber sein würde als zehn Zentimeter vom Gesicht meines Langzeitmobbers entfernt. „Soll ich dir was verraten, Frankenstein? Der Grund das du heute Abend schwarz trägst... Nun... Sagen wir mal, ich hab Familie, die damit möglicherweise in Verbindung stehen könnte. Es sei dir nur soviel gesagt: Deine kleine, dreckige Mutter wird meinen Vater nie wieder anknurren..." Er starrte mich mit einem hämischen Grinsen im Gesicht an. „Und weißt du was? Du kannst nichts dagegen tun." Er ließ sich jedes Wort genüsslich auf der Zunge zergehen. „Deine aggressive, kleine  Schlampe von Mutter hat nämlich angefangen. Oder zumindest denkt das der Richter..." Alles in mir fing an zu brodeln. Ich hatte noch nie solche Wut gespürt. Alles ist gut Maudado, beruhig dich wieder, versuchte ich, mich unter Kontrolle zu behalten, aber ich schaffte es nicht. Nichts war gut, meine Mutter war tot, Claus Vater der Mörder und Claus genoss jede Sekunde dieser Situation. Ich wollte es nicht, aber ich fuhr meine Krallen aus und fuhr meinem Peiniger damit einmal quer übers Gesicht. „Bist du verrückt? Ich muss später noch auf den Laufsteg!" schrie dieser mit schmerzverzerrtem Gesicht, doch da er mich vor Schreck losgelassen hatte, nutze ich die Chance und suchte das Weite. An diesem Tag erfuhr ich, dass Claus Model war. Und er wollte Rache...

Kapitel  vvviiiiieeeeeerrrrrrr

Bäääääämmm

Das war's. Wir sind müde. Ihr lest uns wieder am Dienstag. Bye

Zomdado - Kommst du mit mir?Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt