Schlacht Part 2

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Die große Halle hatten wir nun so gut es ging verteidigt, keiner von uns wurde irgendwie schwer wiegend verletzt.
Nur ein paar Schnitt und Platzwunden zierten unsere erschöpften Körper.
Wir wurden von einem Schüler, der glaube ich Neville hieß, wenn ich mich recht entsinne, aufgefordert ihm Richtung Ausgang zu folgen.
Und da sahen wir Voldemorts komplette Gefolgschaft stehen und ihn selbst.
Die Schüler versammelt sich vor Hogwarts, die Todesser platzierten sich in scharen davor.
Der dunkle Lord forderte, wenn sich jemand ihm anschließen würde, die ganze Sache ein Ende hätte und niemand mehr zu Tode kommen muss.
Ich warf meine Blicke durch die Reihen der Todesser und konnte Augenkontakt mit meinem ach so tollen Dad nicht vermeiden. Ein paar Schüler traten zu ihren Eltern hervor,
Voldemord nahm sie kurz in den Arm. Echt ein komischer Tyrann, muss ich schon sagen.
Dann sah ich meinen Vater hervor treten.

"Aaliyah, Liam es ist nun an der Zeit kommt her und schließt euch uns endlich an. Oder wollt ihr noch mehr Menschen sterben sehen. Eure Freunde vielleicht?",  grinste er schelmisch. 
Liam und ich blieben nur ohne mit der Wimper zu zucken stehen und rührten uns keinen Zentimeter.

"Dann ist wohl die Schlacht noch lange nicht vorbei und merkt euch eins, die Bösen gewinnen immer!",  lachten die Todesser giftig.   
Jeder zückte seinen Zauberstab und Tod , Schutt und Asche brach wieder über uns herein. 
Es war grausam, seine Mitschüler vor seinen Augen sterben zu sehen. 
Aus meinem Augenwinkel konnte ich sogar Blaise und Tom sehen.
Ich traute meinen Augen kaum. 
Was war das denn? 
Was geht bei denen ab? 
Sie kämpften nicht für die Todesser, sondern für unsere Schule, für Hogwarts! Von der sie erst suspendiert wurden. 
Ich konnte es kaum glauben. 
Endlich hatten sie verstanden, um was es hier wirklich geht. 
Zu sehr hatte ich mich ablenken lassen, als ich von einem Zauber getroffen wurde und mehrere Meter nach hinten auf den harten Trümmern unserer Schule landete. 
Ich war etwas benommen, dennoch nahm ich all meine Kraft zusammen und rappelte mich auf um schnell nach meinem Zauberstab zu greifen. 
Da sah ich ihn Voldemord, der direkt mit seiner gesamten Größe vor mir stand und  auf mich Todes amüsiert hinunter blickte.  Zügig stand ich auf und gleichzeitig sprach einen Zauber, er tat es mir gleich.
Unsere Zauber banden eine Art Verbindung auf. 

Nun war es wie eine lange Linie, die seinen Zauberstab und meinen voneinander trennten

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Nun war es wie eine lange Linie, die seinen Zauberstab und meinen voneinander trennten.
Er war wahnsinnig stark, doch aufzugeben kam für mich keines Weges in Frage.
Lieber würde ich hier auf der Stelle Tot umfallen. 
Es kam mir vor wie eine Ewigkeit, die mir all meine Lebenskraft entzog.
Ich fühlte mich zum Ersten Mal seit langem so schwach und verletzlich. 
Vor mir sah ich meinen Bruder , wie er gegen Vater kämpfte und Draco an der Seite seiner Mutter.
Besorgt blickten sie immer wieder zu mir rüber, um auch sicher zu stellen, dass sich keine Todesser in meine Nähe wagt.

"Draco sie wird schwächer, was sollen wir tun. Wir müssen ihr helfen!"

"Tut mir leid meine Jungs, aber ich befürchte das geht nicht".

Love and Pain.  A Draco Malfoy lovestoryWo Geschichten leben. Entdecke jetzt