Da lag sie nun, Emma, die schwer atmete und versuchte sich zu beruhigen.
„Monster gibt es dich nur in der Fantasie...und die Kinder...sind alle bei ihren Pflegeeltern..."sprach Emma schwer atmend zu Norman und mir.
>>Bauernhof?<< >> Lieferungen?<<
Diese Dinge, gingen nicht mehr aus meinem Kopf.
„...Und Mama...ist immer noch unsere liebe Mama, die wir kennen...das Kind auf der Ladefläche...war nicht wirklich Conny, oder?" Mir kamen die Tränen, Norman sah nur besorgt auf Emma hinab, hockt sich hin und fasste ihr an die Schulter.
„Doch das war Conny." Bam wie eine Faust ins Gesicht, sagt er ihr die Wahrheit einfach ins Gesicht.
„Uh...UAAAAAAAAAAH!!!" Schrie Emma sich die Seele aus dem Leib und weinte fürchterlich, ich konnte mich da nur anschließen und heulte einfach all denn schmerz raus.
Als wir uns wieder beruhigt haben, gingen wir langsam wieder zurück.
„Willkommen zurück. Wie ist es gelaufen?" Fragte uns Ray, der mit einer Laterne auf uns gewartet hat.
„Wir waren zu spät." Log Norman ihn an, Emma und er ging an uns vorbei und ließen uns stehen.
„Du wusstest doch schon davon...warum warst du dabei?"
„Weil...ich es mit eigenen Augen sehen wollte. Das es so schlimm wird hätte ich nicht gedacht." Antwortete ich ihm und sah ihn in die Augen, ich muss echt fertig ausgesehen haben, da mich Ray einfach in den Arm nahm.
Als wir uns wieder lösten, nahm er meine Hand und führte mich ins Schlafzimmer.
Die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen, entweder war mir zu warm oder zu kalt,sobald ich meine Augen schloss sah ich immer wieder die Leiche von Conny.
Als ich meine Augen öffnete war ich verwundert.
Ich muss wohl doch eingeschlafen sein wie es mir scheint.
Als ich eine Hand auf meiner Stirn spürte, zuckte ich zusammen.
„Du hast Fieber, das ist nicht gut. Ich werde Mama holen." Und somit verschwand die angenehme kalte Hand von meiner Stirn.
Bin ich etwa krank?
Als Mama ins Zimmer kam, legte sie wie Ray, ihre Hand auf meine Stirn und schob mir ein Fieberthermometer in den Mund.
„Du hast ja wirklich Fieber, du solltest heute im Bett bleiben und den schlaf nachholen der dir fehlt." Sprach die Frau vor mir mit einem liebevollen lächeln zu mir, das einzige was ich konnte war zu nicken, damit verschwand alle aus dem Zimmer.
„Es...tut mir leid...Norman und Emma." Meine stimme war so schwach das man meinen könnte ich würde flüstern, meine Augen schlossen sich wie von selbst, das einzige was ich noch mitbekam, war wie mich jemand richtig zudeckte und die Tür sich schloss.Als ich wieder wach wurde war es wahrscheinlich schon Mittag, ich versuchte auf zustehen, was mit viel mühe mir gelang, ich bewegte mich mit langsamen Schritten Richtung Fenster und sah raus.
„Du bist ja wieder wach." Vor Schreck quickte ich auf und sah nach hinten wo Ray auf einen Stuhl saß und mich musterte, seine Augen lagen gefühlte Stunden auf mir, bis ich mich räusperte.
„Wie lange bist du schon hier? Ray." Seine Augen fanden endlich den Weg zu meinen, er sah mich nur stumm an, bis er wieder in sein Buch sah.
„Ich soll auf dich aufpassen, von Mama aus."
„Tse, war ja klar. Du würdest das niemals freiwillig machen dafür bist du dir zu fein." Und jetzt sah er mich wieder an, sein Blick brannte förmlich vor Wut.
„Natürlich mach ich das freiwillig! Oder warum denkst du bin ich hier bei dir geblieben?!" Das einzige was ich dazu äußern konnte war es, die Augen zu verdrehen und wieder aus dem Fenster zu gucken.
„Hast du mit den beiden schon gesprochen?"
„Ja, sie wollen von hier fliehen mit allen anderen Kindern. Und Norman lie-"
„Ich weiß." Unterbrach ich ihn, ich wollte es nicht wissen.
Ich drückte meine heiße Stirn gegen das Fenster, in der Hoffnung das sie damit kühler wird.
„Scheiße." Seufzend bewegte ich mich wieder Richtung Bett, legte mich rein und versuchte meinen Atem zu beruhigen, der durch das laufen schneller geworden ist.
„Du kannst von mir aus auch gehen." Keine Antwort folgte von ihm, also drehte ich mich zu ihm um, er musterte mich nur still und stand dann auf.
„Rutsch rüber."
„Huh?!" Ich war verwundert, wollte er ernsthaft zu mir? Ins Bett?!
„Denk nicht darüber nach und mach es einfach." Ich rutschte also rüber um ihm Platz zu machen, er stieg zu mir unter die Decke und deckte sich mit zu.
Er ist so schön warm...
Ich rückte etwas näher zu ihm in der Hoffnung etwas wärme zu bekommen.
„Schlaf noch etwas, ich weck dich wenn es essen gibt." Ich nickte nur und schloss meine Augen, was ich allerdings noch mitbekam war, wie er zu mir gerutscht kam und mich in seine Arme schloss, und danach schlief ich ein.Ich war zwei Tage lang krank, Ray passte natürlich während der Zeit meist auf mich auf oder redete mit Norman und Emma.
Es war ein sonniger Tag, wie jeder andere auch, die Kinder spielten verstecken oder fangen und ich hing die frisch gewaschene Wäsche auf.
„Hiko...?"
„Mh?" Ein Kind kam zu mir und spielt nervös mit seinen Fingern, ich lächelte es an und strich es über den Kopf.
„Da-darf ich deine Haare machen...?" Ich nickt nur und setze mich, das Kind fing an meine Haare zu machen, am Ende hatte ich ein kleinen Zopf, da ich nur Schulter lange Haare hatte konnte man nicht viel damit machen, ein paar Blumen waren auch mit in meinem Haar.
„Danke, es sieht schön aus." Lächelte ich das Kind an und damit rannte es glücklich zu den anderen, Ray sah mich kurz an, ich winkte ihm zu doch er drehte nur sein Kopf wieder weg.
Emo...
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The Promised Neverland ff//Ray x Oc// (Abgebrochen)
FanfictionHiko. Normales Mädchen mit einem normalen leben. Oder? Nun, dass dachte sie zumindest. Eine tragische Tragödie geschah und seit jeher will sie, Norman, Ray und Emma von dem Waisenhaus fliehen. Doch gefahren lauern um jede Ecke und auch die Liebe ist...