Die vier Freunde waren in einer kleinen Seitengasse aufgetaucht.
"Wo sind wir?", fragte Y/N verwirrt.
"Erst mal in Sicherheit. Hoffe ich", meinte Hermine, und die vier Freunde begannen zu laufen.
Durch die Hochzeit waren sie schicker gekleidet und fielen etwas auf.
"Wir sollten für heute in ein Motel gehen", schlug Y/N vor.
"Aber wir haben kein Muggelgeld", meinte Ron.
"Wir schon", meinte Hermine und zog aus ihrer kleinen Perlenhandtasche ein typisches Portemonnaie hervor.
Wie Hermine hatte Y/N ebenfalls eine Tasche mit einem unaufspürbaren Ausdehnungszauber belegt.
In einem Motel etwas innerhalb der Stadt zogen sich die Freunde erst mal um.
"Dass ihr an alles gedacht habt", lobte Ron, als er aus dem kleinen angrenzenden Badezimmer kam.
Harry, Hermine und Y/N hatten sich ebenfalls umgezogen und saßen nun auf dem Bett.
Es gab zwei Einzelbetten.
"Wir haben uns vor Tagen vorbereitet", meinte Hermine.
"Wir sollten schlafen und uns morgen auf den Weg machen", schlug Hermine vor.
"Und wohin?", wollte Ron wissen. „Ich habe gerade meine gesamte Familie zurückgelassen."
"Ja, ich auch", fuhr ihn Y/N dazwischen. "Wenn wir jetzt nicht einen kühlen Kopf bewahren, werden wir nichts erreichen können, und Voldemort gewinnt", sagte Hermine etwas streng.
"Hört auf, bitte", ertönte Harrys Stimme.
"Ich habe doch gesagt, dass ich es alleine machen werde. Ihr könnt immer noch zurückgehen."
"Es gibt kein Zurück", kündigte Hermine an. "Voldemort ist da draußen und würde keine Sekunde zögern, uns alle umzubringen."
"Gehen wir schlafen", sagte Harry ergeben.
Dabei legten sich Harry und Ron auf ein Bett. Y/N und Hermine teilten sich das andere Bett.
"Ach, Harry", sagte Y/N, als ihr etwas einfiel.
"Ja?", fragte er. "Happy Birthday!"...
Am nächsten Morgen hatten die Vier das Motel so früh wie möglich verlassen. Hermine hatte die Idee, erst mal in das geheime Quartier des Ordens zu gehen. Vielleicht würden sie dort die Mitglieder antreffen.
Am Grimmauldplatz Nr. 12 angekommen, mussten sie feststellen, dass niemand da war.
Also beschlossen sie, erst mal dort zu warten und überlegten, wie sie weiter vorgehen würden.
Als sie in allen Zimmern nachsahen, rief Harry nach ihnen.
"Hey, kommt mal her!"
Hermine und Ron rannten zu ihm.
Ron rief nach Y/N. Sie kam etwas verstaubt bei ihnen an.
"Wie siehst du denn aus?", lachte Ron.
"Sehr witzig", sah sie ihn scharf an.
"Wie auch immer", meinte Harry und zog somit ihre Aufmerksamkeit auf sich. "R.A.B."
"Wie auf dem Zettel", sagte Ron.
Die Vier traten in das Zimmer und sahen sich um.
Es war in einem Slytherin-Grün gehalten. "So würde ich mir einen Schlafsaal der Slytherins vorstellen", stellte Harry fest.
Sie fingen an, alles zu durchsuchen.
In den Schränken und in den Regalen. Selbst unter den lockeren Dielen.
Sie fanden ein altes Jahrbuch aus Hogwarts.
"Such nach den Buchstaben", sagte Hermine an Harry gerichtet, der das Buch in der Hand hielt.
Nach einigen Minuten entdeckten sie den Namen Regulus Arcturus Black. Harry las ihn laut vor.
"Das muss er sein", sagte er und zeigte auf ein Bild eines jungen Mannes.
"Sirius hat einen Bruder?", fragte Y/N.
"Hatte einen Bruder", korrigierte Harry. "Auf dem Zettel stand, dass er schon tot sein würde", erklärte er.
"Aber dann wissen wir, dass das Medaillon hier sein könnte", war Hermine zuversichtlich.
Ein Blick, und sie verstanden, dass sie das ganze Haus danach absuchen mussten. Also stellten sie kurzerhand das ganze Black-Haus auf den Kopf.
Dadurch, dass sie die Kopie hatten, wussten sie genau, wie das Medaillon aussah.
Geschlagene zwei Stunden später trafen sich die Freunde in der Küche wieder.
"Nichts", sagte Y/N und ließ sich erschöpft auf einen Stuhl fallen.
"Hier auch nicht", meldete sich auch Ron zu Wort.
"Harry?", fragte Ron, und dieser schüttelte mit dem Kopf.
"Hermine?", fragte Harry. „Nein", meinte sie knapp.
"Ich habe Hunger", jammerte Ron.
Es war eine bedrückende Stimmung.
Sie waren einen kleinen Schritt weiter gekommen. Sie hatten die Buchstaben zu einem Namen zurückverfolgen können.
Wie würde es nun weitergehen?
Niemand hatte einen Plan oder eine Idee.
Y/N stand auf und meinte: "Ich werde dann mal das Abendessen holen. Irgendwelche Wünsche?"
"Hauptsache etwas Essbares", meinte Ron dankbar.
Y/N sah fragend zu Harry und Hermine. Hermine zuckte mit den Schultern, und Harry meinte knapp: "Ist egal."
"Pizza?", fragte sie, und Ron nickte schnell.
Hermine und Y/N hatten natürlich auch an Essen gedacht, aber jetzt hatten sie noch die Möglichkeit, schnell und unbemerkt an Essen zu kommen. Den Vorrat in Hermines und Y/Ns Taschen wollten sie für Notfälle behalten.
Y/N verließ die Wohnung und machte sich auf den Weg um eine Ecke, damit sie unbemerkt apparieren konnte.
Sie wollte auf Nummer sicher gehen und war so weit wie möglich vom Grimmauldplatz Nr. 12 appariert.
Sie ging in eine kleine Pizzeria und bestellte vier Pizzen.
Während sie wartete, lief ein Mann mit einer Zeitung in der Hand am Schaufenster entlang.
Y/N konnte das Titelbild sehen.
"Ich bin gleich wieder da", meinte sie zu dem Pizzabäcker. Sie verließ die Pizzeria und lief dem Mann hinterher.
Zu ihrem Glück warf der Mann die Zeitung in den nächsten Mülleimer.
Sie sah sich um und fischte die Zeitung aus dem Mülleimer.
Sie hatte sich nicht geirrt. Es war der Tagesprophet.
"Zauberer und Hexen mit ungenauem Stammbaum werden verhört", las sie laut.
Dann riss sie überrascht die Augen auf. Sie faltete die Zeitung und steckte sie ein.
Dann holte sie die Pizzen ab und apparierte wieder in eine Gasse in der Nähe des Grimmauldplatzes Nr. 12.
Sie versicherte sich, dass ihr niemand gefolgt war.
Sie rannte durch den Flur und packte die Pizzen auf den Tisch.
Sie unterbrach Hermine und Ron gerade beim Klavierspielen.
"Oh, sorry, Leute, aber ich habe da etwas." "Ich hoffe, die richtige Pizza", meinte Ron.
Hermine gab ihm einen Klaps auf den Arm.
"Harry!", rief Y/N laut durch das Haus.
Harry kam mit erhobenem Zauberstab die Treppen runtergerannt. "Was ist los?"
"Komm. Sieh dir das an", meinte sie und strahlte über ihr ganzes Gesicht.
"Was ist denn los?", fragte Harry und kam näher.
"Sie ist irre geworden", meinte Ron.
"Ron!", warnte Hermine ihn.
"Also, was ist los?", wollte Hermine wissen.
Sie holte den Tagespropheten aus ihrer Jackentasche und legte ihn mit dem Titel nach oben auf den Tisch.
"Seht ihr das, was ich sehe?", fragte
Y/N gespannt.
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Draco Malfoy x Reader / Gedanken*
Fanfiction(Y/NN = dein Nachname) Y/N (your Name/ dein Name)ist aus verschiedenen Gründen zuhause unterrichtet worden, bis ihre Eltern zusammen mit Dumbledore entschieden haben, dass sie nach Hogwarts gehst. Dort ist sie im 5.Jahrgang mit Harry,Ron,Hermine un...