Einige Tage vergingen, und der Umzug stand an. Eigentlich war es kein richtiger Umzug, denn Y/N wollte ihre Wohnung in Amerika behalten.
Y/N hatte mit Kingsley gesprochen und die Zustimmung für die Übernahme von Anna und sich erhalten. Harry hatte ihr geholfen, kurzfristig eine Wohnung zu finden, und die Weasleys hatten Anna mit offenen Armen empfangen. Das erste Treffen mit Fred und George war sehr amüsant. Anna hatte sich wie ein Fangirl benommen und die Zwillinge buchstäblich angehimmelt. Y/N hatte mit ihnen ein ernstes Wort sprechen müssen, damit sie nichts Unangemessenes sagten oder machten. Irgendwie war es ja süß von Anna, aber es gab Grenzen.
Y/N klopfte an einer Bürotür der Firma Perfect Pharmaceutical. Natürlich, nachdem die Sekretärin sie angemeldet hatte. Sie öffnete die Tür und trat hinein. Draco saß an seinem Schreibtisch und telefonierte. Y/N war sehr erstaunt. Draco telefonierte immerhin mit einem Muggeltelefon.
Er gab ihr ein Zeichen, dass sie hereinkommen solle. Sie sah sich um. Es war sehr kühl eingerichtet und zeigte keinerlei Persönlichkeit. „Es ist mir egal. Wir hatten einen Deal“, sagte Draco und klang sehr verärgert. „Sie hören von meinem Anwalt“ war das Letzte, was er sagte, bevor er auflegte. „So ein Idiot“, fluchte er und legte das Telefon vor sich auf den Schreibtisch.
„Das hat sich sehr übel angehört“, begrüßte sie ihn, und er sah fragend zu ihr. Sie lächelte etwas nervös, und Draco schüttelte leicht mit dem Kopf. Dann stand er auf. „Das war gar nichts. Mach dir keinen Kopf“, er lief um den Schreibtisch herum und begrüßte sie mit einem Kuss. „Hey“, begrüßte er sie und sah entspannter aus. „Hey“, lächelte sie zurück. „Ist alles okay?“, fragte sie nach. „Die Arbeit ist immer etwas stressig“, winkte er ab. „Was verschafft mir das Vergnügen?“, wollte er dann wissen. „Ich wollte dich sehen“, sagte sie verlegen. „Ist das so?“, grinste Draco und küsste sie. Dann lösten sie sich voneinander, und Draco ging wieder an seinen Platz zurück. Er schien etwas zu suchen. „Interessant zuzusehen, wie Draco Malfoy ein Muggeltelefon benutzt“, zog sie ihn auf. „Die sind praktisch. Das ist alles“, antwortete er knapp. Y/N merkte, dass er gestresst war. Draco blätterte in einem Buch herum und war abwesend. Also entschloss sich Y/N zu gehen und ihm später von ihrem Gespräch mit Kingsley zu erzählen. „Na gut, wir sehen uns später“, verabschiedete sie sich und wollte gerade gehen, ohne eine Antwort von Draco abzuwarten, als die Tür aufschwang und die Tür ihre Nase traf. Y/N wich fluchend zurück und hielt sich ihre Nase. „Verdammt...“ Draco sprang auf, und ein junger braunhaariger Mann kam herein. „Ist alles okay?“, fragte Draco besorgt und war inzwischen bei Y/N angekommen. „Oh, das tut mir sehr leid. Ich wusste nicht, dass jemand hinter der Tür steht“, entschuldigte sich der braunhaarige Mann. Draco führte sie zu einem Stuhl und ließ sie sich hinsetzen. Y/N blutete aus ihrer Nase. „Verdammt, können Sie nicht aufpassen?“, fuhr ihn Draco an. „Ich habe mich bereits entschuldigt“, entgegnete der Mann. Y/N legte ihren Kopf in den Nacken und drückte ihre Nase zu. Sie sprach mit einer etwas lustigen Stimme: „Ist schon okay.“ Sie griff nach ihrer Umhängetasche und öffnete diese. „Ich bringe dich ins Krankenhaus“, sagte Draco bestimmt. Doch Y/N fand bereits, wonach sie gesucht hatte und nahm einen Trank aus einer kleinen lilanen Flasche ein. „Was machst du denn?“, wollte Draco wissen.
Es hörte auf zu bluten. Draco runzelte die Stirn. „Mir geht’s gut“, sagte Y/N und richtete sich wieder auf. „Es tut mir wirklich leid“, entschuldigte sich der Mann erneut. „Es ist schon okay. Sie können ja nichts dafür.“ Sagte Y/N und lächelte freundlich. „Sind Sie nicht Y/N Y/NN?“, fragte er plötzlich. „Ja?“, sagte Y/N verwirrt. „Und wer sind Sie?“, mischte sich Draco ein. Der Mann streckte Draco die Hand entgegen und stellte sich vor. „James O’Malley.“ Dieser Name war Draco wohl nicht ganz unbekannt. Er legte seine Hand in seine und erwiderte: „Sehr erfreut. Ich denke, es ist überflüssig, uns vorzustellen.“ „Draco“, empörte sich Y/N. James lachte kurz auf und meinte: „Nein, das müssen sie tatsächlich nicht. Allerdings denke ich, dass es auch nicht weiter notwendig ist, zu vertiefen, wer ich bin.“
Oh, was passierte hier gerade? Draco und James lieferten sich ein Blickduell. „Okay, ich werd dann mal gehen“, unterbrach Y/N die Stille. „Wir sehen uns dann später, Draco“, fügte sie dann hinzu, als Draco nicht reagierte. James hingegen wandte sich zu Y/N und sagte: „Ich würde Sie gerne als Entschuldigung zu einem Essen einladen, Miss Y/NN“, sprach er sie an.
Als Y/N ihn gerade antworten wollte, war es Draco, der für sie antwortete. „Das wird wohl kaum nötig sein. Wenn sie mit jemand essen gehen, dann mit mir“, er klang wütend. Er spannte sich an. James schnaubte. Draco legte seinen Arm fest um Y/N. Er sah ihn wohl als Bedrohung an. Y/N verstand nicht, wer dieser James O’Malley war. „Ich geleite dich nach draußen“, sagte er bestimmt. „Mach es dir bequem. Ich bin gleich wieder da“, meinte Draco kühl.
Draco begleitete Y/N bis vor sein Büro, aber ließ die Bürotür soweit geöffnet, sodass er James nicht aus den Augen ließ. „Was ist denn hier los?“, wollte sie wissen. „Das erkläre ich dir später“, sagte Draco und hatte es eilig. Er beugte sich nach vorne, um sie zu küssen. Doch Y/N sah in ihrem Augenwinkel, dass James sie beobachtete. „Bis später dann“, sagte sie knapp und disapparierte. Draco runzelte die Stirn, denn sie war disappariert, bevor er sie küssen konnte. Draco atmete tief ein und sagte seiner Sekretärin, dass er nicht gestört werden wollte. Draco schloss die Tür hinter sich und setzte sich an seinem Tisch. Mit einem Schwenker mit seinem Zauberstab verschwanden alle Unterlagen vom Tisch. Drauf erschienen zwei Gläser und eine Flasche Feuerwhiskey. Während Draco die Gläser vollmachte, fragte er: „Was verschafft mir das Vergnügen?“ „Du bist also mit Y/N zusammen?“, fragte James und übergang damit Draco’s Frage. Draco biss daraufhin seine Kiefer fest zusammen und spannte sich an. „Y/N ist tabu“, Draco lehnte sich etwas nach vorne und funkelte ihn an. „Ist das klar?“, fragte er nach, als James keine Anstalten machte, ihm eine Antwort zu geben. „Na gut. Jetzt zum Geschäftlichen“, sagte James griff nach dem Glas, welches ihm Draco rübergeschoben hatte. Draco trank einen Schluck von seinem Glas. Dann sprach er: „Ich wüsste nicht, worüber. Ich denke, ich habe deinen Vater mehrmals deutlich gemacht, dass ich kein Interesse an einem Geschäft mit ihm habe.“ James schob sein Glas zur Seite und stand auf. Dann stütze er sich mit den Armen auf den Schreibtisch ab und sprach: „Wir alle wissen, dass du nur toleriert wirst, weil Harry Potter und seine Freunde im Ministerium für sich ausgesagt haben.“ Draco stand auf. In seiner Hand befand sich sein Zauberstab. „Worauf willst du hinaus?“, fragte er bedrohlich. „Du bist und bleibst ein dreckiger Todesser. Wir werden deine Firma übernehmen. Verlass dich drauf.“ „Raus hier, sofort!“, spuckte ihm Draco entgegen. James zog seine Augenbrauen etwas hoch und grinste ekelhaft. Dann drehte er sich um und ging auf die Tür zu. Kurz vor der Tür drehte er sich zu Draco um und sagte: „Und deine kleine Freundin bekomme ich auch noch rum.“ Jetzt war es zuviel. Draco zog seinen Zauberstab und schleuderte ihm einen Fluch entgegen. Der Fluch traf ihn, und er flog durch die Tür. Er landete auf dem Boden. Innerhalb einer Minute waren die Sicherheitsleute anwesend. „Schafft ihn hier weg“, befahl Draco, als er dazu kam. James war bewusstlos. „Er hat lebenslang Hausverbot.“
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Draco Malfoy x Reader / Gedanken*
Fiksi Penggemar(Y/NN = dein Nachname) Y/N (your Name/ dein Name)ist aus verschiedenen Gründen zuhause unterrichtet worden, bis ihre Eltern zusammen mit Dumbledore entschieden haben, dass sie nach Hogwarts gehst. Dort ist sie im 5.Jahrgang mit Harry,Ron,Hermine un...