01| 𝑓𝑜𝑢𝑟 𝑦𝑒𝑎𝑟𝑠 𝑎𝑔𝑜 ˢᵐᵘᵗ

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𝙼𝚎𝚒𝚗 𝚎𝚛𝚝𝚜𝚎𝚛 𝙾𝚗𝚎𝚂𝚑𝚘𝚝 𝚒𝚜𝚝 𝚍𝚞𝚛𝚌𝚑 𝚍𝚒𝚎 𝙰𝚗𝚏𝚛𝚊𝚐𝚎 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚎𝚛 𝙻𝚒𝚎𝚋𝚎𝚗 @𝙱𝚢 𝙸𝙻𝚞𝚗𝚎𝚎𝚕 𝚎𝚗𝚝𝚜𝚝𝚊𝚗𝚍𝚎𝚗

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𝙼𝚎𝚒𝚗 𝚎𝚛𝚝𝚜𝚎𝚛 𝙾𝚗𝚎𝚂𝚑𝚘𝚝 𝚒𝚜𝚝 𝚍𝚞𝚛𝚌𝚑 𝚍𝚒𝚎 𝙰𝚗𝚏𝚛𝚊𝚐𝚎 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚎𝚛 𝙻𝚒𝚎𝚋𝚎𝚗 @𝙱𝚢 𝙸𝙻𝚞𝚗𝚎𝚎𝚕 𝚎𝚗𝚝𝚜𝚝𝚊𝚗𝚍𝚎𝚗.
𝙸𝚌𝚑 𝚑𝚘𝚏𝚏𝚎 𝚗𝚊𝚝𝚞̈𝚛𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚎𝚜 𝚐𝚎𝚏𝚊̈𝚕𝚕𝚝 𝚍𝚒𝚛 ꨄ

⇰ 𝚜𝚌𝚑𝚊𝚞𝚝 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚞𝚗𝚋𝚎𝚍𝚒𝚗𝚐𝚝 𝚖𝚊𝚕 𝚋𝚎𝚒 𝚒𝚑𝚛 𝚟𝚘𝚛𝚋𝚎𝚒, 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚎𝚗 𝚂𝚝𝚘𝚛𝚢𝚜 𝚞𝚗𝚍 𝙾𝚗𝚎𝚂𝚑𝚘𝚝𝚜 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚖𝚊𝚗 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚕𝚘𝚜𝚛𝚎𝚒𝚜𝚜𝚎𝚗

꧁---𝐈𝐤𝐚𝐫𝐢𝐬---꧂

𝐌eine müden Augen versuchen durch meine von der Dunkelheit vergrößerten Pupillen, welche bei näherem Betrachten, wie die einer Katze erscheinen, möglichst viel Licht wahrzunehmen und somit die schemenhaften Umrisse der schwarzen Gebäude vor mir etwas klarer zu erkennen.

Ein seichter Windhauch kitzelt mich an der erhitzten Haut meines Oberarmes, während ich meine Augen schließe und meine Nase genüsslich in die Höhe strecke, um den kalten Luftzug, welcher in dieser Jahreszeit viel zu selten vorherrschend ist, in vollen Zügen zu genießen.

Zwischen den engen Gebäuden der Großstadt, scheint sich die warme Sommerluft in rasender Geschwindigkeit anzustauen. Fast so, als hätte sie ein Eigenleben entwickelt und versucht sich nun, zwischen den schmalen Gassen der Seitenstraßen, vor dem unaufhaltsam vorrückendem Herbst zu verstecken.
Für mich wahren die kalten Jahreszeiten schon immer eine willkommene Abwechslung, zu den heißen Temperaturen im Sommer, welche sich zusätzlich auf mein Gemüt zu legen scheinen.

Während sich das kühle Metall des Balkongeländers immer weiter in die Haut meines Unterarmes schiebt, betrachte ich weiterhin die Schatten der Gebäude von New York und die einzelnen Lichter, der riesigen Skyscrapers.

Durch den, von den Wolken verdeckten Mond und den ausgeschalteten Laternen, ist es mir noch nicht einmal möglich, bis auf die andere Straßenseite, zu dem kleinen Lebensmittelgeschäft meines besten Freundes zu blicken.

Die Stimmung in dieser Sommernacht, ist trotz der Hitze von etwas Kaltem durchflutet.
Es scheint so, als hätte sich ein dunkler Schleier über die gesamte Stadt gelegt, welcher es weder den Einwohnern, noch den Außenstehenden ermöglicht, die unsichtbare Barriere zu überwinden.

Nicht nur die Dunkelheit und die Kälte die in der Luft liegt verwundern mich, sondern auch die Geräuschkulisse um mich herum.

In einer Großstadt wie New York und dann auch noch von einem Standpunkt mitten in der Stadt aus, ist es beinahe unmöglich, einen Moment der Ruhe zu erleben.

Doch gerade scheinen jegliche Geräusche der Autos, von denen man sogar in den Nächten gelegentliches Reifenquietschen oder Hupen hören kann, wie verschluckt zu sein.
Ja schon fast unangenehm drückt die Stille gegen mein Trommelfell.

𝐌𝐮𝐥𝐭𝐢𝐟𝐚𝐧𝐝𝐨𝐦 𝐎𝐧𝐞𝐒𝐡𝐨𝐭𝐬 𝐚𝐧𝐝 𝐇𝐨𝐭𝐒𝐡𝐨𝐭𝐬Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt