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𝐌eine müden Augen versuchen durch meine von der Dunkelheit vergrößerten Pupillen, welche bei näherem Betrachten, wie die einer Katze erscheinen, möglichst viel Licht wahrzunehmen und somit die schemenhaften Umrisse der schwarzen Gebäude vor mir etwas klarer zu erkennen.
Ein seichter Windhauch kitzelt mich an der erhitzten Haut meines Oberarmes, während ich meine Augen schließe und meine Nase genüsslich in die Höhe strecke, um den kalten Luftzug, welcher in dieser Jahreszeit viel zu selten vorherrschend ist, in vollen Zügen zu genießen.
Zwischen den engen Gebäuden der Großstadt, scheint sich die warme Sommerluft in rasender Geschwindigkeit anzustauen. Fast so, als hätte sie ein Eigenleben entwickelt und versucht sich nun, zwischen den schmalen Gassen der Seitenstraßen, vor dem unaufhaltsam vorrückendem Herbst zu verstecken. Für mich wahren die kalten Jahreszeiten schon immer eine willkommene Abwechslung, zu den heißen Temperaturen im Sommer, welche sich zusätzlich auf mein Gemüt zu legen scheinen.
Während sich das kühle Metall des Balkongeländers immer weiter in die Haut meines Unterarmes schiebt, betrachte ich weiterhin die Schatten der Gebäude von New York und die einzelnen Lichter, der riesigen Skyscrapers.
Durch den, von den Wolken verdeckten Mond und den ausgeschalteten Laternen, ist es mir noch nicht einmal möglich, bis auf die andere Straßenseite, zu dem kleinen Lebensmittelgeschäft meines besten Freundes zu blicken.
Die Stimmung in dieser Sommernacht, ist trotz der Hitze von etwas Kaltem durchflutet. Es scheint so, als hätte sich ein dunkler Schleier über die gesamte Stadt gelegt, welcher es weder den Einwohnern, noch den Außenstehenden ermöglicht, die unsichtbare Barriere zu überwinden.
Nicht nur die Dunkelheit und die Kälte die in der Luft liegt verwundern mich, sondern auch die Geräuschkulisse um mich herum.
In einer Großstadt wie New York und dann auch noch von einem Standpunkt mitten in der Stadt aus, ist es beinahe unmöglich, einen Moment der Ruhe zu erleben.
Doch gerade scheinen jegliche Geräusche der Autos, von denen man sogar in den Nächten gelegentliches Reifenquietschen oder Hupen hören kann, wie verschluckt zu sein. Ja schon fast unangenehm drückt die Stille gegen mein Trommelfell.