Nachdem die Gäste gegangen waren und y/N die Überreste des Abends beseitigt hatte, ging sie ins Schlafzimmer. Draco stand mit dem Rücken zu ihr am Fenster.
„Hey“, sagte sie. Er reagierte nicht.
„Ist alles okay?“, fragte sie zögerlich.
Draco drehte sich um und lächelte. „Ich hoffe, der Abend hat dir trotz der kleinen Schwierigkeiten gefallen?“
„Ja“, nickte sie. Nachdem alles geklärt war und Draco Rons Frage beantwortet hatte, ohne sie direkt zu beantworten, hatten sie einen angenehmen Abend. Ganz ohne Wahrheit oder Pflicht.
Draco lächelte. Y/N erwiderte das Lächeln. „Geht’s dir gut?“, fragte sie.
„Ja, alles gut.“ Draco kam näher und küsste sie kurz. „Gute Nacht, meine Schöne.“
Als er sich löste, packte sie sein Hemd und zog ihn näher. Sie biss sich auf die Unterlippe. Sollte sie es jetzt tun?
Draco sah sie fragend an und leckte sich über die Lippen.
„Ich brauche dich jetzt“, sagte sie schnell und küsste ihn wieder.
Seine Lippen fühlten sich weich an. Sie konnte den Feuerwhiskey, den er kurz zuvor getrunken hatte, noch schmecken.
Der Kuss wurde intensiver. Draco legte seine Arme um sie und zog sie näher. Y/N stieß einen Laut aus, der Draco gefiel.
„Warte“, sagte er schließlich und löste sich von ihr. Y/N sah ihn fragend an, ihre Hände noch immer an seinem Hemd.
„Ich denke...“, Draco schluckte, „wir sollten...“ Y/N unterbrach ihn.
„Na gut, dann lassen wir das“, sagte sie ergeben, ohne zu wissen, was Draco sagen wollte. Sie ließ sein Hemd los und trat einen Schritt zurück.
„Was?“, fragte y/N, als sie bemerkte, dass Draco sie skeptisch ansah.
„Nichts“, sagte er wie in Trance.
Y/N schüttelte ihre Haare und zog ihr Shirt aus. Draco starrte sie einfach an.
„Willst du nur da stehen bleiben und mich anstarren?“, fragte sie amüsiert und zog ihre Hose aus. Sie ging zu ihrem Kleiderschrank und streckte sich nach einem Pyjama. Plötzlich verlor sie den Halt und fiel nach hinten.
Sie schrie auf und fand sich unter Draco auf dem Bett wieder. Er fixierte ihre Hände, eine rechts, eine links neben ihrem Kopf.
Draco biss sich auf die Unterlippe und seine Augen funkelten gefährlich.
„Was willst du jetzt tun?“, hauchte sie grinsend.
Ein Grinsen breitete sich auf Dracos Lippen aus. Er beugte sich vor und biss sie neckisch ins Ohrläppchen. Y/N bekam eine Gänsehaut.
„Das wirst du gleich spüren“, raunte er.
Draco küsste und saugte an ihrem Hals. Y/N schloss die Augen und genoss es. Er küsste sie den Hals entlang und sah sie dann wieder an.
„Wie gefällt dir das, meine Löwin?“, fragte er plötzlich.
Draco's Gesicht war nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt. Y/N überbrückte den Abstand und verschlang seine Lippen. Er ließ ihre Hände los und sie legte ihre Arme um seinen Nacken. Dracos Hände wanderten tiefer.
Sie küssten sich leidenschaftlich, als gäbe es nichts anderes.
Y/N griff in seine Haare und ließ ihre Hände über seinen Rücken gleiten. Draco brummte leise. Sie spürte seine Erregung.
Draco löste sich schwer atmend von ihr und richtete sich auf. Y/N stützte sich auf ihre Ellenbogen.
Draco zog seinen Zauberstab und sprach einen Zauber. Er legte den Zauberstab beiseite und wollte sich wieder über y/N beugen, als ein Klopfen am Fenster ihn unterbrach.
Y/N drehte den Kopf und sah eine Eule.
Draco atmete genervt aus. „Tut mir leid“, entschuldigte sie sich und stand auf. Sie zog einen Morgenmantel an, öffnete das Fenster und nahm der Eule den Brief ab.
Draco setzte sich auf die Bettkante und sah sie gespannt an.
„Es ist vom Ministerium“, sagte sie und runzelte die Stirn. Sie öffnete den Brief.
„Und? Was will Kingsley?“, fragte Draco und stand auf.
„Das ist nicht von Kingsley. Es ist vom Ministerium aus Amerika“, erklärte sie.
„Was will der amerikanische Zauberminister von dir?“, fragte Draco gespannt.
Sie faltete den Brief zusammen. „Die Zauberministerin möchte mich in ihrem Büro sehen.“
Draco nickte. „Soll ich dich begleiten?“
„Nein, das brauchst du nicht.“
„Und wie willst du nach Amerika kommen ohne Portschlüssel?“
Sie gab ihm einen Kuss. „Fühl dich wie zuhause oder ich komme später.“
Sie musste zuerst in den Kamin steigen, sonst würde Draco ihren Weg mitbekommen. Sie hatte die Verbindung vom Kamin in Dracos Büro zu ihrer Wohnung in Amerika noch nicht gekappt.
„Bis später, mein Schöner“, sagte sie und warf das Flohpulver. „Zauberreiministerium!“
Sie kam in ihrem Labor im Zauberreiministerium in London an. Dann floh sie weiter in ihre Wohnung in Amerika und von dort aus apparierte sie ins Büro der Ministerin.
Als sie ankam, war ihr etwas übel. Kein Wunder nach dem vielen Flohen.
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Draco Malfoy x Reader / Gedanken*
Fanfiction(Y/NN = dein Nachname) Y/N (your Name/ dein Name)ist aus verschiedenen Gründen zuhause unterrichtet worden, bis ihre Eltern zusammen mit Dumbledore entschieden haben, dass sie nach Hogwarts gehst. Dort ist sie im 5.Jahrgang mit Harry,Ron,Hermine un...