Als Draco und Y/N das Labor betraten, holte sie den verkleinerten Kessel aus ihrer Hosentasche und stellte ihn auf den Tisch. Mit einem Zauber vergrößerte sie ihn wieder.
"Nicht schlecht", lobte Draco beeindruckt. "Ich hätte nicht gedacht, dass du den Trank retten konntest." "Genau. Er muss nur noch über Nacht ziehen", erklärte sie.
"Was genau passiert morgen?" wollte Draco wissen. "Das wirst du sehen, wenn es funktioniert", lächelte Y/N geheimnisvoll.
Draco lachte. "Okay, was machen wir jetzt?" fragte er. "Ich habe vorhin einen Patronus an Kingsley geschickt. Die amerikanische Ministerin wird sich sicher melden. Hoffentlich hat er schon alles vorbereitet", meinte sie hoffnungsvoll. "Ich will wissen, was dieser Bastard James vorhat", zischte Draco. "Stimmt es, dass Perfect Pharmaceutical finanzielle Schwierigkeiten hat?", fragte sie sanft und legte ihre Hand auf seinen Arm. Draco runzelte die Stirn. "Nein, eigentlich läuft es gut, aber unser größter Kunde will vielleicht abspringen. James' Vater versucht, uns zu übernehmen", erklärte er. "O'Malley Pharma", fügte er hinzu. "James versucht alles, um uns aus dem Rennen zu werfen", fuhr er fort und fuhr sich frustriert durch die Haare.
Y/N wollte ihm helfen und ihm beistehen. Er lief einige Schritte hin und her. Draco brauchte gerade etwas Abstand. Er konnte gerade keine Nähe zulassen. Y/N verstand seine Signale und hielt Abstand. Draco atmete tief ein und aus. Er hatte ihr zuvor niemals gezeigt, unter welchem Stress er in seiner Firma stand. "Es steht alles auf dem Spiel, verstehst du?", fragte er plötzlich.
"Draco", sagte sie und hatte Mitleid mit ihm. Draco kam auf sie zu und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. Dann murmelte er: "Ich muss das verhindern" und verließ das Labor, ohne dass Y/N etwas erwidern konnte.
Sie seufzte laut auf.
Plötzlich erschien der Patronus von Harry. "Kingsley hat die Angelegenheit mit der Ministerin geklärt. Mach dir keine Sorgen. Wir haben alles unter Kontrolle", dann löste sich der Patronus auf. Eine Last fiel von ihr ab. Sie würde später bei Kingsley oder Harry vorbeischauen, um zu erfahren, wie schnell Kingsley das Problem mit der amerikanischen Ministerin gelöst hatte.Am nächsten Morgen wachte Y/N auf dem Boden des Labors auf. Sie hatte den Kessel keine Sekunde aus den Augen gelassen. Y/N hatte auch auf Draco gewartet. Draco kam aber nicht heim. Y/N wusste es so genau, obwohl sie das Labor nicht verlassen hatte. Sie hatte zuvor den Hauselfen beauftragt, ihr Bescheid zu geben, sobald Draco nach Hause kam. Da die Hauselfe nicht erschienen war, war Draco nicht nach Hause gekommen.
Y/N stand auf und spürte einen Schmerz in ihrem Rücken. Sie war einfach auf dem Boden eingeschlafen. "Warum habe ich mir kein Bett hergezaubert?", fragte sie sich laut und streckte sich. Ihr Rücken knackte einige Male. Sie gähnte und ging zum Trank. Sie öffnete den Deckel vorsichtig und sah sich die Flüssigkeit im Kessel an. Der Trank schimmerte immer noch in einem unheilvollen Lila.
Sie musste den Trank jetzt einmal im Uhrzeigersinn umrühren, dann müsste er sich blau färben. Sie tat es und schrie laut auf, als sich der Trank tatsächlich blau verfärbte.
"Es hat geklappt!", jubelte sie.
Sie füllte etwas von dem Trank in ein kleines Fläschchen ab. Dann zog sie ihren Ärmel hoch. Sie hatte vom Krieg eine Narbe am Oberarm. Verletzungen und Narben, die durch schwarzer Magie verursacht wurden, konnten nicht mit Magie geheilt werden.
Y/N trank ein Fläschchen von dem Trank und starrte auf ihren Arm. Nichts passierte. Sie schloss die Tür des Labors hinter sich, als sie das Labor verließ.
In diesem Moment kam Draco die Haustür herein. "Guten Morgen", begrüßte sie ihn. "Was ist denn so gut an diesem Morgen?", gab er genervt zurück. "Okay", sagte sie und hob abwehrend die Hände. "Kein Grund, mich anzuschreien", meinte sie schnippisch und lief die Treppen hoch. Sie ging in Dracos Schlafzimmer und dann ins angrenzende Badezimmer. Sie wusch sich das Gesicht und trocknete es mit einem Handtuch ab. Y/N hörte, wie Draco ins Schlafzimmer kam. Sie verließ das Badezimmer und wollte gerade zu Draco sagen: "Ich bin in meiner Wohnung, wenn du mich suchst." Doch Draco griff nach ihrem Arm und hielt sie fest. "Warte", sagte er. Er sah sie nicht an. Sein Blick war auf den Boden gerichtet. "Worauf?", wollte
Y/N wissen. "Es tut mir leid. Ich hätte meine Laune nicht an dir auslassen dürfen", sagte Draco und sah auf. Seine Augen waren rot unterlaufen. "Draco", sagte sie erschrocken und legte ihre Hände auf seine Wangen. "Was ist los? Was ist passiert?", fragte sie besorgt. Draco schüttelte den Kopf. "Ich habe die ganze Nacht durchgemacht und nichts erreicht", erklärte er traurig. Y/N umarmte ihn. "Wie schlimm ist es?", fragte sie.
"Alle Mitarbeiter werden ihre Jobs verlieren", meinte er. "Das dürfen wir nicht zulassen", betonte Y/N entschlossen und löste sich von ihm. "Ich könnte die Firma umbenennen und etwas anderes daraus machen", überlegte Draco. "Würde das gehen?", fragte Y/N gespannt. "Ja. Wenn Perfect Pharmaceutical bankrottgeht, verlieren die Mitarbeiter ihre Jobs, aber ich kann einfach etwas Neues eröffnen. Ich bin immer noch sehr wohlhabend", erklärte er. Y/N runzelte die Stirn. Sie realisierte seine Worte. Draco kämpfte für seine Firma wegen seiner Mitarbeiter. Seine Mitarbeiter, die auf Pharmazie spezialisiert waren. Natürlich konnte man diese Mitarbeiter nicht einfach so irgendwo anders einsetzen. Draco würde zwar Gold verlieren, aber das würde ihn wahrscheinlich nicht besonders wehtun.
Draco strich ihr sanft über den Arm. Y/N sah ihn an. Mit der Berührung hatte Draco sie aus ihren Gedanken geholt. "Soll ich Legilimentik anwenden oder erzählst du mir, was dir im Kopf herumschwirrt?", sagte Draco und lächelte leicht.
"Du bist toll", sagte sie und strahlte ihn an. Draco grinste. Y/N küsste ihn. "Womit habe ich das verdient?", fragte er leise. "Eigentlich hast du... ahhh!", schrie Y/N plötzlich auf.
"Was ist?", fragte Draco panisch. Sie krümmte sich auf dem Boden zusammen und hielt ihren Arm fest. "Es brennt. Draco, mein Arm!", wimmerte sie. Draco war überfordert. Er beugte sich zu ihr runter und riss ihren Ärmel auf. Ihre Narbe glühte.
Y/N schrie ein letztes Mal auf und dann war der Schmerz plötzlich verschwunden. Sie wurde ruhig, atmete aber schwer. Draco sah sich ihren Oberarm an. "Bei Salazar. Was hast du gemacht?", fragte er plötzlich. Draco strich über ihren Oberarm und flüsterte: "Die Narbe ist weg." Y/N setzte sich auf und sah ihren Oberarm an. "Du hast recht", sagte sie und Draco half ihr aufzustehen. "Es hat geklappt!", schrie sie überglücklich und sprang Draco an. Dieser verstand nichts mehr. "Was hat geklappt?", fragte er.
"Der Trank hat funktioniert!"
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Draco Malfoy x Reader / Gedanken*
Fanfiction(Y/NN = dein Nachname) Y/N (your Name/ dein Name)ist aus verschiedenen Gründen zuhause unterrichtet worden, bis ihre Eltern zusammen mit Dumbledore entschieden haben, dass sie nach Hogwarts gehst. Dort ist sie im 5.Jahrgang mit Harry,Ron,Hermine un...