Adam Po.VIch betrat das Krankenhaus mit Roman in meinen Armen, stieg in den Aufzug und fuhr zum dritten Stock. Als sich die Tür öffnete, stand Alessio vor mir. „Hey", begrüßte er mich und sah zu Roman. „Na, ist das nicht mein kleiner Neffe?" fügte er hinzu und nahm Roman in seine Arme.
„Notfall, Zimmer 307, schnell!", rief eine Krankenschwester, und ich sah zu Alessio. „Das ist Zoes Zimmer", sagte ich, bevor ich an ihm vorbeiging und in Zoes Zimmer stürmte. Ein Arzt und zwei Schwestern standen um Zoes Bett herum und führten Maßnahmen durch. Mein Herz raste vor Angst.
„Was ist los?", fragte ich leise und machte zwei Schritte nach vorne.
„Mr. Medici, bitte warten Sie draußen", forderte eine Krankenschwester. Ich verneinte und blieb stehen.
„Sie hat einen Herzstillstand. Beginnen Sie mit der Wiederbelebung, bringen Sie den Defibrillator!", rief der Arzt.
„Was? Was ist los? Tut etwas, verdammt, sie darf nicht sterben!", schrie ich, während ich mir durch die Haare fuhr. „Und Schock!" Ich begann zu schwitzen. Die Luft wurde stickig, und meine Sicht verblasste vor Angst. „Nein, mein Sohn wartet draußen auf seine Mama", flüsterte ich panisch. „Komm schon, Zoe, du schaffst das!" rief der Arzt, während er weiterhin Elektroschocks versuchte. Dann hörte ich es: Ihr Herz schlug wieder.
„Geschafft!", sagte der Arzt. Ich rannte auf Zoe zu und sah ihn an. „Was passiert jetzt? Geht es ihr gut?", fragte ich ihn.
„Wir warten ab, Mr. Medici. Ich kann nichts weiter dazu sagen", antwortete er, legte seine Hand auf meine Schulter und ging. Ich drehte mich zu Zoe um, nahm ihre Hand und küsste sie. „Amor, du hast mir einen Schrecken eingejagt. Weißt du, wer draußen mit Alessio auf dich wartet? Roman. Roman wartet auf seine Mama, und ich auf dich. Bitte bleib stark, bitte wach auf. Zoe, ich brauche dich. Wir brauchen dich."
„Adam", erklang eine schwache Stimme aus ihr. Ich sprang auf und sah sie an. „Amor, ja, ich bin hier, Baby", sagte ich.
„Wo ist Roman?", fragte sie sofort.
„Er ist sicher. Ihm geht es gut, keine Sorgen. Ich rufe den Arzt, ja!", antwortete ich. Sie nickte leicht.
„Mrs. Garcia, wie fühlen Sie sich?", fragte der Arzt, der zurückkam.
„Ich bin müde. Ich weiß nicht, erschöpft", flüsterte sie schwach.
„Haben Sie irgendwelche Schmerzen?", fragte der Arzt.
Sie verneinte. „Sie lagen zwei Monate im Koma. Es ist normal, erschöpft zu sein. Sie müssen sich wieder an das Leben gewöhnen, alles langsam und mit Ruhe."
Zoes Augen weiteten sich. „Wie lange war ich weg? Ich will meinen Sohn sehen. Adam, wo ist Roman?"
„Hier ist er", sagte Alessio, der auf uns zukam. Zoe versuchte sich aufrecht hinzusetzen und stöhnte leicht. „Warte, Amor", sagte ich, ging zu ihr und half ihr. Alessio übergab ihr Roman, und sie begann zu weinen.
„Ich hatte solche Angst", sagte sie.
„Du hast uns alle Angst eingejagt, kleines", sagte Alessio.
„Tut mir leid", flüsterte sie leise.
„Adam, komm her", bat sie. Ich ging zu ihr und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Ich konnte dich hören. Ich liebe dich, Adam. Es tut mir leid", flüsterte sie. Ich legte sanft meine Lippen auf ihre.
„Shh. Hauptsache, du bist gesund, und wir gehen nach Hause. Unser Leben geht weiter – du, ich und Roman."
**Zwei Tage später**
Zoe Po.V
Langsam stand ich vom Krankenbett auf und suchte Halt bei Adam. „Langsam, Amor", sagte er. Ich nickte leicht.
„Mm, ich will einfach nach Hause, zu Roman", sagte ich und sah ihn an.
„Komm, lass uns nach Hause fahren. Deine Mom wartet auf dich, alle warten." Wir verließen langsam das Krankenhaus, stiegen ins Auto und fuhren nach Hause. Der Arzt hatte mir geraten, mich viel auszuruhen und in den nächsten zwei Wochen keinen Stress zu haben, um mich vollständig zu erholen.
Als ich zu Hause ankam, kam mir sofort meine Mom entgegen. Ich nahm sie in die Arme und weinte laut. „Prinzessin, ich hatte solche Angst. Mach das nie wieder", sagte sie. Ich nickte und genoss für ein paar Sekunden ihre Wärme.
Ich sah Elena und rannte auf sie zu. „Ich hab dich vermisst", flüsterte ich, als ich sie umarmte.
„Ich dich auch. Wie geht es dir? Und dem Baby?", fragte sie lächelnd.
„Jetzt, wo du wieder bei uns bist, geht es uns super", antwortete sie.
Ich lächelte und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Amor, du solltest dich hinlegen. Später kommen noch Federico und Matteo vorbei, die hatten etwas zu erledigen."
Ich nickte leicht und folgte Adam in unser Schlafzimmer. Er half mir beim Umziehen, und ich legte mich hin. Er legte sich neben mich und zog mich in seine Arme. Ich sah ihn an und legte sanft meine Lippen auf seine. Mein ganzer Körper wurde von einem elektrischen Schock durchzogen. Ich wollte ihn jetzt sofort. Ich stieg auf seinen Schoß, und er sah mich überrascht an. „Ich will dich", stöhnte ich im Kuss, und er zog sich zurück.
„Du musst dich ausruhen, Baby", sagte er, doch ich spürte bereits, wie er hart wurde.
„Nein, ich brauche dich jetzt sofort", sagte ich und legte wieder meine Lippen auf seine. Ich übernahm die Führung.
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Amor✔️
RomanceWurde überarbeitet! Ich habe schon immer das perfekte Leben geführt. Ich habe die halbe Welt mit meinen Freunden bereist und unzähligen Spaß gehabt. Doch alles hat sich verändert, als die Wahrheit ans Licht kam - als ich in seinen Augen die Realität...