Y/N überflog das Pergament und sah auf. Draco war sichtlich wütend.
"Wo ist das Problem?“, fragte sie verwundert.
"Das werde ich nicht akzeptieren“, funkelte er sie an.
Y/N runzelte die Stirn. "Aber...“, begann sie, doch Draco unterbrach sie, nahm ihr das Pergament weg und zerriss es.
Jetzt wurde Y/N wütend. Sie kniff die Augen zusammen und sah ihn an. "Ich bin alt genug, um meine eigenen Entscheidungen zu treffen“, zischte sie und riss ihm ein Stück des Pergaments aus der Hand. "Und wenn ich das hier für richtig halte, dann ist das so!“
Draco schnappte nach dem Pergament und zerriss es erneut. "Nein. Nicht, wenn ich das verhindern kann. Y/N, ich werde das nicht zulassen“, betonte Draco.
"Das ist nicht deine Entscheidung, Draco“, erwiderte Y/N lauter.
"Das werden wir sehen“, drohte Draco und machte einige Schritte zurück. "Ich dachte, du würdest dich freuen“, sagte sie. Draco schüttelte den Kopf. "Falsch gedacht.“
Das tat ihr weh. Y/N musterte sein Gesicht. Sein Ausdruck war kalt, ganz ohne Liebe. Diesen Draco hatte sie schon lange nicht mehr gesehen. "Draco“, sagte sie leise und suchte seinen Blick."Ich werde es in Ordnung bringen“, meinte er und mied ihren Blick. Kurz darauf verschwand er.
Y/N atmete tief ein und aus. "Was bei Merlin?“ fragte sie sich. Was war gerade passiert? Sie verstand nichts mehr. Doch es war ihre Entscheidung und sie würde sie nicht wegen Draco ändern. Y/N war stur, sehr stur. Sie zögerte nicht lange und schickte einen Patronus ins Ministerium, direkt zu Minister Kingsley.
Sie wusste, dass es Draco nicht gefallen würde, aber das war gerade Nebensache. Es war ihre Entscheidung und sie würde nicht klein beigeben, nur weil Draco ein Problem damit hatte.
…
Es wurde Nacht. Draco war immer noch nicht nach Hause gekommen.
Y/N machte sich fertig und legte sich ins Bett. Sie schlief ein.
Irgendwann wurde sie von einem Geräusch geweckt.
Die Schlafzimmertür wurde geöffnet und wieder geschlossen. Sie hörte Schritte. Draco war ins Schlafzimmer gekommen und hatte die Tür leise geschlossen. Er sah sich um und sah y/n. Sie schlief. Er ging ins Badezimmer und machte sich fertig für das Bett.
Draco war im Ministerium gewesen, um die Sache zu klären. Doch die zuständige Abteilung hatte sich geweigert, mit ihm zu sprechen, weshalb er zum Minister gegangen war. Dort hatte er erfahren, dass auch er sein Anliegen auf Wunsch einer ihm sehr bekannten Dame nicht bearbeiten konnte.
Draco kam aus dem Badezimmer und setzte sich auf das Bett. Y/n lag mit dem Rücken zu ihm auf ihrer Seite. Sie atmete ruhig und gleichmäßig. "Nach all den Jahren immer noch eine Löwin“, flüsterte er. Sein Ärger war nicht ganz verschwunden, aber er hatte genug Zeit zum Nachdenken gehabt. Er hatte sich fest vorgenommen, morgen in Ruhe mit ihr über alles zu sprechen.
Y/n spürte seine Anwesenheit und musste leicht lächeln, als sie sein Geflüster hörte. Dennoch war sie immer noch sauer auf ihn. Sie wollte sich nicht klein geben. Sie spürte eine leichte Berührung an ihrer Schulter. Er strich leicht darüber. Dann legte er seine Hand auf ihren Bauch und schmiegte sich ganz nah an ihren Rücken.
Sie musste sich zusammenreißen, um sich nicht verraten zu geben. Draco hauchte ihr einen Kuss auf den Hinterkopf. Dann schlief er schließlich ein. Nach einigen Minuten glitt y/n in Dracos Armen ebenfalls in einen Schlaf.
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Draco Malfoy x Reader / Gedanken*
Fanfiction(Y/NN = dein Nachname) Y/N (your Name/ dein Name)ist aus verschiedenen Gründen zuhause unterrichtet worden, bis ihre Eltern zusammen mit Dumbledore entschieden haben, dass sie nach Hogwarts gehst. Dort ist sie im 5.Jahrgang mit Harry,Ron,Hermine un...