Heute war für y/n ein Tag, auf den sie schon so lange gewartet hatte. Sie hatte ihren Kalender abgekreuzt und schon Tage im Voraus den Tag geplant. Heute würde Niklas wiederkommen. Die letzten zwei Wochen war er mit Wettkämpfen in Finnland beschäftigt gewesen und hatte keine Möglichkeit gehabt, zwischen drin zurück nach Österreich zu fahren, um y/n und seine Familie zu sehen. Nun saß er jedoch endlich im Flieger nach Hause.
Y/n wusste, dass es spät werden würde, ehe Niklas nach Hause kommen würde, da der Flieger erst am späten Abend landen würde und es noch ein ganzes Stück vom Flughafen bis nach Hause war. Sie und Niklas hatten abgesprochen, dass y/n ihn nicht vom Flughafen abholen brauchte, da Max in die gleiche Richtung fuhr und Niklas zwischen drin absetzen würde.
Den Abend verbrachte y/n damit, eine Kleinigkeit zum Essen vorzubereiten, da sie nicht wusste, ob Niklas nach dem langen Flug und der Autofahrt noch Hunger haben würde. Da es mit Sicherheit nur ein Mitternachtssnack werden würde, bereitete sie nur Brote vor, die sie dann abgedeckt auf den kleinen Küchentisch neben die Blumenvase mit den Wildblumen stellte. Sie selbst aß etwas von den restlichen Nudeln, die am Vortag übrig geblieben waren und setzte sich dann mit einem Buch ins Wohnzimmer.
Y/n schlief irgendwann ein und wurde auch nicht von dem Geklapper der Schlüssel an der Haustür geweckt oder dem Flurlicht, welches angeschalten wurde. Niklas, der gerade nach Hause gekommen war, versuchte so leise wie möglich zu sein, weil es mitten in der Nacht war und er vermutete, dass y/n schon schlief. So leise wie möglich stellte er seinen Koffer und seinen Rucksack im Flur ab, zog die Winterjacke und Schuhe aus und wollte eigentlich so schnell wie möglich zu y/n ins Bett kriechen, als ihm der laufende Fernseher und das Licht im Wohnzimmer auffällt.
Verwirrt öffnet er die angelehnte Wohnzimmertür und betritt den Raum. Als er y/n eingekuschelt auf dem Sofa liegen sieht, lächelt er in sich hinein. Auf Zehenspitzen tritt er an das Sofa heran, stellt die Lampe hinter dem Sofa aus, nimmt vorsichtig das Buch, welches y/n noch in der Hand hält und legt dieses auf den Wohnzimmertisch. Unschlüssig steht er vor dem Sofa. Sollte er y/n wecken, liegen lassen oder ins Bett bringen? Wecken fiel sofort raus, denn er wollte nicht, dass y/n wegen ihm geweckt wurde und dann vielleicht nicht mehr einschlafen konnte. Liegen lassen schloss er eben so schnell aus, denn er wusste aus eigener Erfahrung, dass das Sofa nach einer gewissen Zeit verdammt ungemütlich wurde und man noch Tage später Rückenschmerzen hatte. Übrig blieb also nur noch y/n ins Bett zu bringen, ohne dass sie dabei aufwachte.
Vorsichtig wickelte Niklas y/n in die Sofadecke ein, denn er wollte diese nicht auf halben Weg ins Schlafzimmer verlieren oder über ein Ende stolpern. Behutsam schob er einen Arm unter y/n's Beine und den anderen unter ihren Rücken und hob y/n vom Sofa. Ohne zu taumeln oder y/n gegen den Türrahmen zu stoßen, manövrierte er y/n ins Schlafzimmer und dann ins Bett. Nachdem er y/n erfolgreich zusätzlich in die Bettdecke gewickelt hatte, ging er leise ins Bad und machte sich fürs Bett fertig.
Als er in der Dusche stand, wurde die Badtür geöffnet und eine verschlafene y/n betrat das Bad. "Ich wusste nicht, dass du nach Hause gekommen bist.", sagte sie mit verschlafener Stimme und rieb sich ihre Augen. Niklas drehte das Wasser ab und steckte seinen Kopf durch den Duschvorhang. Konnte y/n da eine leichte Enttäuschung in seinen Augen sehen? "Ich wollte dich schlafen lassen. Du sahst erschöpft aus.", erwiederte Niklas und griff nach seinem Handtuch. Im Halbschlaf und noch immer in die Bettdecke eingewickelt, setzte sich y/n auf den geschlossenen Klodeckel. Niklas zog mittlerweile seine Schlafsachen an und sagte, "Du kannst ins Bett gehen. Ich komme sofort und ich glaube nicht, dass der Klodeckel bequem ist.". Y/n war mittlerweile fast wieder eingeschlafen und sagte deshalb nur etwas unverständliches, was sich mit etwas Fantasie wie ein "Mir egal. Ich warte." anhörte. Kopfschüttelnd, aber grinsend über die Sturheit von y/n putzte sich Niklas kurz die Zähne und beobachtete dabei die nun wirklich schlafende y/n im Spiegel.
Mit fertig geputzten Zähnen, trat Niklas zur schlafenden y/n und versuchte sie durch sanftes Anstupsen zu wecken. Das funktionierte tatsächlich und Niklas schaffte es y/n im Halbschlaf zurück ins Bett zu bringen. Kurz bevor er das kleine Nachttischlicht löschen konnte, drehte sich y/n zu ihm und sagte mit geschlossenen Augen: "Ich hab dich lieb Batsch.". Lächelnd löschte er das Licht und kuschelte sich an sie. "Ich hab dich auch lieb und ich habe dich vermisst."
Am nächsten Morgen wurde y/n durch die Sonnenstrahlen, die ihr ins Gesicht fielen geweckt. Verschlafen versuchte sie sich übers Gesicht zu fahren, doch das funktionierte nicht, denn irgendetwas hielt ihre Hand fest. Verwirrt versuchte sie die Hand durch Zerren zu befreien, was allerdings nur ein verschlafenes Stöhnen einer Person verursachte. Blitzschnell riss y/n die Augen auf und war wach, als sie ihren Niklas neben sich lieben sah, der in seinem Schlaf y/n's Hand festhielt. Beruhigt, dass es nicht das Monster unterm Bett war, das y/n's Hand festhielt legte sie sich zurück aufs Kissen. Langsam kam auch wieder ihre Erinnerung an die vergangene Nacht. Lächelnd begann sie vorsichtig Muster auf Niklas Hand zu zeichnen. Dieser schlief weiter, ohne etwas zu bemerken. "Jetzt ist mein Zuhause wieder komplett.", mit diesen Worten schloss sie noch einmal die Augen und schlief ein.
Heute kommt mal ein nicht so langes Kapitel. Ich hoffe trotzdem, dass es euch wie immer gefallen hat.
Falls ihr noch nicht so tief im Fanfiction-Sumpf seid wie ich, erkläre ich mal kurz die Abkürzungen.
y/n - your name/ Dein Vorname
y/l/n - your last name/ Dein Nachname
Lasst gerne ein Vote und/oder einen Kommentar da.❤
Es tut mir Leid falls Rechtschreibfehler und/oder falsche/nicht vorhandene Kommasetzung in dem Text sind.😅
LG Schweden_kind/Tatze/oder einfach Laura 💚
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Skispringen Imagines und Oneshots
Short StoryMal schauen, was ich hier so fabriziere. Hoffentlich bleibe ich bei den Oneshots eher dran, als bei den anderen Geschichten. Geplant sind generell Springer x reader (y/n) Stories, die wiederum von Fluff bis zu Smut gehen können.😊 Ihr könnt jederze...