"Glaub mir, eine Mutter weiß immer wenn etwas los ist, auch wenn du ihr das nicht erzählen willst."
Mittlerweile ist es die vierte Woche in Welcher ich auf diese schieß Schule gehe. Unsere Mutter hat einen Job als Vertretungslehrerin an ihr bekommen, denn eine der Geschichtslehrerinnen ist in Mutterschaftsurlaub gegangen und sie hatten Probleme die stelle zu besetzen. Ich weiß noch nicht ob es zu meinem bedauern oder zu meinem Glück ist, denn sie ist auch meine Lehrerin. Sie hat aber leider auch ein Auge darauf, dass ich nicht wieder mitten am tag verschwinden kann. Ich laufe die Treppe nach unten und sehe zwei Dinge an meinem Platz liegen. Das eine ist ein kleines Päckchen und das andere ist ein Brief. Ich stürze ich auf den Brief und bekomme ein lächeln auf meinen Lippen als ich sehe das er von Teon ist.
Hey Mikke,
I was so sad to hear about your dads passing and I was so sad that we couldn't come to pay tribute to his life. I really miss you, and I hope you can still come to the event this summer. If not, I will come and visit you in your new life. I can't imagine you in normal, not midivil cloths.
Here is everything as normal- I mean school is boring and my uniform is slowly a little bit small, image I've grown like three centimeters since last summer. It seems like I'm juts a little bit late and behind all the other kids our age. And I've met a girl and I really think she likes me. Imagine, me having a Girlfriend. The weird kids who spends all his free time at midivil markets and plays a joker. She is just the most beautiful girl I've ever seen. Like for real, she is obsessed with the Artus chronicles and I would bet you would like her as well, but she's mine, sorry Mikke. I hope also find someone, or did you already meet someone? If you did, pleas tell me. I need to know, you know how much I LOVE gossip of other people. I can't wait to see you again.
Love,
Teon
Ich lege seinen Brief zur Seite. Ich bin richtig froh das er endlich jemanden gefunden hat, denn er hat es wirklich verdient. Anbei liegt sogar noch ein Bild von beiden. Süß ihn so glücklich zu sehen. Ich weiß nicht was ihm zurück schrieben soll, das schiebe ich dann einfach mal auf den Unterricht. Ich passe eh nicht wirklich auf, fast alles davon kann ich schon. Auch wenn ich nie in einer Wirklichen schule war, haben meine Eltern sehr viel wehr auf unsere Bildung gelegt, kommt wohl daher, dass meine Eltern beide Lehrer waren. Ich richte meine Aufmerksamkeit auf das kleine Päckchen welches auch neben meinem Teller liegt. „Ich glaube dass dir das nützlich sein wird.", meint meine Mutter, welche gegenüber von mir an unsrem Esstisch sitzt. Ich öffne das Päckchen, welches in braunem Packpapier eingepackt ist. Ich bin geschockt als ich sehe was sich darin befindet. „Mama, das ist doch viel zu teuer.", meine ich schockiert als ich den iPhone Karton in der Hand halte. „Nein, ich denke dass du es wirklich brauchen wirst. Du hast keins und bist wahrscheinlich der einzige und dass möchte eich dir nicht antun. Außerdem kannst du so auch mit deinen neuen freunden in Kontakt bleiben. Ich habe es gestern schon eigerichtet und voll geladen, so dass du es heute direkt mitnehmen kannst. Ich bin mir sicher dass du heute wieder mit dem Fahrrad fahren wirst.", sie küsst mir die Stirn und geht dann aus der Küche um nach meinem Bruder zu sehen, welcher mal wieder viel zu lange besucht.
Ich gehe zur Türe, ziehe meine Jacke an, schnappe meine Schlüssel und packe das neue Handy in meine Rucksack Tasche. „Ich bin weg!", rufe ich durch dieses gewaltige Haus und verschwinde dann aus der Türe. Ich habe Erik am Freitag versprochen, dass wir heute zusammen zur schule fahren werden. Also muss ich erst einmal zu ihm kommen um dann mit ihm zusammen zur Schule fahren können. Er ist der einzige, der mich akzeptiert. Ich rede nicht viel, ich höre meistens nur zu, denn seine Stimme beruhigt mich so sehr.
...
Ich stehe vor seinem Haus und ich gehe durch das Hoftor. Ich weiß wo der Schlüssel für seine Türe ist, denn er meinte ich soll einfach zu ihm rein kommen, also mache ich das auch. „Ich bin hier!", rufe ich in das ruhige Haus hinein. „Ich komme gleich, geh schon mal in mein Zimmer!", kommt es von Erik zurück. Ich denke mir nichts dabei und mache wie er es mir sagt. Dieses haus ist nicht wirklich klein und er wohnt hier einfach alleine. Der Hof hat viele Obstbäume und einen alten Stall in welchem seine Großeltern mal Kühe und Pferde gehalten haben. Ich schaue mich in seinem Zimmer um. Es hängen ein Paar Poster an seiner wand, aber viel ist es nicht. Auf seinem Schreibtisch liegen noch die Hausaufgaben und sein Schrank ist weit offen.
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Da draußen ist noch mehr
Teen FictionBis vor wenigen Wochen war das Leben des siebzehnjährigen Mikkes noch ein ganz anderes, doch nach dem plötzlichen Tod von seinem Vater, steht alles auf einmal Kopf. Das erste mal in seinem Leben besucht er eine Richtige Schule und hat auch das erste...