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Smut Warning ❗️
Eddie
Samstag 05/07/1986

Das Gespräch mit Liv gestern war mir die ganze Nacht nicht aus dem Kopf gegangen. Sie war eifersüchtig gewesen das war ganz klar. Doch ich verstand nicht wieso. Sie würde die Stadt bald sowieso wieder verlassen und ich dachte wirklich sie wäre mit unserem Deal, den wir stumm geschlossen hatten, einverstanden gewesen. Ich konnte nicht leugnen das meine Gefühle für sie in den letzten Wochen stärker geworden waren. Andererseits waren da auch noch die Gefühle die ich für Chrissy hatte. Aber waren das überhaupt richtige Gefühle ?. Ich bin mir da nichtmal mehr so sicher. Aber eins war klar ich hatte mich in Liv verliebt und ich wusste wirklich nicht ob das gut oder schlecht war. Ich reibe mir über mein Gesicht. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Ich bereute was ich zu Liv gesagt hatte. Ihr Gesichtsausdruck war danach so kalt geworden. Ich konnte buchstäblich sehen wie sie sich vor mir verschloss. Was sollte ich tun?. Sollte ich zu ihr fahren und mich bei ihr entschuldigen? Oder sollte ich ihr Freiraum lassen ?. Gott das war alles so kompliziert. Ich seufze und stehe auf. Ich schaue auf meinen Wecker. Ich hatte keine einzige Stunde geschlafen. Es war seltsam so ging es mir immer, wenn sie nicht bei mir war. Wenn Liv bei mir war fühlte ich mich sicher. Ich fühlte mich einfach normal. Sie verurteilte mich nicht, wenn ich mitten in der Nacht aufwachte, weil ich einen Alptraum hatte. Sie stellte auch keine Fragen. Sie nahm mich einfach in den Arm und versucht mich zu beruhigen. Wenn ich daran dachte breitete sich ein wohliges Gefühl in meinem Bauch aus. Doch es brachte nichts sie hasste mich jetzt wahrscheinlich nachdem was ich zu ihr gesagt hatte. Ich musste mich bei ihr entschuldigen. Ich reibe mir über mein Gesicht. Ich gehe in die Küche und mache mir Kaffee. Ich klettere aufs Dach des Trailers. Die Sonne geht langsam über Hawkins auf. Ich nehme einen Schluck von meinem Kaffee und schließe die Augen.

„Du musst Still halten", lacht Liv. „Mache ich doch". Sie bestand darauf ein Foto von mir zu machen. Sie sieht mich über ihre Polaroidkamera tadelt an. „Nein du Zappelst", lacht sie. Ich schiebe meine Unterlippe vor. „Mache ich gar nicht". „Hör auf zu Schmollen und halt still", lacht sie. Sie schießt ein Foto. Die Kamera spuckt es aus. Sie sieht es sich an. „Perfekt" grinst sie. Ich gehe wieder zu ihr und lege meine Hände auf ihre Hüften. Sie küsst mich. Ich erwidere ihren Kuss. Als wir uns voneinander lösen grinst sie. „Du beeindruckst mich immer wieder Mayfield", lache ich. „Wieso das ?". „Naja du bist einfach du selbst". Sie sieht mich an. „Und das beeindruckt dich?", sie lacht. Ihr Lachen war so wunderschön. „Ja naja weißt du in dieser Stadt geht es nur darum wer den schönsten Vorgarten oder wer das meiste Geld hat aber du ? Du bist anders" sage ich. Sie lächelt. „Tja mich beeindruckt eben kein Geld" grinst sie.

Ich öffne die Augen. Ich musste mich bei ihr entschuldigen und ich musste ihr endlich sagen was ich für sie empfand. Ich trinke meinen Kaffee aus und stehe auf. Ich klettere wieder zurück in den Trailer und ziehe mich um. Dann mache ich mich auf den Weg zu ihr.

Olivia

Eddie's Worte hatten mir eine schlaflose Nacht bereitet. Ich wusste nicht warum es mich so verletzt hatte. Aber ich konnte wohl nicht leugnen das er mir mehr bedeutete als ich zugeben wollte. Wenn ich bei ihm war konnte ich einfach ich selbst sein. Ich konnte einfach meine Probleme mit meiner Familie vergessen. Er verurteilte mich nicht und er stellte keine Fragen.
Ich drehte mich auf die Seite und schloss meine Augen. Doch egal was ich versuchte. Er tauchte immer wieder auf. Ich schnaube frustriert. Irgendwann höre ich ein leises Klopfen an meinem Fenster. Ich stehe langsam auf und gehe rüber zum Fenster. Eddie steht davor. Ich verdrehe die Augen und schiebe das Fenster hoch. „Was willst du denn hier ?". Er sieht mich an. „Kann ich reinkommen?". Ich seufze und trete vom Fenster weg damit er reinklettern kann. Ich verschränke die Arme vor der Brust. „Also was willst du hier ?", frage ich ihn. Er kommt ein bisschen näher. Ich weiß nicht wieso aber ich lasse es zu. „Es tut mir leid was ich zu dir gesagt habe okay", er sieht mich an. „Ich bitte dich das ist es nun mal was wir sind" sage ich. „Liv". „Es ist schon okay Eddie" sage ich. „Ich wusste ja worauf ich mich einlasse". Er seufzt. „Warum verhältst du dich so ?". „Wie verhalte ich mich denn bitte ?" frage ich. „So als ob du ich weiß nicht als ob du Eifersüchtig wärst nur, weil ich mit Chrissy geredet habe und ich verstehe einfach nicht warum es dich so sehr interessiert ?". Ich lache. „Gott bist du wirklich so blind?". „Wie bitte ?" er sieht mich verwundert an. „Verdammt noch mal Eddie!" sage ich aufgebracht. „Was ist los mit dir was willst du mir bitte sagen?". Ich atme tief durch. Ich wusste es brachte nichts es weiter zu leugnen. Ich hatte mich in ihn verliebt und ich wollte ihn mit niemand anderem sehen. „Liv warum geht es dir so nah, wenn ich mit Chrissy Zeit verbringe ?"
„Weil ich dich verdammt nochmal liebe !" sage ich. Er sieht mich an. „Warte was ?". „Ich liebe dich okay, ich hab mich voll in dich verliebt Okay aber ist ja auch egal, denn ich weiß das du auf Chrissy stehst okay!" sage ich. „Liv ich-". „Es ist schon okay Eddie, ich bin es gewöhnt das meine Gefühle nicht erwidert werden" sage ich. Eddie kommt auf mich zu. Ich kann ihn nicht ansehen. Er nimmt mein Kinn zwischen seine Finger und zwingt mich ihn anzusehen. „Meinst du das Ernst Olivia?". Ich sehe ihn an. „Natürlich wieso sollte ich mir sowas ausdenken?". Er schüttelt den Kopf. „Ich liebe dich auch Liv". Mein Herz rast. Er küsst mich. Wir vertiefen den Kuss schnell. Meine Anspannung löst sich. Er liebte mich. Ich liebte ihn. Er hebt mich hoch und trägt mich zu meinem Bett rüber. Er legt mich darauf ab. Dann legt er sich neben mich. „Und was jetzt ?" frage ich ihn. „Naja ich schätze wir sind jetzt ein paar?" er grinst. „Damit bin ich einverstanden" grinse ich. „Gut". Er küsst mich er ist jetzt über mir. Ich gleite mit meinen Händen unter sein Shirt. Wir lösen uns voneinander und er zieht mir mein Shirt über den Kopf. Ich mache das selbe mit seinem. Er küsst mich wieder. Wir hatten schon öfter miteinander geschlafen. Aber dieses Mal war es anders. Es ging nicht schnell. Nein im Gegenteil. Wir ließen uns Zeit. Er küsst meinen Hals und saugt leicht daran. „Eddie", keuche ich. Meine Hände wandern zu seiner Hose. Ich öffne seinen Gürtel und seine Hose. Er greift in seine Hosentasche und zieht ein Kondom heraus. Er legt es zur Seite und zieht seine Hose aus. Er öffnet meine Hose und zieht sie mir aus. Er küsst mich wieder. Ich lege meine Arme um seinen Hals. Wir lösen uns von einander. Er zieht mir meine Unterhose aus. „Ist deine Mum zu Hause ?" fragt er mich. Ich schüttele nur den Kopf. „Gut" grinst er. Er zieht sich das Kondom über und dringt in mich ein. Er verschränkt unsere Finger miteinander. Sein Tempo ist langsam. Es fühlte sich anders an als die Male davor. Ich fühlte mich leichter. Eddie stößt härter in mich. Er hinterlässt ein paar Knutschflecken auf meiner Brust. „Fuck Eddie", ich kralle mich mit meiner freien Hand in die Bettdecke. Ich spüre wie mein Höhepunkt näher kommt. „Eddie", stöhne ich atemlos. „Komm für mich Darling", flüstert er mir ins Ohr. Es dauert nicht lange und wir kommen beide zu unserem Höhepunkt. Eddie lässt sich langsam auf mich sinken. Wir liegen für einen Moment nur atemlos da. Keiner sagt etwas. Er zieht sich aus mir heraus. Er hebt seine Boxershorts auf und schleicht dann ins Bad. Ich hebe meine Unterwäsche und mein T-Shirt auf und ziehe mich wieder an. Ich stehe vorsichtig auf und öffne das Fenster. Meine Beine zittern. Eddie kommt zurück ins Zimmer. Ich setze mich zurück aufs Bett. Eddie setzt sich neben mich. Ich greife in die Schublade meines Nachtisches und hole das Gras heraus. Ich gebe es Eddie. Dann stehe ich auf und nehme meine Gitarre. Ich setze mich aufs Bett. Eddie baut uns zwei Joints. Ich fange leise an Gitarre zu spielen. Es fühlte sich an als hätte ich ewig nicht mehr gespielt. Eddie lächelt mich an. Doch ich konzentriere mich nur auf die Musik. Er zündet seinen Joint an und hört mir zu. Als ich das Lied zu Ende gespielt habe stelle ich die Gitarre zur Seite. Eddie reicht mir meinen Joint und ich zünde ihn an. Eddie sieht mich an. „Was ?" frage ich ihn. Er grinst. „Du bist gut" sagt er. „Danke ich spiele viel zu selten" , ich zucke mit den Schultern. Ich sitze ihm gegenüber. „Sagen wir es den anderen?" fragt er mich. Ich sehe ihn an und ziehe an meinem Joint. Ich zucke mit den Schultern. „Ich weiß nicht vielleicht sollten wir es erstmal für uns behalten mir gefällt es das es unser kleines Geheimnis ist" sage ich. Er nickt, doch in seinen Augen sehe ich Unsicherheit. „Hey es hat nichts damit zu tun das du den Ruf des Stadtfreaks hast Eddie wirklich ich schere mich nicht darum was andere Leute über mich denken" sage ich und nehme seine Hand. Er nickt wieder aber die Unsicherheit ist aus seinen Augen verschwunden. Ich ziehe wieder an dem Joint. Eddie grinst. „Was ?". „Du siehst einfach heiß aus, wenn du rauchst". Ich lache. Ich drücke den Joint aus. Ich schaue auf die Uhr. Es ist halb sechs. „Musst du heute Arbeiten?" fragt er mich. „Gott sei dank nicht", lache ich. Er grinst. Ich reibe mir durchs Gesicht. „Sollen wir heute nochmal zum Jahrmarkt gehen ?", ich sehe ihn an. „Klar wieso nicht" er grinst. „Gut aber ich muss erstmal noch ein bisschen schlafen", gähne ich. Er grinst. Ich lege mich hin und er schlingt seine Arme um mich. Irgendwann schlafe ich ein.

Hidden Love - An Eddie Munson Fanfiction Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt