|| Sorry für das späte Kapitel. Ich bemühe mich in nächster Zeit mehr zu veröffentlichen
„Albus, komm mal mit!" Ich ging mit Aberforth in die Küche. Beim gehen, drehte ich mich nochmal zu Gellert um und sagte tonlos das Wort: „Entschuldigung", worauf er nur eine Geste macht, die mir zeigte, dass es halb so schlimm war. „Was macht der hier? Du wolltest doch auf Ariana aufzupassen!", beschwerte er sich mit einem abwertenden Kopfnicken in Gellerts Richtung, als wir in der Küche waren. „Dieser..." Er schien nach einem passenden Ausdruck zu suchen, der auf Gellert zutraf. Unwiderstehlich, Gutaussehend, Charmant, Elegant, Gebildet, was man von meinem Bruder nicht behaupten konnte, Genial, Humorvoll, Perfekt, Talentiert, Überwältigend, war alles, was mir Spontan einfiel. „Dieser Wasserstoff blond gefärbte, Möchtegern Schönling!"
Ich musste mir ein Lachen verkneifen und erklärte ihm, dass Gellert heute nunmal dabei war und wir gemeinsam was mit Ariana machen wollten, woraufhin er sich nur halb zufrieden gab. Anscheinend dachte er, ich würde meine Schwester einfach im Stich lassen. Ehrlich gesagt würde ich im ersten Moment das selbe glauben. Ich ging wieder zu der Stelle, an der wir Gellert stehen lassen hatten, doch dort war er nicht mehr. Ich ging ins Wohnzimmer und entdeckte ihn und Ari, die gemeinsam lachten. Normalerweise war sie Fremden gegenüber immer sehr in sich gekehrt und hatte sich eher immer zurückgezogen, doch bei Gellert schien das nicht so zu sein. Mit einem Lächeln lehnte ich mich an dem Türrahmen an und beobachtete die Geschehnisse. Erst als ich sah, worüber sie lachten, begann ich etwas zu sagen. „Sind das nicht meine gemalten Bilder?", fragte ich die Beiden.
„Sieht so aus", antwortete er ohne von dem Bild in seiner Hand aufzusehen. „Der Pinguin sieht... interessant aus", neckte er mich und drehte das Bild in meine Richtig. Es war schon Jahre her, als ich das gemalt habe, aber meine Malkünste hatten sich bisher nicht gebessert.
„Danke, aber nur halb so schön wie deine - wie hat mein Bruder doch gleich gesagt... 'Wasserstoff blond gefärbten Haare", konterte ich. Was er konnte, konnte ich schon längst.
Mit einer Herzzerreißenden Geste und offenem Mund sah er mich an. „Meine Haare sehen fabelhaft aus", sagte er gespielt hochnäßig. Lächeln schüttelte ich meinen Kopf und setzte mich zwischen die beiden auf das Sofa.
„Ich mag ihn", flüsterte Ariana mir lautstark ins Ohr, darauf bedacht, dass Gellert sie hörte.
„Ich auch", gab ich ihr - genauso laut flüsternd wie sie - zurück.
„Wie könnte man denn auch nicht", fragte er uns mit dem selben Hochnäsigen Ton von eben.
„Du bist aber ganz schön von dir selbst überzeugt", bemerkte ich Kopfschüttelnd. Er zuckte nur mit den Schultern.
„Also Ari, was möchtest du machen?"
„Gellert wollte mir gerade zeigen, wie man einen Phönix malt", erklärte sie mir.
„Hat er das? Dann zeig mal, was du drauf hast!" Ich war gespannt darüber, wie begabt er im Zeichen war. Besser als ich bestimmt.
Gellert nahm sich einen Pinsel zur Hand und begann diesen mit geschmeidigen Bewegungen auf einem Blatt Pergament zu bewegen. „Wusstest du, dass Phönixe aus ihrer eigenen Asche wieder auferstehen", erzählte er konzentriert. „Sie sind so groß wie Adler, können mit ihren Tränen Wunden heilen-"
„Und sie sind keine gewöhnlichen magischen Haustiere, da sie sich nicht den willen eines Menschen unterwerfen. Wenn sie aber aus Freienstücken bei einem Menschen bleiben, erweisen sie sich als dessen treuesten Begleiter", unterbrach Ariana Gellert's Aufzählung.
„Korrekt."
Fasziniert starrte ich auf das Pergament. Jeder einzelne Pinselstrich war geplant und perfekt gesetzt und nach nur wenigen Minuten wurde daraus ein prachtvoller Phönix, welchen man nicht hätte besser zeichnen können. Ich war erstaunt über sein Talent. Gab es etwas, das er nicht konnte?
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Serendipity (Grindeldore FF)
FanfictionAlbus POV Jedes mal, wenn sich unsere Blicke kreuzten, schien die Zeit still zu stehen. Die Momente der Stille, waren geprägt von meinen Herzschlägen und meinen Sinnlosen Gedanken. Ich verlor mich in seinen besonderen Augen, die mich in ein Paradis...