"So help somebody who might be struggling. Spread a little love" Same Boat - Lizzy McAlpine
...
Als ich erwachte, lag Louis nicht mehr in meinen Armen. Ich musste mehrmals blinzeln, bis ich meine Umgebung endlich wahrnehmen konnte und erkannte, dass er auf der Kante meines Bettes saß. Er hatte mir den Rücken zugekehrt, das Gesicht in die Hände gestützt.
Ich streckte mich, gähnte einmal herzhaft und richtete mich auf. Er drehte sich nicht zu mir und das obwohl ich sicher war, dass er gehört hatte, wie die Bettdecke bei meiner Bewegung geraschelt hatte.
Ohne zu zögern robbte ich an ihn heran und schlang meine Arme von hinten ganz fest um ihn. Mein Kinn stützte ich auf seiner Schulter ab und als er den Kopf nun hob, sah er mir direkt in die Augen. Unsere Blicke trafen sich. Und plötzlich breitete sich ein angenehmes Kribbeln in meiner Brust aus. Louis lächelte. Er spürte es auch.
"Guten Morgen", brummte ich und schloss die Augen, während ich seinen vertrauten Geruch einatmete.
"Morgen", erwiderte er und legte seine Hand an meine Wange, ehe er mich ein wenig zu sich zog und mich küsste. Ich erwiderte den Kuss, doch meine Gedanken waren ein einziges Wirrwarr und meine Gefühle fuhren Achterbahn. Louis schien es zu merken, denn er legte fragend den Kopf schief und strich mir über die Wange. "Was ist los?"
Ich wollte etwas sagen, doch ich brachte es nicht heraus und so schüttelte ich bloß den Kopf. "Seit wann bist du schon wach?"
"Noch nicht lange, vielleicht eine halbe Stunde." Er löste sich aus meinen Armen und drehte sich, sodass wir uns nun gegenüber saßen. Einen Augenblick sah er mich an, ehe er nach meinen Händen griff und sie in seine nahm. Ich spürte, wie er mir zaghaft mit den Daumen über die Handrücken strich. Dann sah er mich wieder an. "Wir sollten miteinander reden, findest du nicht?"
Ich nickte.
Er nickte ebenfalls.
Trotzdem sagte keiner von uns ein Wort.
"Also ich...", unterbrach er irgendwann die Stille, doch dann verstummte er und schüttelte den Kopf.
"Der Gedanke, dich zu verlieren, macht mir Angst."
"Aber Harry, du verlierst mich doch nicht."
"Ach nein?" Ich entzog meine Hände den seinen. "Und wie willst du das machen? Du willst doch sicher bei deinem Kind sein, bei deiner Freundin, Zeit mit deiner Familie verbringen, vielleicht einen anderen Job finden, um sie finanziell zu unterstützen, vielleicht von hier weg ziehen-"
"Harry!" Louis griff erneut nach meinen Händen, stoppte meinen Redefluss. "Ich ziehe unter keinen Umständen von dir weg."
"Aber wo ist da noch Platz für mich?" Meine Stimme zitterte. "In deinem Leben? Wie soll ich denn dazu passen? Was wenn..."
Was, wenn du dich in sie verliebst?
Ich biss mir auf die Lippe, um diesen Gedanken nicht laut auszusprechen.
"Du passt doch schon dazu", flüsterte Louis. "Es wird sich vieles ändern, aber nicht die Tatsache, dass ich dich liebe und dass ich dich in meinem Leben haben möchte. Du bist meine Familie, Harry. Du bist mein bester Freund. Und das wirst du immer bleiben."
Ich nickte langsam. Ich wollte ihm glauben, ich wollte es wirklich. Aber es gelang mir nicht, meine Zweifel abzustellen.
Auf einmal ließ Louis meine Hände los und legte sich auf die Seite, ehe er mich in seine Arme zog. Zögerlich legte ich mich neben ihn, spürte, wie er die Decke über uns ausbreitete und mich mit dem Rücken eng an seinen Oberkörper drückte. Ich spürte seinen heißen Atem an meinem Nacken und bekam eine Gänsehaut, als er begann, meinen Hals zu küssen. Ganz weich waren seine Lippen, ganz zärtlich seine Berührungen.
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Strong - Larry Stylinson
Fiksi Penggemar"Wie heißt du?" Der Fremde wich zurück, als ich vorsichtig meine Hand nach ihm ausstreckte. Seine Körperhaltung drückte so viel Angst, so viel Unsicherheit aus, dabei wollte ich ihm doch nur helfen. Sein Blick glitt einmal über meinen Körper, ehe er...