02 | 𝑡𝑜𝑥𝑖𝑐 ˢᵐᵘᵗ

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꧁---𝐓𝐨𝐦 𝐑𝐢𝐝𝐝𝐥𝐞---꧂

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꧁---𝐓𝐨𝐦 𝐑𝐢𝐝𝐝𝐥𝐞---꧂

Mit großen Schritten durchquere ich den dunklen Korridor des Anwesens, welcher lediglich durch einige Fackeln an der Wand beleuchtet wird.
Die Dunkelheit in diesem Haus scheint noch viel intensiver; viel erstickender als anderswo zu sein, doch dies macht mir nicht im Geringsten etwas aus.
Vor der massiven Tür am Ende des Ganges angekommen, hebe ich meine Hand und lasse meine Knöchel gegen das dunkle Holz sausen.
Direkt nach dem leisen Klopfen schwingt die Tür auf, sodass ich eintreten kann. Als ich einen Schritt über die Schwelle trete, fällt mein Blick auf Tom, der in dem Sessel seines Zimmers sitzt. Breitbeinig lehnt er an dem dunklen Stoff der Lehne und fixiert mich mit scharfem Blick, während er in seiner linken Hand ein Glas mit bernsteinfarbener Flüssigkeit hält.
„Du hast heute gute Arbeit geleistet", bricht Tom's raue Stimme die Stille zu Nichte.
Und tatsächlich habe ich heute Morgen ein recht erfolgreiches und für seine Pläne hilfreiches Verhör geführt. Doch seine Anerkennung versuche ich einfach so gut es geht, so zu verdauen, als würde sie mir nichts bedeuten.

Ich schnaube belustigt aus und lasse die Tür hinter mir wieder ins Schloss fallen, ehe ich mit einem beiläufigen Hüftschwung zu Tom stolziere.
„Hättest du etwa etwas anderes erwartet?", hebe ich entrüstet meine Augenbraue und betrachte den Mann vor mir aufmerksam.
Auch seine Lippen verziehen sich zu einem Grinsen, was seine dunklen Augen für einen kurzen Moment aufleuchten lassen.

Mit einem fragenden Blick hebt er sein Glas in meine Richtung und lässt es vor meiner Nase verweilen, ehe ich danach greife und einige kräftige Schlücke nehme.
Ein angenehmes Brennen zieht sich von meinem Mundraum bis in meinen Magen, sodass ich neben einer offenen Kerze wohl Gefahr laufen würde, in Flammen aufzugehen.
„Wieso hast du mich rufen lassen?", befülle ich sein Glas mit einem Handschwenker von Neuem.

„Weil ich dich gerne um mich habe", kommen die Worte in einer erstaunlichen Leichtigkeit über seine Lippen.
Unweigerlich schleicht sich ein Lächeln auf meine Lippen, während ich ihm sein - nun wieder gefülltes - Glas zurück gebe.

„Komm her", brummt er mit tiefer Stimme und deutet mit einer kaum merkbaren Geste auf seinen Schoß.
Sofort klemme ich meine Lippe zwischen meinen Zähnen, um nicht aufzuseufzen als ich mich rittlings auf ihm niederlasse.
Die plötzliche Nähe zu ihm überrumpelt mich immer wieder aufs Neue, sodass ich auch heute nicht anders kann, als sein kantiges Gesicht zu mustern.
Seine Augen strahlen mir so intensiv entgegen, dass man meinen könnte, er wolle mich mit ihnen anlocken und im Anschluss in seine Tiefen ziehen, während seine geschwungenen Lippen und seine unordentlichen Haare für ein angenehmes Ziehen in meinem Unterleib sorgen.

Als seine Zunge hervorschnellt, um seine Lippen zu befeuchten, kann ich nicht anders, als so fest auf meine eigenen Lippen zu beißen, dass ich schon kurz darauf einen metallischen Geschmack in meinem Mund bemerke.
Schwer atme ich aus, als sich seine großen Hände auf meine Oberschenkel legen und sich in mein Fleisch bohren, während mich sein Blick gefangen hält.

𝐌𝐮𝐥𝐭𝐢𝐟𝐚𝐧𝐝𝐨𝐦 𝐎𝐧𝐞𝐒𝐡𝐨𝐭𝐬 𝐚𝐧𝐝 𝐇𝐨𝐭𝐒𝐡𝐨𝐭𝐬Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt