Story 39, Teil 2/4 - Wachsen

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Und dann kam der Tag der Hochzeit. Erst half Eddie Venia dabei zu duschen, eh wir drei Alten ins Bad gingen. Wir halfen Caelie ebenfalls dabei sich zu duschen, und nebenbei kürzten Garreth und ich unsere Bärte und duschten ebenfalls. 

Als wir nach draußen kamen, saß Runa neben Venia und schminkte sie, während Sebbi und Eddie für uns alle Frühstück machten.

Sie waren inzwischen wirklich selbstständig.

Wir hatten gestern schon das Festzelt aufgebaut und weitestgehend die Mahlzeiten vorbereitet. Es waren auch schon einige Gäste eingetroffen, die bei Yvain und Gwen schliefen, da unser Haus bereits voller Kinder war. 

Koody deckte draußen bereits die Tische und bekam am frühen Vormittag noch Hilfe von Veeky und Kolmy, einer Hauselfendame, die Venia aus dem Malfoy Anwesen befreit hatte und die nun in Hogwarts lebte.

Natürlich ließen wir die Elfen nicht alles allein machen, doch sie waren, so wie Elfen halt sind, sehr erpicht darauf, uns möglichst viel Arbeit abzunehmen.

Garreth, ich und die Elfen wuselten wild zwischen Haus und Zelt hin und her um alles perfekt zu machen, eh wir uns selbst in unsere Festtagskleidung warfen. 

Wir trugen, auf Eddies Wunsch hin, die gleichen dunkelgrünen Krawatten, während Caelies Kleid im selben Grünton war.

Denn nicht nur Eddie wollte sein Outfit möglichst einfach halten, Venia wünschte sich, dass alle möglichst einfach gekleidet waren. Sie mochte diese perfekt frisierte und möglichst teuer gekleidete Show nicht, und wollte das auch auf ihrer Hochzeit nicht. 

Und so, wünschten sie sich, als einzige Regeln, dass keine Frau weiß tragen durfte, und keiner der Männer eine Fliege und eine Schiebermütze, damit die Beiden so ausreichend auffielen. 

Nach und nach kamen die Gäste an. Da es sich ja fast ausschließlich nur um die gesamte Weasley Familie handelte, war alles recht entspannt. Doch plötzlich erschien ein junger, hellblonder Mann mit einem großen Strauß weißer Rosen aus unserem Schuppen. Er sah sich etwas unsicher um, eh er zu grinsen begann, "Professor!", rief er freudig und eilte auf Garreth zu.

"Ah, wenn das nicht der junge Mr. Malfoy ist! Schön, dass du hier bist, Maeron.", antwortete Garreth. Ich ging zu den Beiden. 

"Seb, das ist Venias ältester Bruder. Maeron, das ist Sebastian, mein Ehemann.", sagte Garreth lächelnd und legte seinen Arm um meine Hüfte. "Denkst du, dass deine Eltern auftauchen?", fragte Garreth leise. "Ich habe keine Ahnung. Ich sehe sie selbst nur zu Weihnachten. Ich bin nach meinem Schulabschluss mit meiner Frau in die vereinigten Staaten ausgewandert. Und Briefe schreiben wir uns nie. Nur nachdem Sie Venia mitgenommen haben. Da hat meine Mutter sich ziemlich über Sie ausgelassen, Sir.", sagte er und musste ein wenig lachen. 

"Du musst mich hier nicht so förmlich ansprechen. Ich bin einfach nur Garreth. Einer der Väter deines Fast-Schwagers.", sagte Garreth, als er von Caelie gerufen wurde und zu ihr eilte. 

"Du kannst dich schon setzen wenn du möchtest.", sagte ich und zeigte auf die Stühle, "Außer du willst du Venia, dann kann ich dich zu ihr bringen." "Nein, ich möchte sie erst sehen, wenn sie nach draußen kommt. Kann ich irgendwie behilflich sein?" "Eigentlich nicht, unsere drei kleinen Freunde sind ziemlich effektiv." "Ihr besitzt Hauselfen? Seid ihr nicht genau wegen eurer freundlichen Ansicht zu Hauselfen so verschrien?" "Ja, sind wir, aber diese Elfen gehören uns nicht. Sie helfen uns, weil sie Freunde von Eddie und Venia sind. Und einer ist mein Arbeitskollege." "Ihr seid ziemlich faszinierende Menschen, aber ich glaube, es ist besser, wenn meine Eltern nicht hier auftauchen. Wenn die sehen, dass Venia freundlich mit Hauselfen umgeht, werden sie nicht glücklich sein.", sagte er lachend und sah sich weiter um. 

Zauberhafte Sommersprossen - KurzgeschichtenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt