Part 9

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Ich hatte den anderen kurz eine gute Nacht gewünscht, dann bin ich wieder in mein Zimmer gegangen. Y/n schlief noch nicht, sie schaute verträumt bzw. verschlafen zu mir auf. Das war irgendwie süß. Sie blinzelte ein paar mal und setzte sich wieder auf. Ich schloss die Tür und ging zum Bett. Ich ging zu meinen Bett und legte mich hin. „gute nach-", ich war kurz erschrocken.y/n klammerte sich an mich. Sie seufzt zufrieden. „Dir auch Bill", kam es leise von ihr. Dann schliefen wir auch ein.

Timeskip:
Die Sonnenstrahlen schienen durchs Fenster und ich wurde wach. Y/n war noch eng umschlungen an meinem Bauch. Ich löste sie vorsichtig von mir, in der Hoffnung, sie nicht wach zumachen. Doch sie wurde wach..sie schaute müde zu mir hoch und setzte sich auch auf. Leicht verlegen schaute sie weg. Sie rieb sich verschlafen die Schläfe. Sie sah verschlafen süß aus. Mir fiel dann was ein. Ich stand auf und ging zu meiner Tasche, öffnete sie und suchte Ihre Zigarettenschachtel. Sie saß jetzt an der Bettkante und schaute neugierig zu mir rüber. Ich nahm ihre Schachtel und nickte Richtung Balkon. Sie stand auf und folgte mir auf meinem Balkon. „gestern wohl kein verlangen danach gehabt?", grinste ich, als ich ihr meinen Feuerzeug gab. „Ich hatte gestern einfach keine Zeit daran zu denken", sie zuckte lächelnd ihr Schultern. Sie hielt mir auf einmal ihre Schachtel hin. „kannst ruhig eine nehmen", sagte sie dann. Ich nahm mir auch eine und steckte sie mir in den Mund.

Y/ns pov
„wie kam es eigentlich zu der Musik?", fragte ich Bill. Er zog an seiner Zigarette und schaute dann nachdenklich. „nun tom und ich machen schon Ewigkeiten Musik, Gustav kam dann irgendwann dazu. Georg war auch in der selben Musikschule wie Gustav. Nach ein paar Tagen hat man uns dann auch Georg vorgestellt.", antwortete er. Ich nickte lächelnd. Es wurde ein bisschen frisch und ich bekam Gänsehaut. „halt mal kurz", er gab mir seine Zigarette und verschwand wieder ins Zimmer.

Nach einer Minute kam er mit einer schwarzen Adidas Strickjacke raus und legte sie mir um. „gehts?",fragte er, während seine Hände auf meinen Schultern ruhten. Ich nickte und lächelte. Er nahm seine Zigarette und rauchte weiter.

Ich schloss die Balkontür wieder und verkroch mich wieder unter die Decke. Ich hörte Bill lachen. Ich nahm die Decke von meinem Gesicht und schaute ihn an. „was, erstens ich bin müde, zweitens es ist gerade so bequem und drittens... es ist hier bequem", sagte ich. Ich bin so dämlich. „alles gut, ich komme gleich wieder", antwortete er lächelnd. Ich nickte und kuschelte mich tiefer in die Bettdecke. Ich seufzte zufrieden und schloss meine Augen.

Ich wurde wach, weil das Bett leicht neben mir sank. Ich zog die Decke wieder von meinem Gesicht. Bill hatte sich an die Bettkante gesetzt, auf seinem schoß ein Tablett. Darauf eine Schüssel mit Müsli. Daneben stand eine Tasse mit dampfenden Kakao. Hat er nicht gemacht!? Omg!! Ich machte platz und deutete Bill darauf hin, sich richtig aufs Bett zu setzen. Er tat dies und griff nach der Fernbedienung. Er machte den Fernseher an und drehte sich dann zu mir. „Ich würde dir empfehlen nicht in liegen zu essen und trinken, sonst krümelst oder kleckerst du möglicherweise auf dich und mein Bett". Ich setzte mich auf und lächelte ihn an. „Frühstück am oder im Bett? Danke", kam es von mir als ich dann den ersten Löffel Müsli in Mund schob. Ohne nachzudenken nahm ich die Tasse und trankt ein Schluck vom Kakao. HEIß!!!! Bill regte sich schnell neben mir und hielt mir ein Eimer hin. Ich spuckte und hustete das heiße Getränk aus mir raus. Ein keuchen verlies mein Mund. Bill stellte den Eimer wieder ab und griff nach seiner Wasserflasche. „trink, das dürfe dein Mund ein wenig abkühlen", sagte er. Er lächelte leicht besorgt. Mein Mund brannte höllisch. Ich hielt meine Hand vor mein Mund. Ich hoffte dadurch, was ziemlich unlogisch war oder ist, und hoffte, das das die Schmerzen lindern würde. Bill stellte das Tablett auf den Nachttisch und streichelte kurz über meinen rücken. Wie dumm will man eigentlich sein? Ich zu 100% JAAA!! Es ist so peinlich. Natürlich ist der Kakao heiß, wenn er dampft... irghh ich könnte mich gerade selbst erschlagen. „warte hier, ich bin sofort wieder da", sagte Bill während er zur Tür lief.

Nach 5 Minuten kam er. In seiner Hand ein Eis?. Ich schaute ihn zu wie er sich es wieder gemütlich gemacht hatte, rann hielt er mir das Eis hin. „ich hab noch glücklicherweise Eis gefunden, iss das und es dürfte nicht mehr brennen", er lächelte. Ich nahm das Eis und es sogar mein Lieblings Eis!! Magnum classic..! Ich öffnete das Eis und es kam nh leichte frostige Wolke vom Eis. Eigentlich esse ich morgens alles mögliche, aber irgendwie war es mir peinlich vor Bill Eis am Morgen zu essen. Bill stand auf einmal schnell auf und verschwand ohne ein Wort zu sagen. Ich schaute nachdenklich das Eis an, als ich dann reinbeißen wollte kam Bill wieder rein. „Eyy, ich dachte, das du auf mich warten würdest". Er tut empört, kommt aber lachend wieder aufs Bett. Ich lachte auch, weil er mich mit seiner lache ansteckte.

„magst du vielleicht das Eis nicht?", fragte Bill als er sich wieder direkt neben mir aufs Bett setzte. Unsere Arme berührten sich ein wenig. „doch natürlich! Ich liebe das Eis. Ich denke gerade nur darüber nach, wie man so beklopft wie ich sein kann. Ich mein, wer trinkt ein, noch dampfenden, Kakao?", sagte ich schließlich. Dann biss ich ein Stück von der Schokolade ab. Er lachte kurz. „darf ich kurz ehrlich sein?", er schaute mich lächelnd an. Seine Augen funkelten. Ich nickte. „Tom ist sowas auch schonmal passiert. Nur wenn ich an beide Szenarien denke, finde ich das von Tom gottlos Lustig und du warst eher.. ehm-," er brach ab. Er biss schnell in seinem Eis. „eher was hm?", ich grinste und stieß ihn leicht in die Seite. Er schaute mich verlegen an, seine Wangen etwas gerötet. „Ich bin gerade ziemlich rot, oder?", er kratzte kurz Sein Nacken. Ich nickte grinsend. „magst du's noch beantworten oder nicht?", fragte ich. Er schaute mich noch eine Weile verlegen an und dann schaut er kurz zum Fernseher, er atmete laut aus. „Du bist ziemlich süß, hat dir das schonmal jemand gesagt?", er schaute mich immer noch nicht an. Du AUCH!! „Ja, du!", ich lächelte ihn an. Ein Mund brannte jetzt gar nicht mehr, zumindest spüre ich nichts mehr. „kannst du mich nicht anschauen?" Er nickte und lächelte dann kurz. „Ich mag dich echt gerne y/n", sagte er. „Danke", entgegnete ich. Wenn er wüsste wie sehr ich ihn auch mag...

Ich aß mein Eis zu Ende und rutschte vom Bett. Würde es jetzt komisch rüber kommen, wenn ich noch eine weitere Nacht hier bleiben wollte.. hinter mir regte sich Bill und ich schaute zu ihn. „Bill, ich hab Lust auf Waffeln, kann ich welche machen?". „Du hast das Frühstück noch kaum angerührt", er schaute auf das Tablett. Schnell krabbelte ich wieder aufs Bett und nahm mir die Müsli. „y/n, du musst es dir jetzt nicht reinzwingen, so meint ich das nicht", er wollte mir die Schüssel wieder wegnehmen. „Bill, ich LIEBE Müsli, da gibt es für mich kein reinzwingen oder so", ich drehte mich leicht weg von ihm, um es ihn auch so nochmal zu signalisieren. Er nickte und ließ sich wieder entspannend neben mir ins Bett sinken. Er griff kurz nach seinem Handy und machte darauf irgendwas für ein paar Minuten. Ich aß mein Müsli auf und stellte die Schale zurück aufs Tablett. „Gehen wir eben Zähneputzen oder hast du schon?, Bill schaute zu mir und stand dann auf. „können wir machen, möchtest du heute im Schlafanzug bleiben, oder lieber umziehen?" „ne nur Zähne putzen, Gesicht waschen und Haare nochmal kämmen".

Mini timeskip:
Wir gingen wieder in Richtung Zimmer. Tom kam gerade aus Bills Zimmer, in seiner Hand das Tablett. „Guten Morgen ihr zwei", er lächelte. „Vani,  Angela und die G's sind noch da. Die vier wollten noch eine Nacht hier bleiben, kannst du ja auch machen, sofern du Lust hast.", schob er hinterher. Ich nickte und Bill zog mich dann an Tom vorbei, zurück in seinem Zimmer. Auf Bills Nachttisch standen Waffeln. Arghh geil! Bills Hand war immer noch mit meiner verschränkt. Ich zog ihn zum Bett. Ich ließ ihn los und hüpfte wie ein Kleinkind in Bills Bett rum. Schnell bemerkte ich wo ich war, und wer hinter mir stand. Sofort hörte ich auf und stand verlegend auf. „Ich mach das Bett", sagte ich schnell und wartete nicht auf seine Antwort.

Als ich die Kissen und Decken wieder ordentlich an Ort und Stelle brachte, nahm ich mein duftspray aus der Tasche. Dann verteilte ich's auf die Kissen und decken. „ich glaube, ich lass dich nie wieder gehen", brachte Bill grinsend hervor. Ich grinste schief. Ich setzte mich wieder aufs Bett, Bill tat es auch. Zusammen machten wir uns über die Waffeln her. „können wir einen Film schauen?", ich ließ mich in meinem Kissen sinken. „klar, worauf hast du Lust?", fragte Bill. „Ich hätte voll Bock auf CSI Miami", antwortete ich. „du schaust Krimi?", fragte er mich. Ich nickte „klar". Er lächelte und hatte es nach einigend Minuten gefunden.

„Ich mag dich auf echt gerne", kam es plötzlich aus mir heraus.

Ist es nur Zufall oder Schicksal?Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt