Na super! Ich war während meiner Zeit hier schon zum zweiten Mal oder so ohnmächtig geworden. So langsam nervte mich der Stresspegel, den ich hier hatte! Jedes mal passierte wieder irgendetwas, das mich und meine nerven auf die Folter spannten. Jedenfalls war es nicht Oleks Schuld gewesen, doch ich hatte beschlossen ihm nichts von dem Gespräch vorhin zu erzählen. Er würde sich nur wieder zu viele Sorgen machen. Doch einen Plan hatte ich auch nicht. Wie sollte ich Gegen einen oder sogar mehrere ausgewachsene Vampire ankommen.Vielleicht konnten wir ja flüchten. Obwohl uns die Vampire warschein lich mit leichtigkeit aufspüren würden. Und abgesehen davon, war das ja auch keine dauerlösung, da warscheinlich keiner von uns beiden für den rest unseres lebens weglaufen wollte. Vor allem olek, der ja unsterblich war und daher noch sehr lange zu leben hatte. Genau dieser stand jetzt allerdings über mir gebeugt, mein kissen richtend wobei ich sein parfum riechen konnte. Langsam öffnete ich die augen, die geradewegs in seine schauten. Er war so schön. Ohne darüber nachzudenken zog ich ihn am kragen seines pullovers zu mir hinunter und pressie meine lippen auf seine. Etwas überrascht erwiederte er den kuss langsam und fing an, seine lippen langsam aber bsstimmt auf meinen zu bewegen. Doch diesmal wollte ich mehr und öffnete vorsichtig meinen mund und drückte dann seinen mit meiner zunge auf. Dann fing ich an, mit meiner zunge an seiner herumzuspielen und erkundete seine mundhöle. Ich merkte ihm die überraschung an doch nun ließ er auch seine zunge in meinem mund spielen. Er war immer noch über mich gebeugt und ließ nun seine Hand in meinen Haaren verschwinden, küsste mich immer verlangernder und leidenschaftlicher, während sich ein warmes Gefühl in mir breitmachte, spürte wie mein körper zu kribben began und genoß es in vollen zügen. Wir gingen an diesem abend noch weiter doch diesmal ließ ich es auch zu. Da ich Gefühle für ihn hatte? Oder es heraus finden wollte? Ich wusste es nicht. Doch ich wusste das es mir gefallen hatte. Am nächsten morgen wachten ich blinzelnd auf und meinen körper überzog ein leichtes zittern. Was in diesem fall nicht an meinem sehr spärlich bekleideten körper lag sondern an dem des jungen, der neben mir lag und durch sein vampir-sein keine körperwärme besaß. Er war schon wach und lächelte mich liebevoll an. Er hatte seine Arme um meinen körper geschlugen und ich hatte mich an ihn gekuschelt. Ich lächelte wieder und küsste ihn sanft auf die lippen. "Gestern war schön.." murmelte Olek mit einer tiefen morgenstimme nachdem ich den kuss gelöst hatte. Dann grinste er und ich verdrehte spielerisch die augen. " Idiot!"murmelte ich und musste nun auch grinsen. Er schmunzelte. Dann hob er mich plötzlich in Lichtgeschwindigkeit hoch und lief mit mir in den armen in die küche. Dort setzte er sich auf die küchenzeile und fing an, frühstück vorzubereiten. Doch Plötzlich hörte ich wieder die Stimme in meinem kopf und ich erschrak:" Ihr habt ja scheinbar viel Spaß. Hast du etwa meine Warnung vergessen? Genießt die Zeit die ihr noch habt. Ach und olek, ich freue mich schon darauf dich wiederzusehen." Ich war geschockt ihn wieder zu hören und wusste nicht was uch tun sollte. Ich hatte sowohl den typen als auch seine warnung durch alles, was olek und uch erlebt hatten, ganz vergessen. Zudem war ich verwirrt warum mich der Typ als olek ansprach doch als ich oleks geweitete Augen sah wusste ich das er es auch gehört hatte. Ich war mir sicher dass er gerade in Gedanken etwas erwiederte, dassah ich an seinem blick doch ich konnte es nicht verstehen. Dann war die Gedankenverbindung auch schon wieder verbrochen und olek sah zu mir. Sein Blick hatte nichts mehr von dem liebevollen, süßen von vorhin. Seine Augen zeigen keinerlei emotionen und waren tief in seinen kopf eingesunken sodass er das erste mal so aussah, wie einem die untoten in den ganzen horrorfilmen gezeigt wurden.Gefühllose blutsauger die nur durch den tod der lebenden ihr untotes dasein fortsetzen konnten. Seine Haut war fast weiß und seine langen fangzähne kamen diesmal wirklich gut zur geltung. Er sah mager aus, hungernd und ihm entwich ein knurren, welches mir einen schauer über den Rücken jagte. Ich wollte zurückweichen doch ich stand noch immer an der küchenzeile und konnte nirgends hin. Der Vampir dimmte auf einmal das licht wodurch es schummrig wurde in dem Raum und ich mir sicher war, dass olek mein herzklopfen deutlich hörte. Ich drückte mich so gut es ging an die küchenzeile und Atmete schneller doch der Vampir bewegte sich weiterhin auf mich Zu. "Wieso.." fing er an und seine stimme war so tief dass sich meine Nackenhaare aufstellten. Ich wusste was er machen konnte und vielleicht sogar würde. Für ihn war es eine Leichtigkeit einen schwachen und hilflosen menschen wie mich zu foltern oder sogar zu töten. Er könnte mich komplett aussaugen bis ich keinen tropfen Blut mehr in mir hatte und mein Herz aufhören würde zu schlagen. Er Konnte mir die luftröhre abkneifen, meinen körper an einer wand zerschmettern oder mich einfach vom balkon werfen. Er Konnte seine blutrünstigen freunde rufen damit ich aufgeteilt würde. So viele szenarien spielten sich in meinem kopf ab und ich griff nach der kette meiner Mutter. Dann schloss ich die augen und breitete mich darauf vor schmerzvoll zu sterben. "...hast du mir nichts gesagt?" Beendete olek auf einmal seinen satz und ich öffnete wieder die Augen. Das monster war weg und nur der hübsche junge typ stand vor mir und sah mich verletzt an. Ich schluckte und lief einen schritt auf ihn zu doch er drehte sich weg und das Letzte was er sagte bevor er das zimmer verließ war:" wie konntest du nur?" Dann war er weg und ich stand noch einige zeit einfach nur da bis ich am küchentresen nach unten rutschte und in tränen ausbrach. Ich hatte ihn doch nur beschützen wollen. Ich hatte doch bloß nicht gewollt das er sich in Gefahr brachten. Ich hatte doch einfach nur gewollt das er gesund und glücklich blieb. Aber stattdessen hatte ich alles kaputt gemacht. Das konnte so nicht weitergehen. Ich war nicht gut für ihn. Ich musste hier weg. Ich musste diejenigen finden, die ihm das antun wollten und ihn von dieser last befreien. Und danach würde er mich nie wiedersehen müssen. Er würde sicher sein, glücklich. Es würde mein Herz zerreisen, meine Träume zerstoren und vieles mehr doch das war mir egal, solange es ihm gut ging. Als ich mich also wieder etwas beruhigte hatte, lief ich die Stufen hoch zu meinem zimmer und zog mir die jeans an, die in der geschenktüte zusammen mit den Hygieneartikeln und der Karte gewesen war und ließ das hemd, das ich Heute morgen aus seinem Schrank angezogen hatte an, damit mir wenigstens etwas von ihm blieb. Dann nahm ich mir auf dem weg nach draußen noch das geld, das er für den notfall(auch wenn er es nicht wirklich brauchte da er stinkteich war) unter dem Kleinen schuhschrank aufbewahrte, der im flur stand . Dann öffnete ich die tür und verließ zum ersten mal seit Tagen das Haus
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My Vampire
Vampire"Marlies ist eine junge Dame, frisch von London aus nach York gezogen nachdem sie ihre Eltern bei einem Unfall verlor. Doch als sie an ihrem Geburtstag mit ihren Freundinnen den Club besucht trifft sie auf jemanden, der anders ist als jeder andere m...