Unvergesslich

508 50 7
                                    

Hallo Ihr Lieben,

heute ein extra langes Kapitel, denn die Bindung wollte ich nicht in zwei Kapitel stecken. Ich hoffe ich erfülle Eure Erwartungen.

Viel Vergnügen. Eiswürfel obligatorisch.

Eure Schäfchenbetreuerin


Harry POV

Louis war sichtlich nervös und fast tat er mir schon leid, dass ihn das was vor uns lag so verunsicherte.

"Hey, du siehst toll aus.", sagte ich, streckte meine Hand nach ihm aus und zog ihn in meine Arme. Tief sog ich seinen eigenen Geruch, wie den seines Duschgels in meine Nase, bevor ich einen Kuss auf seine Stirn hauchte.

"Du auch.", kam es leise zurück. Die Hände waren an meinem Rücken und ich merkte wie der ganze Körper vor mir Unruhe ausstrahlte.

"Komm, lass uns rüber fahren.", ich deutete auf die kleine Tasche, die ich für uns beide gepackt hatte und Lou nickte dankbar. Er gab mir fast das Gefühl, dass er es jetzt möglichst schnell hinter sich bringen wollte, doch das würde ich nicht zu lassen. Wir würden dieses Erlebnis zelebrieren und der erste Programmpunkt wartete nun in unserer kleinen Wohnung auf uns.

XXX

Als wir die Treppe hoch kamen, ich das Licht anschaltete, fiel Louis Blick direkt auf den kleinen Esstisch, der im Übergang von Küche zu Wohnzimmer stand. Er war liebevoll gedeckt worden. Unsere Leibspeisen waren aufgetischt, sowieso zwei Weingläser und ein Karaffe passend drapiert.

"Was?", fragte er und sah mich groß an.

"Ich sagte doch, dass dieser Abend ein besonderer werden soll.", ich legte kurz meine Arme von hinten um ihn, küsste ihn auf seinen Nacken. "Ich hoffe es gefällt dir. Die Jungs, Amelia und unsere Moms haben geholfen, all das vorzubereiten."

Er drehte seinen Kopf zu mir und seine Augen strahlten. "Das ist ja, das ist ja wundervoll.", er küsste mich kurz, löste sich dann von mir und sah dann auf den Boden.

"Schau mal. Rosenblüten.", er deutete auf eine Spur, die vom Esstisch in Richtung Schlafzimmer führte.

"Eine Spur.", sagte ich lächelnd und er nickte, folgte den roten Blütenblättern und öffnete die Schlafzimmertür.

"Wow.", mit offenem Mund bestaunte er das Schlafzimmer, das wundervoll dekoriert war.

"Und die Kerzen sind noch gar nicht an.", schmunzelte ich und freute mich sehr, dass die anderen seinen Geschmack getroffen zu haben schienen.

"Das ist wirklich toll.", er sah ich immer noch ein wenig ungläubig an. "Für uns so viel Arbeit. Für mich.", er schüttelte den Kopf und ich seufzte.

"Was heißt für dich? Natürlich für dich. Alle hier haben dich gern und das ich dich liebe, habe ich oft genug gesagt. Du mein Liebling, verdienst das und noch so viel mehr. So nun komm, ich denke eine kleine Stärkung können wir beide vertragen, hmh?", ich griff nach seiner Hand, führte ihn wieder mit mir zurück ins Wohnzimmer.

XXX

Das Essen war gut, auch wenn ich nicht halb so viel Appetit hatte, wie es sonst der Fall war. Vielmehr hatte ich einen nicht zu stillenden Hunger auf den Mann, der mir gegenüber saß und sichtlich die Mousse genoss.

"Liebling.", stöhnte ich auf, als er den letzten Löffel in seinen Mund schob und sich danach über die Lippen leckte.

"Ja?", er öffnete die Lider und die blauen Augen glänzten mir entgegen.

"Ich... Wir...", ich brachte kaum noch einen Satz zu Stande. Ehe ich mich versah war ich aufgesprungen, hatte ich vom Stuhl hochgezogen und gegen den Pfeiler gedrückt.

Unwanted Leadership (Alpha/Omega) - Larry Stylinson AUWo Geschichten leben. Entdecke jetzt