»Aber ich wäre doch dabei.« , sagte Dag, der mit seiner Tochter und Robin in einem kleinen Café frühstückte.
»Nein. Ich kann das nicht.«
»Aber Schatz, so kann das doch nicht weitergehen.«
»Ich hab' ihr auch schon angeboten mitzugehen. Aber ... wie du siehst, ...« Robin verzog die Mundwinkel seitlich.
»Das ist meine Entscheidung. Da habt ihr beide mir nichts vorzuschreiben.«
»Ich schreib' dir doch nichts vor.« , sagte Dag. »Ich will einfach, das es wieder besser läuft.«
»Nein. Du willst nur nicht mir ihr alleinsein.«
»Das stimmt nicht.« , entgegnete er ... obwohl es schon auch einer der Gründe war, weshalb er Nia zurückholen wollte. Jedoch war es ihm in gewisser Weise wichtiger, dass Isabelle und sie sich endlich aussprachen. Dieses Aus-dem-Weg-gehen, war falsch. Schließlich hatte das ja auch nichts Gutes hervorgebracht, als er und seine Frau diesen Weg eingeschlagen hatten. Zumindest ... was die Beziehung betraf. Das Gute, was daraus entsprungen war, war Carla gewesen.
Und seit er sie gestern Abend wiedergesehen hatte, war das Verlangen bei ihr zu sein, noch größer geworden. Er hatte nachts kaum ein Auge zugetan und sich immer wieder ihre Bilder angesehen. Da er eh auf der Couch schlief, war dies zu verschleiern, nicht gerade beschwerlich.
Isabelle war noch abgefuckter als sonst auf ihn, nachdem er ihr den Rotwein entgegengespuckt hatte. Was er ein wenig nachvollziehen konnte. Dieses Stelldichein sollte schließlich die Kommunikation der beiden verbessern. Und auch wenn er nicht wahrlich ein gutes Ende sehen konnte, wollte er schon, das sie sich auf einem besseren Grad befanden, als es jetzt zu dem Zeitpunkt gerade möglich war.
»Du lügst.« , sagte Nia. »Ich weiß gar nicht, warum ihr das überhaupt macht.«
~ wegen dir ~
Hatte er auf der Zunge. Formulierte es jedoch anders. »Wir wollen halt wieder als Familie ... zusammenfinden.«
»Ohne euch zu lieben?« , fragte sie.
Dag traf diese Frage. Er atmete tief ein. »Wir machen ja eine ... Therapie.« Er griff nach ihrer Hand. »Nia, wir lieben dich. Das ist ... wichtig. Also komm nach Hause.«
»Sie will mich doch gar nicht da haben. Sie will das erst mit dir hinbekommen.«
»Ja, das hat sie gesagt, aber ... wenn du mit mir nach Hause kommst, denkst du echt, sie schickt dich weg?«
Nia zuckte mit den Schultern. »Ich weiß nicht. Vielleicht.«
»Quatsch. Das würde niemals passieren.«
»Ich will trotzdem nicht.«
»Warum?«
»Weil sie ... weil sie mich nicht sehen will.«
»Nia, ich habe dir doch gerade ...«
»Ich komm' nicht nach Hause. Nicht solange sich nichts ändert.«
»Was meinst du?« , fragte er. »Wir sind doch dabei ...«
»Nein. Das seid ihr nicht. Ihr ... ihr seid doch gar nicht glücklich damit.«
»Du wartest darauf, das wir ... glücklich sind?«
Sie nickte. »Wenn Mama wieder ... ich will nicht, dass sie mich so ansieht, wie sie mich angesehen hat.«
»Das wird sie nicht. Das verspreche ich dir.«
»Das kannst du mir nicht versprechen. Ihr macht euch beide nicht glücklich.«
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Ich brauch dir nicht zu erklären wie schön das wär' so für immer BAND 3
FanfictionAlternatives Ende für die Dag und Isy Story Zweite Chance?! Oder nicht? Dag versucht auf irgendeine Weise nach der Trennung von Isabelle, den für ihn richtigen Weg zu finden. Doch wie erkennt man, wer genau der passende Partner für einen wäre? Sollt...