Ezra küsste mich immer weiter und fuhr mit seinen Händen meinen sowieso schon nackten Oberkörper entlang. Er wirkte immer gieriger und ich hatte das Gefühl, dass er mich noch aufessen würde, wenn ich ihn nicht bald stoppen würde.Plötzlich löste er sich von mir und schaute mich mit seinen gierigen, aber auch zufrieden Augen unschuldig an. „Hab ich dich wirklich so lange warten lassen?" fragte ich ihn ein wenig peinlich berührt. Ezra lachte daraufhin nur kurz und schmunzelte mich an. So ein ehrliches Lächeln hatte ich von ihm noch nie gesehen, wieder einmal wurde mein Kopf ganz heiß, wie süß er doch war.
„Ich mag dein Lächeln." sagte ich und streichelte vorsichtig seine Wange. Konnte dieser Mann wirklich Mitglied einer illegalen Organisation sein? Er wirkte so unschuldig und harmlos auf einmal.
„Danke." flüsterte Ezra und gab mir wieder einen kurzen Kuss. „Weißt du Marlon, jede Sekunde ohne dich ist eine Qual und verschwendete Zeit, wenn ich könnte würde ich dich überall mit hinnehmen. Ich brauche dich an meiner Seite und komme was wolle, ich werde dich beschützen. Ich liebe dich." flüsterte er und ich schaute ihn eine kurze Zeit fasziniert an.
„Ich liebe dich auch Ezra." sagte ich leise und konnte förmlich sehen, wie sich eine Lust in seinen Augen breit machte, die ich noch nie vorher gesehen hatte. „Ab jetzt, wirst du mich nie wieder verlassen können, du gehörst bis zum Rest deines Lebens und darüber hinaus mir. Ich glaube ich drehe noch durch wegen dir Marlon." „Bist du das nicht schon?" fragte ich ihn belustigt.
„Das mag schon sein, aber wie sollte ich auch anders, wenn ich dich hab. Meine Liebe zu dir macht mich einfach verrückt." schnurrte er in mein Ohr, weshalb ich ihm instinktiv den Kopf streichelte.
Vorsichtig zog ich sein Gesicht wieder vor meines und legte meine Lippen sanft auf seine. Auch Ezra küsste mich diesmal sanfter, trotzdem spürte ich diese emotionale Ladung, die sich dahinter versteckte. Er wollte mehr. Aber was genau wollte er und vor allem was wollte ich? Leider bezweifelte ich, dass wir schon auf einen Nenner kommen würden.
Ezra schien meine Unsicherheit zu bemerken, er stoppte. „Was ist los?" fragte er mich direkt. Aber ob ich ihm das so direkt sagen konnte? Konnte ich sagen, dass ich Angst hatte ihm körperlich näher zu kommen, weil es für mich bedeuten würde, dass ich mein altes Leben für immer hinter mir lassen würde? Für mich war es der letzte Schritt zur Akzeptanz meines aktuellen Lebens.
„Ich hab irgendwie Angst." gab ich zu. „Wovor? Möchtest du nicht mehr, du kannst mir das ruhig sagen. Ich hab dir gesagt, du sollst mir sagen, wenn du etwas nicht mehr möchtest." sagte er und streichelte mir vorsichtig über den Rücken.
„Doch ich möchte, aber irgendwie trau ich mich nicht." „So schüchtern?" fragte Ezra und fing wieder an zu schmunzeln. Ach, wie ich dieses Schmunzeln liebte, dabei hatte ich es heute das erste Mal gesehen. Verlegen nickte ich. „Dann lass mich den Ton angeben und sobald du etwas nicht möchtest brauchst du mir nur Bescheid zu geben, okay?" schlug er mir vor und ich nickte.
„Komm mit, hier ist es viel zu unbequem." sagte er und führte mich in sein Schlafzimmer. „Keine Angst, ich weiß, dass du noch keinen Sex haben möchtest." Versicherte er mir nochmal, was mir tatsächlich einen großen Teil meiner Nervosität nahm.
Er sagte mir ich solle mich hinlegen, was ich tat. Er zog auch sein Shirt aus und kletterte über mich. „Sag mal, warst du überhaupt schonmal irgendwie mit jemandem intim oder warum bist du so nervös?" fragte er mich plötzlich, wodurch irgendwie die ganze aufgebaute Stimmung verschwand.
„Doch... aber noch nicht mit einem Mann." gab ich kleinlaut zu. Ezra setzte sich auf, zum Glück nicht auf mich, sonst hätte ich wohl vor Schmerzen geschrien. Aber Ezra war eben immer sehr aufmerksam mit mir.
„Achso, sag das doch. Du kannst ausprobieren was du willst, ja? Ich werde dich zu nichts zwingen." sagte er und streichelte meine Haare. „Hattest du denn schonmal was mit einem Mann?" fragte ich ihn, die Antwort würde mir wahrscheinlich nur nicht gefallen.
Ezra lachte ein wenig „Bei mir ist es wohl genau andersrum, als bei dir. Ich hatte schon was mit einem Mann ja, aber nicht mit einer Frau." erklärte er mir und ich nickte.
„Aber ich möchte mich ungern daran aufhalten, ich habe nämlich gerade die absolut wichtigste und beste Erfahrung genau unter mir und ich will mich darauf konzentrieren, damit ich dein ‚erstes Mal etwas mit einem Mann' zu einem deiner besten Erlebnisse machen kann, ja?" fragte er mich, woraufhin ich schmunzeln musste. Wovor hatte ich solche Angst? Ich kannte Ezra doch und es war langsam Zeit, dass wir den nächsten Schritt machen würden.
„Du machst mich wirklich verrückt Ezra." „Ich hoffe doch." sagte er, bevor er sich zu mir runter beugte, um mich wieder zu küssen. Diese vielen Küsse genoss ich in jeder Hinsicht und ich fühlte mich von Mal zu Mal wohler.
Ich konnte das Gefühl schlecht beschreiben, aber es fühlte sich einfach richtig an. In dem ganzen Chaos was in meinem Leben herrschte, fühlte sich endlich etwas richtig an und das fühlte sich richtig gut an.
Unsere Küsse wurden langsam gieriger und ich fing an mit meinen Händen Ezras Oberkörper abzutasten. Sein Körper war wirklich in jeder Hinsicht perfekt, er hatte zwar viele Muskeln und war ziemlich breit, hatte aber noch eine normale Menge Fett, wodurch ich ihn einfach nicht mehr loslassen wollte.
Wer hätte gedacht, dass ich mal so über ihn denken würde? Ich zumindest nicht und vielleicht war es auch besser so, dass ich es vorher nicht wusste.
Ezra entschied sich dazu, meine Hose auszuziehen und warf sie einfach in eine Ecke. „Du bist wirklich wunderschön, ich muss wirklich gewonnen haben im Leben." sagte er und zog am Bund meiner Boxer. „Darf ich?" fragte er und ich nickte. Jetzt lag ich komplett nackt unter ihm und wie an diesem Tag so häufig stieg mir die Hitze ins Gesicht.
Aber lange konnte ich darüber auch nicht nachdenken, da Ezra mich endlich wieder anfing zu küssen. Glücklich küsste ich ihn zurück, es war geschehen, ich hatte mein altes Leben hinter mir gelassen.
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Ein Leben ohne Gesetze (BoyxBoy)
Historia CortaMarlon ist Polizist und gerät eines Tages zufällig in eine Geiselübergabe. Dort trifft er auf einen gesuchten Schwerverbrecher, welcher ein gewisses Interesse an ihm pflegt. Gleichzeitig ist er einer der wenigen Menschen, die ihn selber nicht nur al...