Louis POV
Ich wachte in den warmen, sicheren Armen von Harry auf. Sein Atem tanzte über meinen Nacken, während seine Hände meinen Körper an seinem hielten.
Müde blinzelte ich der Sonne entgegen, die ihre Strahlen in unser Schlafzimmer schickte. Unser Schlafzimmer...
Ich schüttelte innerlich den Kopf, merkte wie meine Lippen sich zu einem Lächeln verzogen, als ich an die letzte Nacht dachte. Wenn ich ehrlich war, hatte ich furchtbare Angst vor der Bindung, doch mein Gefährte hätte es mir nicht einfacher und angenehmer machen können.
Für einen Moment spürte ich nach, was die Nacht mit mir gemacht hatte. Spürte das ich mich leicht wund fühlte, genau wie ich den Biss, auch wenn er direkt verheilt war, noch spürte.
"Du bist ja wach, mein Liebling.", Harrys tiefe dunkele Stimme, die am morgen noch tiefer zu sein schien ging mir durch und durch.
Ich nickte, drehte mich so, dass ich ihm in die grünen Augen sehen konnte, die mich mit so viel Liebe betrachteten, dass es schon fast weh tat.
"Geht es dir gut?", seine großen Finger strichen über meine Wangen, fuhren durch meine total verwuschelten Haare.
"Ja. Ja mir geht es gut.", gab ich leise zurück, drückte mein Gesicht jetzt in seine Halsbeuge und zog tief den Geruch ein, der mir nun noch intensiver vorkam.
Überhaupt waren alle Gefühle, die ich mit Harry verband plötzlich viel intensiver. Etwas, was vermutlich die Bindung mit sich gebracht hatte.
"Das freut mich. Ich hoffe es war für dich genauso schön, wie für mich.", ich merkte wie ich rot wurde, doch das konnte er zum Glück nicht sehen und so nuschelte ich nur an seinen Hals.
"Ja. Es war schön. Danke, dass du so sanft warst.", er lachte und ich spürte wie sein Körper an meinem vibrierte.
"Dafür musst du mir nicht danken. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich alles Schlimme versuche von meinem Gefährten fern zu halten.", seine Hand glitt über meinen Rücken, streichelte hinunter bis zum Poansatz und ich spürte wie eine Gänsehaut sich über meinen Körper zog.
"Doch. Viele sind sicher nicht so.", gab ich zurück, seufzte auf, als seine Hand meine Pobacken sanft knetete.
"Du bist eine unheimliche Sünde, weißt du das, mein Liebling. Ich weiß wirklich nicht, wie ich dich verdient habe, aber du bist so süß und doch so unfassbar sexy...", seine Stimme brach ab, denn er packte mein Kinn und zog meinen Kopf so, dass er unsere Lippen zu einem tiefen Kuß vereinigte.
Ich hörte mich selbst aufstöhnen, als die Zunge meinen Mund eroberte, er mich auf seinen Körper zog und so meine Mitte gereizt wurde, die bereits wieder zum Leben erwacht war.
"Was?", wollte ich fragen, als er mich kurz entließ, doch er lächelte nur vielsagend, bevor er meine Hüfte mit beiden Händen fixierte und sich von unten an mir rieb.
"Ich will dich nur ein wenig genießen und dir einen guten Start in den Tag bescheren.", brummte er, während die Bewegungen stärker wurden und mir automatisch die Augen zu fielen.
"Gut so.", lobte er und ich konnte das Schmunzeln in seiner Stimme hören. "Ich würde dich so gern wieder fühlen, aber dein Körper soll sich erstmal erholen."
Wieder war ich so dankbar, wie rücksichtsvoll er war. Wie viele Alphas waren so? Ich hatte viel gelesen und die meisten nahmen sich einfach von ihren Omegas, was sie wollten. Ob es dem Omega passte oder nicht, war egal und das auch in der heutigen Zeit noch.
"Wenn du mich willst, du darfst machen was du möchtest.", kam es automatisch von mir, auch wenn ich sicher war, das gerade mein innerer Wolf diese Ansage machte.
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Unwanted Leadership (Alpha/Omega) - Larry Stylinson AU
FanficAlpha sein verpflichtet, heißt es so schön, doch genau diese Verpflichtung hat er nicht gewollt. Nun aber wird Harry in diese Rolle gezwungen, soll Verantwortung übernehmen, sein Leben wie er es geplant hatte aufgeben. Doch seine Mutter hat einen P...