die hochzeits Nacht

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Tris und ich kommen in das Hotel zimmer an. Ich sehe ihr in die Augen und sage:
"So, jetzt sind wir endlich allein und du schuldest mir noch was."
„Ja. Und was?"

Tris

Tobias kommt langsam auf mich zu. Als er direkt vor mir steht, schaut er mir tief in die Augen. Seine wundervollen blauen Augen mit den Sprenkeln. Er kommt meinem Gesicht immer näher und legt seine Hände auf meine Hüften. Ich lege meine Arme um seinen Nacken und ziehe ihn noch weiter zu mir herunter. Als seine Lippen nur noch ein, zwei Zentimeter über meinen schweben flüstert er noch:
"Warte kurz."
Dann löst er sich von mir und geht auf die Tür zu.
Wohin will er denn jetzt gehen??? Er kann mich doch nicht JETZT allein lassen! Aber er geht gar nicht aus dem Raum. Er schließt die Tür ab und kommt mit einem Grinsen wieder auf mich zu:
"So, jetzt kann uns auch niemand stören."
"Das ist wirklich praktisch."
Dann beugt er sich wieder zu mir runter und küsst mich endlich. Darauf musste ich wirklich lange genug warten. Und er küsst so wundervoll. Ich greife mit meinen Händen in seine Haare und fange an darin herumzuwühlen. Er greift wieder nach meiner Hüfte und zieht mich näher an sich heran. Ich gebe ein erstauntes Quieken von mir. Er nutzt das sofort aus und dringt mit seiner Zunge in meinen Mund ein. Also fangen unsere Zungen einen leidenschaftlichen Tanz an. Der Kuss wird immer heftiger. Dann müssen wir uns kurz voneinander lösen, weil Tobias mir mein Top über den Kopf zieht. Ich nutze den Moment und ziehe im direkt auch sein Shirt aus. Wir küssen uns immer weiter. Und das Kribbeln in meinen Bauch wird immer stärker. Dann geht er leicht in die Knie und hebt mich an den Oberschenkeln hoch. Sofort schlinge ich meine Beine um seine Hüften und er trägt mich zum Bett. Dort angekommen lässt er mich vorsichtig fallen und beugt sich über mich. Er schaut mich einen Moment an und ich versinke in seinen Augen, daraufhin fängt er an sanfte Küsse auf meinem Hals zu verteilen. Als er anfängt an meinen Hals zu saugen kann ich ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken. Ich merke, dass er lächelt. Er küsst mein Schulterblatt und wandert mit seiner Zunge weiter runter um kurze Küsse auf meinem Bauch zu verteilen. Dann löst er sich von mir, öffnet meine Hose und zieht sie mir auch direkt aus. Ich ziehe ihn wieder zu mir hoch und verschließe seine Lippen mit meinen. Dann dreht er uns ruckartig um und plötzlich sitze ich auf ihm drauf. Jetzt fange ich an Küsse auf seinem ganzen Körper zu verteilen und gleichzeitig streiche ich mit meinen Händen über seine ausgeprägten Muskeln, die sich sofort anspannen. Während ich ihn auf den Bauch Küsse öffne ich seine Gürtelschnalle und ziehe im die Hose herunter. Danach küsse ich ihn wieder auf den Mund und unsere Zungen spielen miteinander. Jetzt ist er derjenige, der aufstöhnt. Er setzt sich auf. Jetzt sitze ich auf seinem Schoß und er schaut mir wieder tief in die Augen. Dann fragt er mich, leicht außer Atem:
"Weißt du, dass deine Augen wunderschön sind?"
Ich weiß nicht was ich darauf antworten soll und starre ihn deshalb an. Dann fängt er an Küsse auf meiner Schulter zu verteilen und meinen BH-Träger abzustreifen. An der anderen Schulter geht er genauso vor. Er öffnet meinen BH und zieht ihn mir aus. Dann schubst er mich sanft nach hinten, so dass ich auf meinem Rücken liege. Er beugt sich wieder über mich und betrachtet meinen Körper. Das ist mir so peinlich, dass ich rot werde. Ich bin ja nicht gerade die Schönste. Tobias sieht mein Gesicht, kommt näher und haucht:
"Kein Grund rot zu werden. Du bist so wunderschön."
Womit habe ich ihn verdient? Ich ziehe seinen Kopf noch weiter runter und küsse ihn sanft. Als wir uns kurz voneinander lösen hauche ich:
"Ich liebe dich, Tobias, so sehr."
Er lächelt und sieht mich fragend an:
"Tris, jetzt können wir noch aufhören. Wenn wir das nicht tun, ich schwöre dir, dann kann ich mich wirklich nicht mehr zusammen reißen."
Wie süß er ist!! Ich gebe ihm einen kurzen Kuss, lächle ihn an und antworte:
"Reiß dich bloß nicht zusammen."
Und dann küsse ich ihn mit aller Leidenschaft, die ich aufbringen kann.
Das war die schönste Nacht meines Lebens.

Tobias

Als ich am nächsten morgen aufwache muss ich sofort Grinsen. Die Nacht war so wunderschön. Und jetzt liege ich hier mit meiner ebenso wunderschönen Tris im Arm. Warum kann die Zeit nicht einfach stehen bleiben? Warum kann ich nicht einfach den ganzen Tag mit Tris im Bett liegen? Warum können wir keine ganz normale Beziehung führen?
Ich weiß die Antwort: wir haben Verantwortung. Verantwortung den anderen gegenüber, Verantwortung der Stadt gegenüber und Verantwortung uns selbst gegenüber. Irgendjemand muss ja etwas unternehmen und leider hat das Schicksal uns dazu ausgesucht. Ich habe Angst um Tris, obwohl... es ist schon eher Panik. Wir können einfach nicht wissen, was David mit uns vorhat. Aber wir wissen, dass es schrecklich sein wird.
Ich sehe Tris an und merke, dass sie wach ist. Sie schaut mich auch an und lächelt:
"Guten morgen"
"Morgen"
"Woran hast du gerade gedacht?"
Es bringt nichts zu Lügen:
"An uns und unsere beschissene Zukunft."
Einen Moment sieht sie traurig aus. Doch dann fängt sie an zu lächeln und sieht mich aufmunternd an:
"Wenn das alles hier vorbei ist, dann wird unsere Zukunft schön. Da bin ich mir ganz sicher."
"Ich hoffe es."
Dann gebe ich ihr einen kurzen Kuss und sage:
"Wir sollten duschen gehen. Es gibt gleich Frühstück und wir sollten nicht zu spät kommen."
"Ok.", sagt sie nicht gerade begeistert.
Sie würde auch lieber einfach liegen bleiben, das merkt man. Aber es geht nicht. Also stehe ich auf und sehe mich um. Unsere Klamotten liegen im ganzen Raum verteilt, wie haben wir das hinbekommen? Als ich sie gefunden habe ziehe ich meine Boxershorts an und werfe Tris mein T-Shirt zu, ihr Top kann ich einfach nicht finden. Aber um ins Badezimmer zu gehen reicht es. Als ich mich umdrehe und Tris ansehe muss ich schlucken:
"Du siehst echt heiß aus. Du kannst gerne öfter meine Klamotten anziehen."
Sie lacht, kommt auf mich zu, gibt mir einen kurzen Kuss und zieht mich dann mit. Als sie die Tür öffnen will, fällt ihr ein, dass sie ja abgeschlossen ist.

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