Je näher wir der Stadt kommen, desto mehr Rauch liegt in der Luft und es wird dank der brennenden Gebäude immer heller und heißer.
Kurz drehe ich mich um und frage:" Alles okay, Nastya?"
Etwas benommen nickt sie und zeigt mir einen Daumen nach oben.
Ich ziehe die Augenbrauen besorgt zusammen, wende mich jedoch wieder Leroy zu, der mir bedeutet die Basis anzufunken was ich auch tue.
Das knisternde Geräusch des Verbindungsaufbaus ertönt leise in meinen Ohren als ich das Headset einschalte.
„Puma hier Hawk, Kommen.", sage ich ins Headset und warte auf eine Antwort der Basis.
„Hier Puma, Kommen.", antwortet jemand aus der Basis.
„Hier Hawk, verletzte Zivilistin aus Gebäude im Wald gerettet! Erbitte Anweisungen. Kommen."
„Hier Puma, Ich wiederhole. Verletzte Zivilistin aus Gebäude im Wald gerettet? Kommen."
„Hier Hawk, verletzte Zivilistin aus Gebäude im Wald gerettet. Erbitte Anweisungen! Kommen."
„Hier Puma, Anweisungen; Zivilistin in die Basis bringen, versorgen lassen. Dann Einsatz fortfahren! Kommen."
„Hier Hawk. Verstanden. Zivilistin in die Basis bringen, versorgen lassen, Einsatz fortfahren. Ende.", antworte ich und beende das Gespräch.
Wenige Momente nachdem ich den anderen die Anweisungen aus der Basis mitgeteilt hatte, fliegen wir durch eine Rauchsäule und die Stadt kommt zum Vorschein.
Ich habe ja schon vieles erlebt und gesehen, aber so schlimm war es noch nie.
Es ist grauenvoll.
Viele Häuser sind eingestürzt oder brennen, genauso wie Autos, Busse und Motorräder.
Als ich an der Seite des Helis hinabsehe, erblicke ich Menschenmassen, die verzweifelt versuchen sich in Sicherheit zu bringen.
Holy Shit.
Der Rauch, den die ganzen Feuer verursachen, erschwert die Sicht doch durch das laute dröhnen der Rotorblätter kann man die verzweifelten schreie der Menschen hören, die panisch versuchen sich zu retten.
Manche flüchten auf die Dächer von Hochhäusern und verbarrikadieren die Türen, andere wiederum versuchen die Stadt zu verlassen.
Die Stadt zu verlassen stellt sich als schwierig heraus, da es auf den Straßen von diesen Viechern nur so wimmelt.
Niemand weiß woher die Monster gekommen sind oder was die genau sind.
Einige Bodentruppen, versuchen die Überlebenden in Sicherheit zu bringen und ich bin mir sicher, dass einige bereits Fahnenflucht begangen haben.
Viele Wichtige Einrichtungen, wie die Polizei-Station und das Krankenhaus kann man schon vergessen.
Das waren die ersten Orte an denen das Chaos ausgebrochen ist.
Da klopft mir Leroy auf die Schulter und ich fahre etwas erschrocken zu ihm herum.
Natürlich lasse ich mir nichts anmerken und sehe an.
Er deutet auf ein Hochahaus, das auf der rechten Seite des Hubschraubers liegt.
Der Personen haben sich auf das Dach retten können und winken nun panisch zu uns nach oben.
Ohne groß nachzudenken bedeute ich ihm auf das Gebäude zuzusteuern und nehme das Headset ab als ich in den hinteren Teil des Helis, zu meiner Schwester, Jonathan und Miss Moreau.
Nach einem kurzen Blick auf ihren bewusstlosen Körper wende ich mich den anderen zu.
Nastya hat ihren Helm abgenommen und den Kopf gegen die Trennwand gelehnt.
Ihre Stirn ist schweißnass und sie zittert etwas.
Etwas besorgt frage ich Jonathan: „Was ist mit ihr?"
Jonathan zuckt nur mit den Schultern und deutet auf ihre Schulter.
Eines dieser Viecher hat es geschafft ein stück ihrer Jacke abzureißen und sie irgendwie zu verletzen, denn Jonathan hat einen Verband an ihrer Schulter angebracht.
Ich ziehe die Augenbrauen zusammen und seufze.
"Hör mal, Jonathan. Leroy hat dort drüben eine dreiköpfige Familie auf einem Dach entdeckt. Mutter, Vater und eine kleine Tochter. Wir werden sie mitnehmen und auch in die Basis bringen.", informiere ich ihn während ich meine Waffe an mich nehme.
„Alles klar, Boss.", antwortet er und rutscht zur Rechten Seite des Hubschraubers hinüber um die Tür auf zu schieben.
Während er das tut kniee ich mich vor Nasyta und berühre vorsichtig ihre unverletzte Schulter.
„Alles klar, kleine?", frage ich sie nun besorgt als sie die Augen aufmacht.
Sie nickt knapp und antwortet: „Jaja. Mir geht's gut. Meine Schulter tut nur etwas weh."
Ich nicke und sehe den Verband noch mal besorgt an.
Als ich mich neben Jonathan setze und die Füße zur Seite hinausbaumeln lasse, betrachte ich das Chaos.
Ich bin gerade ziemlich froh das ich zum Militär gegangen bin, sonst würde ich wahrscheinlich genauso enden wie die Leute dort unten.
Wenige Sekunden später nähren wir uns dem Gebäude so nah damit wir Abspringen können.
Während Jonathan im Cockpit bleibt und Jonathan den Eltern in den Hubschrauber hilft und die kleine rein hebt, halte ich meine Waffe im Anschlag und habe einen blick auf die Metalltür, die nicht mehr lange halten wird.
Gerade als mir Jonathan zuruft das ich zurückkommen soll, reißen die Monster die Tür aus den Angeln, die krachend zu Boden fällt und Trampern mit lauten schreien darüber als sie auf das Dach herausströmen.
Im Rückwärtsgang feure ich eine Salve Kugeln ab und begebe mich zurück zum Hubschrauber, wo mir Jonathan die Hand hinhält und mich hineinzieht.
Als ich zurückbliche sehe ich wie die Monster dem Heli nachspringen und in die Tiefe stürzen.
Eines schafft es sich an einer der Landekufen festzuhalten wird jedoch mit einem schnellen Schuss in den Kopf von Jonathan entfernt und fällt zu den anderen hinab.
Mit einem schnellen Blick auf die kleine Familie die wir gerade gerettet haben, vergewissere ich mich das alles in Ordnung ist und niemand gebissen wurde.
Ich klopfe Jonathan schnell auf die Schulter und geselle mich wieder zu Leroy ins Cockpit.______________________________________________
Ich bitte um Kritik und Feedback.
Lg Emma.
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Maze of Memories | Prove them wrong
HorrorIn einem Hochsicherheitslabor, das von Wahnsinn und Verzweiflung geprägt ist, wird Victoria Moreau von den grausamen Experimenten ihres Vaters, eines besessenen Wissenschaftlers, gefangen gehalten. Die Patienten, darunter auch ihre eigene Mutter, di...