Die Spannung in der Luft war greifbar, als George uns ansah, seine Augen fest auf mich gerichtet. Er trat näher, seine Stimme war eindringlich. "Da du eine potenzielle Bedrohung für ihre Macht darstellst... Du bist mehr als nur ein Mensch, und sie wissen, dass du eine Rolle zu spielen hast, egal wie klein sie auch sein mag."
Ich öffnete den Mund, um zu sprechen, doch dann überkam mich ein Gedanke, der mir wie ein Blitz in den Kopf schoss. „Warte, George. Du... du hast Jane getötet."
Die Worte hingen einen Moment in der Luft, und ich spürte, wie die Spannung zwischen uns zunahm. George's Gesicht verhärtete sich für einen Moment, doch er hielt meinen Blick stand. „Ja, das habe ich. Aber du musst verstehen, dass sie eine ernsthafte Bedrohung für dich war. Sie wird nicht mehr zurückkommen, Fjella."
Ein Kloß bildete sich in meinem Hals. Jane, die kleine, grausame Vampirin, die mir so viele Schmerzen zugefügt hatte, war tot. Doch ihr Tod war kein leichtes Thema. „Das bedeutet, dass die Volturi hierher kommen werden, um für ihren Tod Rache zu nehmen. Sie werden nicht einfach stillhalten, George."
„Genau," erwiderte George, und seine Stimme war fest. „Sie werden nicht nur für Jane kommen, sondern auch, um ihre Autorität zu beweisen. Du bist jetzt eine Zielscheibe."
Die Schwere seiner Worte ließ mir den Atem stocken. Die Vorstellung, dass die Volturi auf dem Weg waren, um mich zu finden, erfüllte mich mit Angst und Schrecken. „Was sollen wir tun?"
Carlisle trat einen Schritt näher und legte beruhigend seine Hand auf meinen Arm. „Wir müssen einen Plan entwickeln. George, was hast du herausgefunden?"
George schüttelte den Kopf. „Ich kann nicht viel mehr sagen, als dass sie in Bewegung sind. Ich habe gehört, dass sie von verschiedenen Orten in der Nähe kommen und es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie hier sind. Wir müssen uns vorbereiten."
Ich war mir des Risikos bewusst, aber ich konnte nicht anders, als George's Entschlossenheit zu bewundern. „Und was ist mit uns? Was ist, wenn sie uns finden?"
George sah mich an, seine Augen durchdringend. „Dann müssen wir gemeinsam kämpfen. Ich kann nicht zulassen, dass du ihnen in die Hände fällst, Fjella. Das wird nicht passieren."
„Aber Jane war eine von ihnen. Was ist, wenn die Volturi uns dafür bestrafen, dass sie tot ist? Ich will nicht, dass jemand für mein Leben leiden muss," protestierte ich.
Carlisle nickte zustimmend. „Wir müssen sicherstellen, dass wir vorbereitet sind, aber wir dürfen nicht zulassen, dass sie Angst in uns schüren. Unsere Familie ist stark, und zusammen werden wir das schaffen."
George nickte, seine Entschlossenheit war deutlich. „Wir müssen uns bewegen und sicherstellen, dass wir uns so schnell wie möglich verstecken. Ich kenne einen Ort, wo wir uns vorübergehend zurückziehen können."
Ich atmete tief durch und spürte, wie der Druck in meinem Brustkorb allmählich nachließ. „In Ordnung. Lass uns tun, was nötig ist. Aber ich kann nicht einfach tatenlos zusehen, während die Volturi uns bedrohen."
„Das werden wir auch nicht," sagte Carlisle, und seine Stimme war beruhigend. „Wir sind eine Familie, und wir werden alles tun, um uns gegenseitig zu beschützen. Egal, was passiert, wir stehen zusammen."
George nickte, und ich spürte eine Mischung aus Angst und Entschlossenheit. Wir waren bereit, uns der Bedrohung zu stellen, die sich näherte, und ich wusste, dass wir gemeinsam kämpfen würden.
„Lass uns gehen," sagte ich, und mit einem letzten Blick auf die Wälder um uns herum, folgte ich George und Carlisle, bereit für alles, was kommen würde.

DU LIEST GERADE
Bis(s) in die Ewigkeit
FanfictionFjella Holm gerät in den Bann des mysteriösen Vampirs Carlisle Cullen und entdeckt eine gefährliche, übernatürliche Welt. Ihre aufkeimende Liebe wird von düsteren Visionen und inneren Konflikten bedroht, während sie sich immer tiefer in das Geheimni...