Kapitel 17

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Erstmal ein ganz GROßES Sorry, dass in den letzten paar Wochen nichts gekommen ist. Lea und ich hatten sehr viel zu tun und wir beide hatten auch nicht so wirklich Ideen, was die Story anbelangt. Als kleine Entschädigung wird dieses Kapitel etwas aufregender als die anderen und ihr erfahrt mehr über Cathi. Was ich euch auch noch mitteilen wollte ist, dass bei Mats und Cathi in nächster Zeit noch nicht viel laufen wird, da er ja noch mit Cathy Fischer verlobt ist. Bei Marco und Lea lasst ihr euch einfach überraschen. Wir sind gerne für Kretik und Verbesserungsvorschläge offen! Ich hoffe euch gefällt dieses Kapitel.

Es gibt ebenfalls eine kleine Veränderung, was Cathi angeht, aber das merkt ihr in diesem Kapitel.

Eure Cathi♡

Cathi's Sicht:

Mitlerweile haben wir die Küche aufgeräumt und ich mache mich gerade in „meinem" Zimmer fertig für das Spiel.

Mats und ich fahren schon früher los, da ich noch alles für die Überraschung für Lea vorbereiten muss.

Mats und ich unterhalten uns die ganze Zeit und haben auch viel Spaß.

Ich weiß leider, dass dieser Mann nie mir gehören wird. Mats ist so gut wie perfekt. Okey ich kenne ihn noch nicht richtig, aber das wird sich ja hoffentlich schnell ändern. Okey, was ist schon perfekt? Keiner ist perfekt. Jeder Mensch hat seine eigene Ansicht von diesem Wort Perfekt. Man kann vielleicht eine Person als Perfekt bezeichnen, wenn man unsterblich verliebt ist oder so. aber sind wir doch mal ehrlich, niemand ist Perfekt! Und wenn man das sagt, ist man entweder komplett verliebt, dass man die Fehler nicht sehen will, oder man ist einfach nur naiv! Natürlich soll man in einer Beziehung oder auch grundsätzlich im Leben die Guten Seiten sehen, aber man sollte auch realistisch bleiben. Es kann zum Beispiel ein Mädchen total hübsch, lieb und nett sein, aber sie kann auch Zickig sein. Und das ist auch gut so. So etwas ist menschlich!

Ich persönlich versuche gar nicht perfekt zu sein, oder es allen recht zu machen. Denn dies funktioniert eh nicht und so etwas würde ich auch nie machen. Entweder man nimmt mich so wie ich bin, oder man hat Pech! Ich werde mich auch nicht verändern oder verstellen. Wieso auch? Man ist gut so wie man ist! Und das soll jetzt nicht eingebildet rüberkommen. Aber man sollte immer nur dann an sich was ändern, wenn man es von sich aus machen möchte und nicht von irgendwelchen Leuten!

Auf einmal merke ich, das Mats mit der Hand vor meinem Gesicht rumfuchtelt. „Cathi, ich rede mit dir!", lacht Mats.

„Sorry, ich war in Gedanken, was ist?", frage ich ihn jetzt auch lachend.

Er antwortet und steigt aus: „Wir sind da!"

Zeitsprung, Abends zuhause bei Mats, die Überraschung kommt im Nächsten Kapitel!

Ich liege jetzt im Bett, ich bin eigentlich müde, kann aber nicht schlafen. Ich stehe auf und gehe in die Küche um mir etwas zu trinken zu holen. Meine Decke habe ich mitgenommen und damit gehe ich auf den kleinen Balkon. Ich setzte mich auf die Bank und starre ins Leere. Ich liebe diese Nachtkälte. Klar es ist Februar, es ist auch Tagsüber kalt, aber Nachts riecht es immer so gut und Frisch.

Ich denke mal wieder nach. Eigentlich habe ich eine sehr starke Persönlichkeit und man kann mir nicht so schnell weh tun oder ich lasse mich auch nicht runtermachen.

Lea hat irgendwann mal gesagt, ich hätte eine sehr harte Schale, aber darunter ist ein weicher Kern. Und ich denke damit hat sie auch Recht.

Ich höre Schritte hinter mir. Als ich mich umdrehe, sehe ich Mats, der zu mir auf dem Balkon kommt, auch er hat seine Decke mitgenommen.

Er setzt sich neben mich und guckt mich liebevoll an: „Was machst du denn hier, mitten in der Nacht?"

„Ich kann Nachts am besten nachdenken und ich konnte nicht mehr schlafen und du?"

„Ich konnte auch nicht mehr schlafen. Erzähl mir mal was über dich Cathi!"

Ich nicke nur und antworte: „Was willst du denn wissen?"

„Alles! Von deiner Familie angefangen bis zur Schule!"

„Glaub mir, das willst du nicht wissen und außerdem würde das länger dauern und wir müssen morgen wieder früher aufstehen.", sage ich ihm.

Mats guckt mich an und fängt an zu grinsen, dass seine Grüppchen rauskommen: „Ich hab Zeit!"

Ich seufze, also wenn er unbedingt will, locker wird er eh nicht lassen.

„Verprech mir, dass du es keinem erzählst okey?"

Er nickt vielsagend.

„Also ich habe mit meinen Eltern in Calw gelebt. Und ich gehe ja auch bis heute noch auf eine Schule dort. Mein Vater ist vor 4 Jahren gestorben. Er hatte Krebs... Aber er hat meiner Mum, meiner kleinen Schwester und mir nichts gesagt. Wir haben es erst eine Woche bevor er gestorben ist, im Krankenhaus von seinem Arzt erfahren. Er sagte immer, er wollte uns nicht zur Last fallen... Was natürlich der totale Schwachsinn ist! Seit dem Tod meines Vaters, war meine Mutter nie wieder dieselbe. Sie hat angefangen zu rauchen und Drogen zu nehmen. Ich hab den ganzen Haushalt geschmissen, habe mir einen Job gesucht, was als 12 Jährige logischer weise nicht gerade einfach war, jedoch habe ich es geschafft. Und ich ziehe seit dem meine 4 Jahre jüngere Schwester auf. Ich habe alles gemacht was man eigentlich als Mutter tun musste, selbst zu den Elternabende bin ich gegangen. Meine Mum hat zwar weiter gearbeitet, aber nur um ihre Drogen finanzieren zu können. Irgendwann hat sie einen neuen Lover angeschleppt, der auch gleich nach einer Woche bei uns eingezogen ist. Ab da wurde es noch schlimmer... Um es kurz zu halten, ich hatte ständig blaue Flecken und ich hatte glück das er mich nicht vergewaltigt hat. Vor ca. 2 Jahren wollte er dann auch auf meine kleine Schwester los gehen. Ich hatte sie schon vorher immer beschützt und so eben auch an dem einen Tag. Als ich dazwischen bin, ist meine Schwester Gott sei Dank abgehauen und da hat er mich so zusammen geschlagen, das ich sogar für eine kleine Zeit bewusstlos war. Als ich wieder wach wurde, war keiner mehr da. Ich habe meine Schwester angerufen, wir haben unsere Sachen gepackt und zwar alles, was wir gebraucht haben. Ich habe meiner Mutter noch ein bisschen Geld geholt, ihr einen Brief geschrieben und dann sind meine Schwester und ich abgehauen. Und uns dann eine Wohnung gemietet, was auch wieder nicht leicht war, aber ich habe gute Freunde, die mir geholfen haben. Ich habe meine Führerschein gemacht. Irgendwie hat ein Vater eines Freundes von mir es geschafft, das ich auch Auto fahren durfte und das alleinige Sorgerecht für meine Schwerster bekommen habe. Und joa. Seit dem Tod meines Vaters verarbeite ich alles in Songs und ich bin erfolgreiche Songschreiberin. Aber logischer Weise nicht berühmt, das mache ich vielleicht erst, wenn Marie, meine Schwester auf eigenen Beinen steht. Ich habe unteranderem I see fire von Ed Sheeran geschrieben. Und ja. Vor ca. 1 Jahr hat meine Mum sich das Leben genommen.. und hat meiner Schwester und mir einen Abschiedsbrief geschrieben. Aber darüber kann und will ich nicht sprechen! Meine Großeltern sind auch schon tot und ja. Marie und ich haben nur noch uns, aber sehr gute Freunde, wie zum Beispiel Lea, die mich immer unterstützt hat und immer für mich da war. Und meine Schwester habe ich über das Wochenende zu einer Freundin gebracht!", es tut gut das jemanden zu erzählen. Mats und Lea sind jetzt die einzigen, die die ganze Geschichte kennen. Ich fange fast an zu heulen. Aber ich muss nach vorne schauen und nicht zurück...

Mats schaut mich fassungslos an und auch bei ihm sehe ich Tränen in den Augen. Er nimmt mich fest in den Arm: „Ach du scheiße Cathi, ich weiß gar nicht was ich sagen soll! Ich bewundere dich wie du das gemacht hast und auch heute noch machst. Ich hätte sowas nicht gekonnt... Ich muss das erstmal verarbeiten. Gehen wir am besten ins Bett. Wir sollten schlafen!"

„Danke und ja du hast Recht!", mit diesen Worten gehe ich in mein Zimmer und schlafe auch schnell ein.

1 Tag,2 Männer und unser neues Leben-eine Marco Reus und Mats Hummels FanfictionWo Geschichten leben. Entdecke jetzt