Abschied

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Pov: Yoongi

 Nachdem wir im Krankenhaus angekommen waren, gingen die Ärzte sofort auf Jimin zu und begannen, sich um ihn zu kümmern. In diesem Moment fühlte ich mich, als hätte die Welt um mich herum stillgestanden. Ich musste im Wartebereich ausharren, während die medizinischen Fachkräfte ihre Arbeit taten. Die Anspannung und Sorge quälten mich, und ich war am Ende meiner Kräfte, sowohl emotional als auch körperlich. In dieser angespannten Situation entschied ich mich, die anderen Jungs anzurufen, um sie über die Entwicklung zu informieren. Es dauerte nicht lange, bis sie ebenfalls im Krankenhaus eintrafen. Als Hoseok hereinkam, merkte ich sofort, wie besorgt er war. Er kam direkt auf mich zu und fragte mit einem besorgten Blick: „Yoongi, was ist passiert? Wie geht es Jimin?“ Die Sorge in seiner Stimme spiegelte meine eigenen Ängste wider. Wir waren alle in einem emotionalen Ausnahmezustand, und der Gedanke an Jimin ließ uns nicht los.Ich schaute den Jungen in die Augen, und in diesem Moment überkamen mich die Tränen. Als ich gerade anfangen wollte, etwas zu sagen, trat der Arzt aus dem Behandlungsraum. Sein Blick war schwer zu deuten und wirkte kühl und distanziert. „Dr. Hawang, wie geht es Jimin? Bitte sagen Sie mir, dass es ihm gut geht!“, rief ich ihm entgegen, meine Stimme zitterte vor Angst. Ich sah ihn an und konnte spüren, dass er nach den passenden Worten suchte, um mir eine beruhigende Antwort zu geben. Doch schließlich brach er das Schweigen mit einem bedauernden Gesichtsausdruck. „Es tut mir leid, Herr Min. Wir haben alles versucht, aber Herr Park hat zu viel Blut verloren, da er vermutlich längere Zeit im Wasser lag.“ In diesem Moment verstand ich das Ausmaß der Tragödie, und die Gewissheit, dass es Jimin schlecht ging, ließ mein Herz schwer werden.Ich hatte ein ganz klares Gefühl dafür, was der Arzt mir mitteilen wollte, doch in diesem Moment war mein Kopf völlig wirr und unkonzentriert. Es fiel mir schwer, die Gedanken zu ordnen oder meine eigenen Emotionen zu verarbeiten. Die Unsicherheit, die mich umgeben hat, schien auch die anderen Jungs zu beeinflussen; ich konnte in ihren Blicken erkennen, dass sie meine innere Verwirrung wahrnahmen. Aus diesem Grund übernahm Namjoon das Wort und begann zu sprechen. Es war, als ob er spürte, dass ich in diesem Moment Unterstützung benötigte, und er trat in die Breche, um die Fragen und Gedanken zu formulieren, die mir durch den Kopf schwirrten.

 

Pov: Namjoon

Ich bemerkte, dass Yoongi große Schwierigkeiten hatte, die richtigen Worte zu finden, also entschied ich mich, das Gespräch zu übernehmen. „Dr. Hawang, bitte sagen Sie uns die Wahrheit: Wie geht es Jimin?“ Ich richtete meinen Blick auf den Arzt und hoffte inständig auf positive Neuigkeiten, obwohl ich tief in meinem Inneren bereits ahnte, dass die Nachrichten nicht gut sein würden. Mein Herz war schwer von Ungewissheit, und die Anspannung in der Luft war beinahe greifbar. Ich konnte die Besorgnis und Angst um Jimin nicht ignorieren, und ich wünschte mir sehnlichst, dass der Arzt uns einen Lichtblick geben würde, um unsere Sorgen ein wenig zu lindern. „Es tut mir leid, aber Herr Park ist an den Folgen des Blutverlustes verstorben.“ Der Arzt hatte die Worte ausgesprochen, und ich spürte, wie mein Herz für einen Moment stillstand. In der Gruppe um mich herum herrschte eine bedrückende Stille, während mein Blick auf die anderen fiel. Ich sah, wie Yoongi plötzlich in sich zusammenbrach. In diesem Augenblick wurde uns allen die bittere Wahrheit bewusst – wir hatten nun Gewissheit, dass Jimin, unser geliebter Sonnenschein, nicht mehr unter uns war. Die Vorstellung, ohne ihn weiterleben zu müssen, zerreißt mich innerlich. Langsam näherte ich mich Yoongi, kniete mich auf den kalten Boden vor ihn und nahm ihn in meine Arme. Ich wollte ihn trösten, ihm zeigen, dass er in diesem Schmerz nicht allein war. Seine Schultern zitterten, während er leise weinte und all die Emotionen, die wir alle fühlten, in einen explosiven Ausdruck verwandelte. Die anderen in unserer Gruppe trösteten sich gegenseitig, jeder versuchte, einen Funken Trost zu finden in dieser Ausweglosigkeit. Doch niemand von uns konnte wirklich glauben, dass wir diesen Verlust akzeptieren mussten. Wir hatten so viel gemeinsam durchgestanden und nun stand uns dieser schmerzhafte Abschied bevor. Die Realität war einfach zu schwer zu ertragen.

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Sehnsucht! (Yoonmin)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt