Mona drückte Megan fest gegen die kalte, rau verputzte Wand. Ihre Finger umklammerten Megans Kragen so fest, dass die Haut darunter sich rot verfärbte. Megan keuchte, während sie versuchte, die Fassung zu bewahren, doch die Panik flackerte in ihren Augen.
„Schlägst du immer Frauen?", fragte Mona mit einer Ruhe in der Stimme, die kälter war als die Luft um sie herum. Es war die Art von Ruhe, die Gefahr ankündigte, wie die Stille vor einem Sturm. Ihre Lippen verzogen sich kaum, doch ihre Augen brannten vor Wut. Megans Blick flackerte zur Tür, als würde sie nach einem Ausweg suchen, doch Monas Griff ließ keine Flucht zu.
„Ich weiß, wo du wohnst", fuhr Mona leise, fast bedrohlich fort, während ihr Atem die kurze Distanz zwischen ihren Gesichtern überbrückte. „Wenn du Ella noch einmal zu nahe kommst, mach ich dich fertig." Die Worte zischten wie ein scharfes Messer durch die Luft und ich konnte das Adrenalin spüren, das durch meine Adern rauschte.
Megan blinzelte, ihre Hände zitterten leicht. Es war, als hätte Monas Drohung die Zeit angehalten. Die Spannung im Raum war greifbar und ich war mir sicher, dass die Situation jeden Moment eskalieren würde.
„Mona, komm. Ich bin fertig", sagte ich schließlich, meine Stimme zitterte leicht, obwohl ich versuchte, ruhig zu bleiben.
Ich umklammerte meine Reisetasche fest, so das sich meine Knöchel schon weiß färbten.
Monas Kopf drehte sich abrupt zu mir und für einen Moment glaubte ich, dass sie mich ignorieren würde. Doch dann ließ sie Megan plötzlich los, als hätte sie das Interesse an ihr verloren und drehte sich um. Megan sackte fast zusammen, während Mona ohne ein weiteres Wort an mir vorbeiging und Magans Wohnung verließ.Ich spürte einen kurzen Moment der Erleichterung, als wir aus der Tür traten, doch mein Herz schlug immer noch rasend schnell.
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Die Professorin- Grenze Der Macht
Short StoryDies ist die Fortsetzung von dem ersten Teil ,,Die Professorin - Das Machtspiel", es empfiehlt sich also diesen Teil zuerst zu lesen. Ich wagte es nicht, die Augen zu öffnen, aus Angst, den Moment zu zerstören. Ihre Berührungen waren vertraut, aber...