Zwei Tage später war die Villa der Cullens voller Leben und Aufregung. Das Echo von fröhlichem Gelächter und das Klirren von Geschirr durchdrangen die Luft, während die Gäste eintrafen. Ich hatte die Gelegenheit, die Vampire kennenzulernen, die bereit waren, uns in unserem bevorstehenden Kampf gegen die Volturi zu unterstützen.
Als ich die große Halle betrat, war ich von der Vielfalt und den unterschiedlichen Persönlichkeiten fasziniert, die sich vor mir versammelten. Alice stand am Eingang, bereit, jeden mit einem strahlenden Lächeln zu empfangen. Sie führte mich durch die Menge und stellte mir die Anwesenden vor.
„Das hier ist Tanya", sagte sie und deutete auf eine blonde Vampirin mit leuchtenden blauen Augen. „Sie ist die Anführerin der Denali-Familie."
„Schön, dich kennenzulernen, Fjella", sagte Tanya mit einer warmen, einladenden Stimme. „Wir haben viel von dir gehört. Es ist großartig, dass du Teil unserer Gruppe bist."
„Danke", erwiderte ich schüchtern, aber mit einem Lächeln. „Ich freue mich, euch alle kennenzulernen."
„Und das ist meine Schwester, Kate", fügte Tanya hinzu. Kate hatte lange, lockige Haare und einen frechen, lebensfrohen Ausdruck. Sie grinste mich an und kam einen Schritt näher.
„Du bist eine Neuvampirin, richtig? Das wird interessant", sagte sie. „Ich kann es kaum erwarten, deine Fähigkeiten zu sehen."
„Ich hoffe, ich kann euch nicht enttäuschen", antwortete ich, während mein Herz schneller schlug.
„Das wirst du nicht", sagte Alice und drückte meine Schulter aufmunternd. „Und hier ist Garrett, Kates Partner." Garrett war groß, mit dunklem Haar und einem charmanten Lächeln. Er hatte eine ruhige Aura und wirkte, als wüsste er, wie man in schwierigen Zeiten gelassen bleibt.
„Willkommen in der Familie", sagte er mit einem Grinsen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Tanya und Kate sind die besten Kämpferinnen, die ich kenne."
„Es ist toll, dass ihr alle hier seid", sagte ich. „Ich fühle mich geehrt, euch kennenzulernen."
Die nächste Vampirin, die Alice mir vorstellte, war Irina. Sie war ebenfalls Teil der Denali-Familie, hatte jedoch eine ernste Ausstrahlung. „Ich hoffe, dass wir die Volturi gemeinsam besiegen können", sagte sie. „Die Welt kann nicht unter ihrer Tyrannei leiden."
Als nächstes traf ich auf Benjamin, einen Vampir mit einer starken Präsenz. Er hatte ein sanftes Lächeln und strahlte eine ruhige Kraft aus. „Fjella", sagte er mit einer tiefen, melodischen Stimme. „Ich habe viel über dich gehört. Deine Fähigkeiten werden uns sehr nützlich sein."
„Danke, das hoffe ich auch", erwiderte ich. „Ich bin gespannt, was ich alles lernen kann."
Benjamin erklärte mir, dass er die Fähigkeit hatte, das Element Wasser zu kontrollieren, was mich tief beeindruckte. „Das ist unglaublich!", rief ich aus. „Wie funktioniert das genau?"
Er lächelte, seine Augen funkelten vor Begeisterung. „Es ist eine Verbindung zur Natur. Mit ein wenig Übung kann ich das Wasser um uns herum manipulieren und sogar die Wetterbedingungen beeinflussen. Wenn du willst, kann ich dir einige Techniken zeigen."
„Das würde ich wirklich gerne", antwortete ich, voller Vorfreude auf die neuen Möglichkeiten.
In der Zwischenzeit umschwirrten die anderen Vampire die Halle, und die Atmosphäre war von Vorfreude und Nervosität geprägt. Alice stellte die anderen vor, und ich bemerkte, dass jeder von ihnen einzigartige Fähigkeiten und Geschichten hatte, die sie mitbrachten.
Schließlich trat ich an Jasper heran, der ruhig in einer Ecke stand und die Gespräche beobachtete. „Wie fühlst du dich, Fjella?", fragte er, als er mich bemerkte.
„Es ist überwältigend", gestand ich. „So viele neue Gesichter und Fähigkeiten. Ich hoffe, ich kann mich in dieser Gruppe beweisen."
„Du wirst das", sagte er und legte eine Hand auf meinen Arm. „Denke daran, dass wir alle hier sind, um uns gegenseitig zu unterstützen. Es ist nicht nur dein Kampf; wir kämpfen zusammen."
Sein beruhigendes Lächeln half, die Nervosität in mir zu lindern. Ich wusste, dass ich nicht allein war und dass ich auf die Unterstützung meiner Familie und Freunde zählen konnte. Gemeinsam würden wir die Bedrohung durch die Volturi abwehren und uns für das einsetzen, was wir für richtig hielten.
Als die Versammlung fortschritt, spürte ich eine aufkeimende Kameradschaft unter den Anwesenden. Wir alle waren hier, um einander zu unterstützen, und ich war fest entschlossen, meinen Platz in dieser neuen Welt zu finden.

DU LIEST GERADE
Bis(s) in die Ewigkeit
FanfictionFjella Holm gerät in den Bann des mysteriösen Vampirs Carlisle Cullen und entdeckt eine gefährliche, übernatürliche Welt. Ihre aufkeimende Liebe wird von düsteren Visionen und inneren Konflikten bedroht, während sie sich immer tiefer in das Geheimni...