Umzug mit Folgen 5

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"Ähmm ähh, ich wusste nicht..äh,ich dachte, öhmm ja..." stotterte ich rum. Warum sah er mich jetzt an als sei ich verrückt.  Naja ich hab einfach so in seine Haare gepackt und das für mehrere Sekunden. Peinlich. Da fiel mir ein, dass ich ihn fragen wollte was ich hier machte, wie ich hier überhaupt hingekommen war. Er hatte sich von mir abgewandt,  deswegen pickste ich ihn leicht in den Oberarm. "Was willst du?" Er verdrehte die Augen. "Ähhh, wie bin ich hier hingekommen?  Achja und...wo bin ich überhaupt???" Fragte ich irritiert. Was war denn mit dem los? Hatte der irgendwie Stimmungsschwankungen?! "Du sitzt in einem Bus. Deine Mutter sitzt 3 Reihen hinter uns,genau wie dein Bruder. Noch fragen?" Sollte ich mich trauen,ja. Nach kurzem zögern fragte ich leise "Ja ähmm eine frage hätte ich noch, wie bin ich denn hier hingekommen?  Ich kann mich nicht erinnern hier hingegangen zu sein..." anscheinend wusste er darauf keine Antwort und drehte sich ohne ein weiteres Wort weg. Was hatte ich dem denn angetan?! Aber im Ernst,wie war ich hier gekommen?  Meine Mum hatte mich bestimmt nicht getragen, mein Bruder auch nicht. Bei dem Gedanken ein Fremder hätte mich angepackt schauderte es mich. Aber das war nicht das einzige. Irgendwie kam es mir plötzlich sehr kalt mit der Klimeanlage vor. Schon fing ich an zu zittern. " Brauchst du eine Jacke?" fragte mich mein Sitznachbar jetzt wieder ganz normal.  Der Typ war schon komisch... "Ja das wäre nett" biberte ich. Kurz stieg er auf,zog seine eigene Jacke aus, legte sie mir auf die Schultern. Dankend nickte ich ihm zu. Da ich eh nichts besseres zu tun hatte, beobachtete ich ihn so unauffällig wie ich konnte. Nach 20 Minuten begann er jetzt zu zittern. Es war aber auch kalt, sollte ich ihm seine Jacke zurück geben? Naja, ich hatte keine Lust wieder zu frieren. Das klingt jetzt echt arrogant, aber ich bin mir sicher ihr hättet nicht anders gehandelt. Während ich so meinen Gedanken nachging,spürte ich erst nach längerer Zeit,wie sich kalte Hände um meinen Bauch schlossen und unter die Jacke tauchten. Vielleicht träumte ich ja doch. Das einzige bei dem ich mir sicher war,war dass ich nicht wollte dass er die Hände jemals wieder wegzog. Ein wohliges Kribbeln ging durch meine Haut. Nun zerrte er mich sanft an seine Brust, legte sein Kinn auf meinen Kopf und seufte zufrieden auf.

Liebe aus anderen WeltenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt