Die nächste Woche lag ich nur im Krankenflügel. Madam Pomfrey und die anderen Schwestern kümmerten sich um meinen Arm. Immer noch war deutlich eine zehn Zentimeter lange Wunde zu sehen, die meiner Meinung nach eine Narbe wurde. Fred und George kamen mich am Samstag besuchen und erzählten mir, dass das pink bei Malfoy, Crabbe und Goyle nachließ. Severus kam auch einmal. Ich glaube es war an einem Sonntag, als er kam. Ich stellte mich schlafend, da ich keine Diskussion mit ihm führen wollte. Wie sehr wünschte ich mir doch nur, dass Lily hier wäre. Sie hätte meine Hand gehalten und dafür gesorgt, dass keiner hier rein käme. Ginny und Hermine kümmerten sich sorgfältig um mich und wechselten jeden Tag die Rosen, die in einer Vase an meinem Bett standen. Blaise Zabini erschien auch zweimal und sah jedes mal unauffällig zu mir. Angeblich wollte er Kopfschmerztabletten haben.
"Daphne Greengrass kam dich auch für fünf Minuten besuchen.", Ginny saß an meinem Bett und erzählte mir all das, was ich nicht mitbekommen hatte. "Du hast jedoch geschlafen. Sie hat gemurmelt, dass Malfoy ein Arsch ist und sie ihm gesagt hatte, dass er dir nichts tun sollte."
"Hat er aber."sagte ich und versuchte ein lächeln aufzusetzen.
" Und jetzt hab ich eine schlechte Nachricht für dich..."
" Was denn?"fragte ich und bereitete mich auf alles vor.
" McGonagall möchte, dass du Zabini jeden Donnerstag Nachhilfe in Verwandlung gibst."
" Seh ich so aus, wie eine Nachhilfelehrerin?", schrie ich wütend. " Greengrass ist noch okay, aber Zabini? Er hat mich gefragt, ob ich noch..."
"Du noch Jungfrau bist. Ich weiß, Bella. Aber dafür musst du nicht mehr bei McGonagall Nachsitzen."
" Gut! Okay ich gebe ihm Nachhilfe. Alles ist besser als bei Gonagall nach zu sitzen."
" Gut, dann musst du morgen um sechs mit Zabini rum hängen. Viel Spaß dabei."
" Ich geh in die Bibliothek mit ihm. Dort kann er mich nichts peinliches fragen."
" Hermine und ich werden ganz rein zufällig zur selben Uhrzeit Hausaufgaben machen."sie zwinkerte mir zu.
" Ihr seid die besten Freundinnen, die ich zur Zeit haben kann."
" Madam Pomfrey hat gesagt, du darfst gehen. "
" Wie spät ist es?"
" Das Abendessen ist gerade vorbei. Greengrass hat mir gesagt, dass du heute nicht zur Nachhilfe kommen musst. Du sollst dich lieber auszuruhen."
Zu schnell war der Mittwoch vorbei." Wunderbar. Unser Tag fängt mit zwei Stunden Zaubertränke an."schlecht gelaunt auf die erste beiden Stunden saß ich am Gryffindor - Tisch und schmierte mein Brötchen. Quälend lang zogen sich die beiden Stunden hin. Severus versuchte mich so gut wie möglich zu ignorieren und auch ich ignorierte ihn. Wieso konnte er mich nicht einfach verstehen? Warum verstand mein angeblicher Freund nicht, dass ich keinen vernünftigen Aufsatz über Gegenmittel- und Gifte schreiben kann? Wahrsagen hatte ich frei, da Professor Trelawney angeblich krank war. Jedoch glaubte ich Umbridge nicht. Trelawney war nicht krank, sondern zu deprimiert um zu unterrichten.
Es war bereits sechs Uhr und ich wartete in der Bibliothek auf meinen Nachhilfeschüler.
" Hey, Gaunt."
" Zabini."
" Wie geht es deinem Arm?"
" Besser."erwiederte ich.
" Daphne und ich haben Draco echt ein schlechtes Gewissen eingeredet."
" Ich denke, es hat nicht geklappt. Der Typ kann kein schlechtes Gewissen haben."
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Dark secret #WattyOscars2017
FanfictionDurch Zufall braut Isabella einen Zaubertrank, der sie für immer sechzehn Jahre alt bleiben lässt. Zumindest so lange, bis ein Gegenmittel gefunden wird. Nach einiger Zeit kommt sie wieder zurück nach Hogwarts und freundet sich schnell mit den Rum...