Erschrocken drehte ich mich um. Ihr werdet nicht glauben wer da stand! Wahrscheinlich schon, natürlich der "nette Typ" vom Schiff. Ich vergaß alle Vorsätze beim Blick in seine Augen, nur weil er nicht immer nett war, hieß das ja nicht, dass man sich mit ihm nicht anfreunden kann oder mehr....STOP!Das ging zu weit. Wobei wenn ich diese Arme sah, würde ich schon gerne in ihnen liegen... Schnell schüttelte ich meinen Kopf um den Gedanken abzuschütteln. Ich hatte ihn gerade auf jeden Fall zu lange angestarrt. Vielleicht sollte ich es einfach mit einem "hi" versuchen. Oder was hatte er gleich gesagt? Mist, verlegen starrte ich auf den Boden. Lange Zeit blieb es ruhig. Er sagte nichts, er sagte nichts. Wie von selbst, ohne es zu merken begann ich wieder zu schaukeln. "Mhmm...was machst du heute noch? " Ein kleines Lächeln legte sich auf meine Lippen. Vielleicht wollte er ja etwas mit mir Unternehmen. "Ich muss nachher
noch einiges besorgen, ich habe mein Koffer verliren..." Als er in ei lautes Lachen fiel, fiel ich fast von der Schaukel. Was war denn in den gefahren? Was war daran so witzig? Ganz ruhig, beruhigte ich mich selber, ich kannte genug Jungen von früher, die wegen jedem Scheiß lachten. Ich gehe mal aus, das ist wegen den Hormonen oder so... Ich beschloss ihn einfach zu fragen was er daran so witzig fand, also hob ich meinen Blick, zog erstmal fragend eine Augenbraue hoch. Er hatte auf gehört zu lachen, nur ein breites Grinsen ( ja wirklich vom einem Ohr bis zum anderen! ) war noch zu sehen. Gerade öffnete ich schon den Mund, als er mir bedeutete zu Schweigen. Wer dachte er denn, wäre er?! Auch er hob seine Lippen auseinander, stoppte kurz um eine erneuten Lachanfall zu verhindern. Gefasst fing er dann an. " Du musst dir auf jeden Fall so heiße Sachen wie bisher kaufen! Besonders die Unterwäsche, uhhh schon heiß..." Ich war verwirrt, komplett. Woher wollte er denn wissen, was ich für Unterwäsche trug? Ein paar Sekunden dachte ich darüber nach bis mir ein unguter Gedanje kam. "Aber, aber du hast jetzt nicht wirklich meinen Koffer oder?ODER?" Einerseits war das ja nicht schlecht, aber andererseits, warum musste genau er ihn haben. Ich brauchte ihn nur anzugucken, um zu erkennen, dass ich richtig lag. "Keine Sorge, deine shoppingtour muss nicht ausfallen. Die Sachen bleiben eh erstmal bei mir." Mit seinem Fuß kickte er einen einzelnen Kieselstein weg. Toll. Wollte er sich den Koffer jetzt als Trophäe aufstellen? Erst da fiel mir ein, dass auch ei Foto von IHM darin war. Hoffentlich sah er es nicht oder hatte wenigstens den Anstand nicht danach zu fragen. Falsch gedacht. "Wer ist dieser dunkelhaarige Typ auf dem Foto? Dein Freund? Denkst du er lässt mich auch mal ran?" Anzüglich zwinkerte er mir zu. Jetzt reichte es mir. Er hatte mich auf ihn angesprochen und mit mir geredet als wäre ich eine Schlampe. Ich versuchte meine Tränen zurück zu halten. Wenn ich einmal anfing, gab es kein Ende mehr. Deswegen weinte ich so selten. Schwungvoll sprang ich von der Schaukel, auf Lichtlinie zu dem idiotischen Jason. Gerade wollte ich meine Hand ausstrecken um ihm eine zu scheuern, da merkte ich, dassmein Fuß wegknickte, für wenige Sekunden schien es mir, aks würde ich in der Luft verharren. Die Tränen wurden vor Schreck zurück in meine Augen gedrückt. Wenigstens ein Problem weniger.Dann spürte ich warme, kraftvolle Arme um meine Taille. Mein Top war leicht hochgeruscht. An dieser Stelle trafen seine eleganten Finger aufmeine Haut. Mich durchzog ein Schauer. Kurz danach, spannte er seinen Körper an, drückte mich leicht von sich weg,trotzdem hielt er mich wie eine Feder weiterhin in der Luft. "Tut mir leid" raunte er mir mit leiser Stimme ins Ohr und ließ mich fallen. Er LIEß MICH EINFACH SO FALLEN! Auf die Kieselsteine, aus einem Meter Höhe. Mein Kopf traf zu erst auf den harten Boden. Benommen schaute ich mir nach und nach auch die anderen Wunden an. Mein rechtes Handgekenk war aufgeschürft,von meiner Waade bis zum Oberschenkel zog sich ein tiefer Schnitt. Bei dem Versuch auf zu stehen,fiel ich nur erneut hin. Bei den darauf folgenden Schmerzen musste ich aufstöhnen. Leise Fußschritte klangen in der Ferne. Als ich meinen Kopf drehte sah ich wie die ersten Schüler in den Hof tratten. So schnell wie möglich rappelte ich mich doch auf, musste mich aber trotzdem dazu zwingen nicht aufzuschreien. Sorgfältig klopfte ich meine Klamotten ab. Diese Schwein! Wenn et mich nur fallen gelassen hat, weil andere uns sehen könnten, rrrrhhh. Ich schnappte mir meine Tasche die neben der Schaukel lag und humpelte ins Gebäude. Das Sekretariat war zum Glück leicht zu finden. Eine junge Frau (weilahrscheinlich Praktikantin) gab mir meinen Stundenplan. Darauf stand in welche Klasse ich ging (9b),welche Lehrer ich hatte und in welchen Räumen der Unterricht statt fand. Dazu gab sie mir eine Klassenliste. Beim überfliegen der Liste stellte ich erleichtert fest, dass der Name "Jason" nicht vergeben war. Mit deutlich besserer Stimmung machte ich mich auf ihn Richtung Unterricht. Vor einer hellbraunen Tür blieb ich stehen. Höflich klopfte ich 2-mal bis ich den Türknauf langsam drehte.Ich guckte ihn neugierige Gesichter, manche tuschelten, anderen stand der Mund offen.
Nervös schluckte ich bevor ich mich auf dem weg zum Pult machte. Der Lehrer schien gerade etwas in das Kassenbuch einzutragen. "Mhmh, ähm ich bin hier neu..." räusperte er mii. Wie vom Blitz getroffen schreckte er hoch. Warme ,haselnussfarbende Augen sahen mich an. "Natürlich, du bist die Neue, dein Name war nochmal? " Grübchen zeigten sich als er mir warm zu lächelte. "Nancy, ich heiße Nancy." bringe ich hervor. Gerade fängt er an der Klasse mich vorzustellen (entweder hatte er meine Verletzungen nicht gesehen oder nicht beachtet). Plötzlich fing sich alles an zu drehen. Kurz bevor ich auf den Boden einschlug hielten mich schon wieder starkte Arme. Zear waren sie muskulös,warm und echt schön, aber es wirkte falsch in ihnen zu liegen. Wie in einem Film bekam ich mit, dass mich mein Auffänger durch lange Flure trug. Zwar fühlte es sich an aks hätte ich nur zwei Sekunden die Augen zu gemacht, doch als ich sie erneut öffnete, lag ich eibem hellen Raum. Die Decke drehte sich noch leicht. Verschwommen sah ich eine Lampe und ein kleines weißes Zimmer. Wahrscheinlich war ich ihm Krankenzimmer.Eine schon etwas in die Jahre gekommende Frau versorgte gerade mein Bein, als die Tür aufflog. Zwei blaue Augen musterten mich besorgt. Leise schloss er die Tür hinter sich,nahm sich einen Stuhl, setzte sich neben meine Liege und legte meine Hand in seine. Aufmunternd drückte er sie mir zwischendurch immer wieder. Als die Ärztin oder Krankenschwester fast fertig war, ging die Tür erneut auf. Der Lehrer von eben trat in den Raum. Er musste mich hierhin getragen haben. Eine blonde Strähne fiel ihm ins Gesicht, eigentlich sah er gut aus, ok nicht nur eigentlich! Wütend starrte er auf Jason. Nach kurzer Zeit zog er ihn von meinet Seite weg und schickte ihn in den Unterricht. Deutlich war zu sehen dass die beiden sich nicht mochten.
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Liebe aus anderen Welten
RomanceNancy ist 15 Jahre alt, groß und schlank. Es scheint als hätte sie ein perfekte Leben,aber es scheint halt nur so. Alles wird nach den Umzug nach Italien noch schlimmer, und was wenn ihre Bekanntschaft von der Fähre mehr über sie erfährt als ihr Rec...